Anni Badtke (geb. 12. November 1907 in Harburg; gest. 27. März 1989 in Hamburg) war Mitglied der KPD und eine deutsche Parlamentarierin im Provinziallandtag der preußischen Provinz Hannover.
Badtke war als Arbeiterin in einer Jute-Spinnerei in Harburg-Wilhelmsburg beschäftigt. Als Mitglied der KPD wurde sie 1933 für den Wahlbezirk Harburg-Wilhelmsburg in den Provinziallandtag der preußischen Provinz Hannover gewählt. In diesem Wahlbezirk waren 57 Prozent der Mitglieder 1932 arbeitslos. Darüber hinaus waren die meisten KPD-Führungspersönlichkeiten in Harburg-Wilhelmsburg 1932 in Haft. Badtke war mit dem Kesselschmied Albert Badtke verheiratet. Auch ihr Mann wurde verhaftet und 1932 wegen Vorbereitung zum Hochverrat zu 15 Monaten Gefängnis verurteilt. Beide hatten einen 1934 geborenen Sohn.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs engagierte sich Anni Badtke im Harburger Komitee ehemaliger politischer Gefangener, das 1947 in die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN) überging.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Badtke, Anni |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Politikerin (KPD), Abgeordnete im Provinziallandtag Hannover |
| GEBURTSDATUM | 12. November 1907 |
| GEBURTSORT | Hamburg-Harburg |
| STERBEDATUM | 27. März 1989 |
| STERBEORT | Hamburg |