Anna Indermaur (* 28. Januar 1894 in Rheineck; † 23. Oktober 1980 in Zürich) war eine Schweizer Malerin, Zeichnerin, Bildhauerin, Innendekorateurin und Kinopionierin.
Anna Indermaur, Tochter eines Journalisten, begann früh zu malen und Möbel zu entwerfen. Ab 1934 war sie Mitglied der Groupe Suisse Abstraction et Surréalisme und von 1933 bis 1935 Redaktorin des Dôme Journal.
In Zürich eröffnete Anna Indermaur 1935 das erste Kinostudio «Nord-Süd» der Schweiz, was auf grossen Widerstand der etablierten männlichen Kinobetreiber und Filmverleiher stiess. Viele der Kinofilme von damals noch eher unbekannten Regisseuren konnten günstig eingekauft werden. Der Spielfilm Die große Illusion wurde 40 Wochen lang gespielt und jede Abendvorstellung war bis auf den letzten Platz ausverkauft. Das Kino zählte 200 Plätze. Indermaur war mit Else Lasker-Schüler befreundet. Diese führte im Kinostudio Lesungen durch.
Ab 1937 war Anna Indermaur Mitglied der Künstlergruppe Allianz. Indermaur schuf Tapeten- und Möbelentwürfe. So hat sie die Galerie von Paul Facchetti in Zürich eingerichtet.
Ihre Werke stellte sie in Einzel- und Gruppenausstellungen aus.
| Personendaten | |
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| NAME | Indermaur, Anna |
| KURZBESCHREIBUNG | Schweizer Malerin, Zeichnerin, Bildhauerin, Innendekorateurin und Kinopionierin |
| GEBURTSDATUM | 28. Januar 1894 |
| GEBURTSORT | Rheineck |
| STERBEDATUM | 23. Oktober 1980 |
| STERBEORT | Zürich |