Anja Gurres wurde 1994 in Kaiserslautern geboren und wuchs im schwäbischen Weinstadt auf. Mit 17 Jahren begann sie, eigene Kurzfilme zu drehen und konnte auf Jugendfestivals erste Erfolge erzielen. 2013 wurde sie mit dem Kurzfilm Weg Hier für den Deutschen Nachwuchsfilmpreis nominiert und gewann 2015 mit dem Kurzfilm Die Ratte den Jugendfilmpreis auf der Filmschau Baden-Württemberg.
Mit dem Kurzfilm Im Widerschein, einer Koproduktion mit SWR und arte, schloss sie ihr Studium ab. Ihre Kurzfilme liefen auf nationalen und internationalen Festivals.
Neben dem Filmemachen schreibt sie auch Prosa. Ihre Geschichten wurden in verschiedenen Anthologien veröffentlicht und in Podcasts vorgetragen.
Sie gehörte zum Stipendiatenjahrgang 22/23 der Claussen-Simon-Stiftung im stART.up Programm. 2022 war sie in der Spielfilmjury des Indischen Filmfestivals Stuttgart und in der Jury des internationalen Schülerwettbewerbs „AAAND ACTION!“ von der Stiftung Jeder Mensch e.V.
2024 gab sie ihr Fernsehfilmdebüt mit "Der Flensburg Krimi: Wechselspiele" für ARD und NDR. 2025 inszenierte sie zwei Fernsehfilme der Reihe Kommissar Dupin. Im April 2026 wurde Bretonische Sehnsucht ausgestrahlt.
Auszeichnungen
2014: Preis der Fachjury, Kurzfilmfestival Girls Go Movie 2014, Alterskategorie 18–27 Jahre (Kurzfilm: Vögel zählen)
2015: „Bester Film“, Jugendfilmpreis Baden-Württemberg; Preis der Fachjury und Preis der Girlsjury, Girls Go Movie Festival Mannheim; Katholischer Jugendmedienpreis in der Alterskategorie 20–25 Jahre (Kurzfilm: Die Ratte)
2017: Gewinner des 19. Caligari Förderpreises: Petra-Mosselmann-Gedächtnispreis von der UFA (Kurzfilm: Kaugummiblase)
2020: 3. Preis, Hammer Kurzfilmnächte (Kurzfilm: Schenk mir ein Lächeln)