Anna Mlasowsky

Anna Mlasowsky
Anna Mlasowsky

Anna Mlasowsky (* 1984 in der Deutschen Demokratischen Republik) ist eine deutsche Künstlerin. Sie ist bekannt für ihre experimentellen und Grenzen überschreitenden Arbeiten mit Glas.

Leben und Wirken

Mlasowsky wuchs in Ostdeutschland auf und begegnete 2005 während einer Reise durch Nordnorwegen im Rahmen ihres Europäischen Freiwilligendienstes zum ersten Mal Glasmachern. Sie sah Glasmacher in einem kleinen Dorf auf den Lofoten bei der Arbeit und schrieb sich im folgenden Jahr für ein Glasstudium an der Engelsholm Højskole in Dänemark ein. 2011 schloss sie ihr Studium an der Königlich Dänische Kunstakademie mit einem Bachelor of Arts in Glas ab. Seitdem arbeitet sie als unabhängige Künstlerin, Pädagogin und Kuratorin. Im Jahr 2016 schloss sie einen Master of Fine Arts in Bildhauerei an der University of Washington ab.

Sie erhielt zahlreiche Stipendien und Residenzen. Anna erhielt 2017 ein Artist Trust Fellowship, war eine der Preisträgerinnen des Emerging Voices in Craft Shortlist Award und wurde mit einer Emerging Artist Residency bei der Centrum Foundation ausgezeichnet. Im Jahr 2018 erhielt sie den Aldo Bellini Award, den John and Joyce Price Award of Excellence und war Finalistin des Museum of Art and Design Burk Prize.

Von 2021 bis 2022 ist Mlasowsky Haas Short Term Fellow und Artist in Residence am Science History Institute, wo sie sich mit der Geschichte der Seltenen Erden beschäftigt. die heute in Glas verwendet werden, die sozioökologischen Auswirkungen ihrer Gewinnung und die Art und Weise, wie sie eine globalisierte Gesellschaft ermöglichen.

Derzeit lebt und arbeitet sie in Seattle, WA, USA.

Ausstellungen

Ihre Arbeiten wurden im Europäischen Museum für Modernes Glas, im Museum of Art and Design in New York, im Museum of Northwest Art, im Bellevue Arts Museum, im Glasfabrikmuseum in Boda, Schweden, im Tacoma Museum of Glass, USA, und im Stockholmer Architekturmuseum in Schweden ausgestellt.

Ihre Arbeiten wurden im American Craft Council, dem Shanghai Museum of Glass Magazine, PBS Discovery Channel Kanada und der Webserie Half Cut Tea vorgestellt.

Sammlungen

Ihre Arbeiten befinden sich in den ständigen Sammlungen des Corning Museum of Glass (USA), des Toyama Glass Art Museum (Japan), dem Museum of American Glass (USA), dem Glas – Museum für Glaskunst in Ebeltoft (Dänemark), dem Europäischen Museum für Modernes Glas und dem Castello Sforzesco in Mailand (Italien).

Auszeichnungen

Vorträge und Performances (Auswahl)

(Quelle: Anna Mlasowsky)

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 4 5 Kurzbiografie: Anna Mlasowsky. In: UW School of Art + Art History + Design (englisch).
  2. 1 2 3 Anna Mlasowsky (Hrsg.): Selbstauskunft - Biografie/CV. In: annamlasowsky.com (englisch).
  3. 1 2 3 4 5 6 Anna Mlasowsky. In: North Lands Creative. 23. Juni 2020, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 19. September 2020; abgerufen am 8. Februar 2026 (englisch).
  4. 1 2 3 4 Anna Mlasowsky. In: Science History Institute (englisch)
  5. 1 2 3 Anna Mlasowsky - Residencies Corning Museum of Glass. In: cmog.org (englisch).
Personendaten
NAME Mlasowsky, Anna
KURZBESCHREIBUNG deutsche Glaskünstlerin
GEBURTSDATUM 1984
GEBURTSORT Deutsche Demokratische Republik