| Marktgemeinde Apetlon | ||
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| Wappen | Österreichkarte | |
| Basisdaten | ||
| Staat: | ||
| Land: | ||
| Politischer Bezirk: | Neusiedl am See | |
| Kfz-Kennzeichen: | ND | |
| Fläche: | 82,22 km² | |
| Koordinaten: | 47° 45′ N, 16° 50′ O | |
| Höhe: | 120 m ü. A. | |
| Einwohner: | 1.728 (1. Jän. 2026) | |
| Bevölkerungsdichte: | 21 Einw. pro km² | |
| Postleitzahlen: | 7132, 7143, 7161 | |
| Vorwahl: | 02175 | |
| Gemeindekennziffer: | 1 07 02 | |
| NUTS-Region | AT112 | |
| UN/LOCODE | AT APT | |
| Adresse der Gemeinde- verwaltung: |
Kirchengasse 3 7143 Apetlon | |
| Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeisterin: | Silvia Pitzl (SPÖ) | |
| Gemeinderat: (Wahljahr: 2022) (21 Mitglieder) |
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| Lage von Apetlon im Bezirk Neusiedl am See | ||
| Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria | ||
Apetlon (ungarisch Mosonbánfalva, Bánfalu) ist eine Marktgemeinde mit 1728 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026) im Bezirk Neusiedl am See im Burgenland in Österreich. Sie liegt im Osten des Neusiedler Sees in der Region Seewinkel.
Apetlon liegt im Nationalpark Neusiedler See – Seewinkel am Ostufer des Neusiedler Sees direkt an der ungarischen Grenze. Das Ortszentrum ist auf 120 Meter Seehöhe gelegen. Im Gemeindegebiet gibt es eine Stelle, die mit „tiefst gemessener Punkt Österreichs, Höhe 114 m“ beschildert ist.
Dies ist allerdings nicht mehr korrekt, da für diese Stelle im Zuge von flächendeckendem Airborne Laserscanning eine tatsächliche Höhe von 116 m gemessen wurde und in Andau ein noch niedriger Punkt auf 113 m ü. A. ermittelt wurde. Charakteristisch für die Landschaft dort sind weite, offene Ebenen und eine Salzflora, die viele kleine Lacken, wie etwa den Darscho, umgibt.
Die Gemeinde besteht aus der Katastralgemeinde Apetlon mit der gleichnamigen Ortschaft. In der Ortschaft befinden sich das Feriendorf Vogelparadies, die Reihersiedlung und drei Meierhöfe.
| Podersdorf am See | Frauenkirchen | |
| Illmitz | Sankt Andrä am Zicksee | |
| Sopron |
Hegykő |
Pamhagen |
Urkundlich wurde die Gemeinde erstmals 1318 erwähnt. Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Komitat Moson). Sein erster Name ist ungarisch Vitézfelde (Land der Recken), später Apátlan (Vaterlos), in einer Ausgabe der Wiener Zeitung des Jahres 1814 findet die Ortschaft als „Appetlohn“ Erwähnung. Daraus wurde dann wahrscheinlich der heutige deutsche Name.
Nach Ende des Ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Westungarn in den Verträgen von Saint-Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland (siehe auch Geschichte des Burgenlandes). Marktgemeinde ist Apetlon seit 1991 (durch VO 79).
| Apetlon: Einwohnerzahlen von 1869 bis 2026 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Einwohner | |||
| 1869 | 1.702 | |||
| 1880 | 1.916 | |||
| 1890 | 1.745 | |||
| 1900 | 1.844 | |||
| 1910 | 1.585 | |||
| 1923 | 1.865 | |||
| 1934 | 1.969 | |||
| 1939 | 2.064 | |||
| 1951 | 1.971 | |||
| 1961 | 1.925 | |||
| 1971 | 1.893 | |||
| 1981 | 1.911 | |||
| 1991 | 1.921 | |||
| 2001 | 1.888 | |||
| 2011 | 1.804 | |||
| 2021 | 1.731 | |||
| 2026 | 1.728 | |||
| Quelle(n): Statistik Austria, Gebietsstand 1.1.2021 | ||||
Apetlonerisch ist ein eigener Dialekt im Seewinkel.
In Apetlon wird hauptsächlich Weinbau betrieben. Der Fremdenverkehr besitzt ebenfalls große Bedeutung. Besonders im Mai kommen alljährlich zahlreiche Ornithologen aus ganz Europa, um die seltene Vogelwelt an der Langen Lacke und den vielen Pusztagebieten zu beobachten und zu fotografieren. Lange vor der Errichtung des Nationalparks war die Lange Lacke schon ein bedeutendes Naturschutzgebiet, in dem bereits vor über einhundert Jahren wissenschaftliche Datensammlung zur Vogelwelt betrieben wurde.

Der Gemeinderat umfasst aufgrund der Einwohnerzahl insgesamt 21 Mitglieder.