Angelika Fleckinger (* 20. Oktober 1970 in Sterzing, Südtirol) ist eine italienische Prähistorikerin und seit 2022 Generaldirektorin der zehn Südtiroler Landesmuseen.
Von 1989 bis 1995 absolvierte sie ein Studium der Ur- und Frühgeschichte, Klassischen Archäologie und Kunstgeschichte an der Universität Innsbruck, das sie mit der Diplomarbeit Fundtopographie des südlichen Wipptales und der Erlangung eines Magistra-Titels zum Abschluss brachte.
1996/97 arbeitete sie als Grabungstechnikerin im Amt für Bodendenkmäler des Landes Südtirol. Von 1998 bis 2004 war sie Koordinatorin am Südtiroler Archäologiemuseum in Bozen und seit dem 1. Januar 2005 dessen Direktorin. Ihr Hauptforschungsgebiet ist die Gletschermumie des Ötzi, die in ihrem Museum erforscht und aufbewahrt wird. Seit Januar 2020 war sie auch geschäftsführende Leiterin der Südtiroler Landesmuseen und verantwortete in dieser Funktion die Dauerausstellung zur Geschichte der Autonomie Südtirols, die 2021 am Bozner Silvius-Magnago-Platz eingerichtet wurde. Im Mai übernahm sie die Leitung des Betriebs Landesmuseen und ist damit auch Generaldirektorin der zehn Südtiroler Landesmuseen.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Fleckinger, Angelika |
| KURZBESCHREIBUNG | italienische Prähistorikerin und Museumsleiterin (Südtirol) |
| GEBURTSDATUM | 20. Oktober 1970 |
| GEBURTSORT | Sterzing |