Busca war zunächst ein Schüler des Malers Carlo Francesco Nuvolone unternahm anschließend eine Reise nach Rom und wurde anschließend unterwiesen Ercole Procaccini, mit dem er nach Mailand und Turin reiste und in Diensten des savoyischen Königshauses gearbeitet haben soll. Unter Procaccini gestaltete Busca 1648/49 mit Johann Christoph Storer, Guglielmo Caccia und Luigi Pellegrini Scaramuccia die Ausschmückung des nördlichen Querhauses der Chiesa di San Marco in Mailand. Dort hatte er die Leitung bei der Reorganisation der Accademia Ambrosiana und fertigte mehrere Gemälde für die Ausschmückung von Kirchen. In den Jahren 1651 und 1652 war Busca in Rom, wo er mit Giovanni Ghisolfi (1623–1683) arbeitete. Späteren schuf er Fresken für Kapellen der Sacri Monti von Varese und Orta. Ein Gemälde von ihm befindest sich in der Pfarrkirche Santi Biagio und Macario in Magliaso.
Viele seiner Werke gingen verloren, in den Mailänder Bibliotheken und Museen (Biblioteca Ambrosiana, Gabinetto dei Disegni im Castello Sforzesco) werden jedoch noch zahlreiche Skizzen und Zeichnungen aufbewahrt. Ein großes erhaltenes Ölmalereiensemble von Busca schmückt die Ölbergkapelle in Altdorf UR.
Werke (Auswahl)
Hochaltarbild mit dem hl. Augustinus zwischen 4 anderen Heiligen für San Agostino am Porta Lodovica
Johannes der Täufer vor Herodes für die Chiesa di San Giovanni Decollato alle Case Rotte
Kreuzaufrichtung für die Chiesa di San Marco
Der Gekreuzigte Heiland zwischen 2 Heiligen für San Pietro Lino
Kuppelfresken in der Kirche San Vittorio al Gorpo
Kuppelfresken in der Kreuzigungskapelle des Sacro Monte di Varese
Figürliche Freskendekore in der Dominikanerkirche in Cesano
Wandfresken in der Cappella di S. Siro in der Certosa von Pavia
Radierungen
Der Einzug der Maria Anna von Österreich, Gemahlin Philipps IV. von Spanien, in Mailand 1649 (italienischLa pompa della solenne entrata fatta dalla serenissima Maria Anna Avstriaca)
Kreuzigung (Detail), Fresko 1649, Kirche San Marco, Mailand
↑Simona Martinoli u.a.: Guida d’arte della Svizzera italiana. Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, ISBN 978-88-7713-482-0, S.401–402.
↑La pompa della solenne entrata fatta dalla serenissima Maria Anna Avstriaca: figlia dell'inuittissimo imperante Ferdinando terzo et sposa del potentissimo Filippo qvarto monarcha delle Spagne, rè di molti regni, duca di Milano, accompagnata dal serenissimo Ferdinando qvarto rè di Boemia, & Ongaria suo fratello nella città di Milano: con la descrittione de gli apparati, & feste reali in questa occasione essibite. Gio. Battista e Giulio Cesare f.lli Malatesta stampatori R.C., Mailand 1651 (Textarchiv– Internet Archive).