Anne-Birgitte Fonsmark (geboren 11. November 1950 in Frederiksberg) ist eine dänische Kunsthistorikerin und Kuratorin. Sie leitete von 1995 bis 2023 das Museum Ordrupgaard in Ordrup. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind die dänische und französische Kunst des 19. Jahrhunderts.
Anne-Birgitte Fonsmark kam 1950 als Tochter der Zahnärztin Birgit Fonsmark, geborene Andreasen, und des Literaturhistorikers und Journalisten Henning Fonsmark in Frederiksberg zur Welt. Nach der schulischen Ausbildung studierte sie Kunstgeschichte an der Universität Kopenhagen und schloss das Studium 1980 mit dem Grad Magister ab. Während des Studiums forschte sie in Paris zu Paul Gauguin. Von 1981 bis 1988 und erneut von 1992 bis 1995 war sie an der Kopenhagener Ny Carlsberg Glyptotek als Kuratorin tätig. Ab 1995 leitete sie das Museum Ordrupgaard im Kopenhagener Vorort Ordrup. Unter ihrer Leitung erfolgte der Erweiterung des Museums durch die Anbauten von Zaha Hadid 2005 und dem Team Snøhetta 2021 sowie die Einbeziehung des benachbarten Wohnhauses des Designers Finn Juhl 2008. Sie hat bedeutende Ausstellungen in Dänemark und im Ausland kuratiert und zahlreiche Texte zur dänischen und französischen Kunst des 19. Jahrhunderts veröffentlicht. Ende 2023 beendete sie ihr Amt als Direktorin des Museums.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Fonsmark, Anne-Birgitte |
| KURZBESCHREIBUNG | dänische Kunsthistorikerin, Kuratorin und Museumsleiterin |
| GEBURTSDATUM | 11. November 1950 |
| GEBURTSORT | Frederiksberg |