| Archignat Archinhat | ||
|---|---|---|
| Staat | ||
| Region | Auvergne-Rhône-Alpes | |
| Département (Nr.) | Allier (03) | |
| Arrondissement | Montluçon | |
| Kanton | Huriel | |
| Gemeindeverband | Pays d’Huriel | |
| Koordinaten | 46° 22′ N, 2° 26′ O | |
| Höhe | 329–567 m | |
| Fläche | 24,35 km² | |
| Einwohner | 321 (1. Januar 2023) | |
| Bevölkerungsdichte | 13 Einw./km² | |
| Postleitzahl | 03380 | |
| INSEE-Code | 03005 | |
Blick auf Archignat | ||
Archignat (okzitanisch Archinhat) ist eine französische Gemeinde mit 321 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2023) im Département Allier in der Region Auvergne-Rhône-Alpes.
Die Gemeinde Archignat liegt nahe der Grenze zwischen den historischen Provinzen Berry und Bourbonnais, 16 Kilometer westlich von Montluçon auf einer Anhöhe oberhalb des Flüsschens Magieure auf einer Höhe von rund 365 m.
Das Klima ist gemäßigt und wird gleichermaßen vom Atlantik wie von den Bergen des Zentralmassivs beeinflusst; Regen fällt übers ganze Jahr verteilt.
Die Region um Montluçon spielte schon in römischer und fränkischer Zeit eine Rolle in der französischen Geschichte. Um das Jahr 1000 wurde die Region mit dem Bourbonnais vereinigt. Im 13. Jahrhundert entstand eine einfache Pfarrkirche.
Im Jahr 1802 wurden der heute verlassene Weiler Frontenat und umliegende Gehöfte mit Archignat vereinigt.
Der kontinuierliche Bevölkerungsrückgang in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist im Wesentlichen auf die Reblauskrise und die zunehmende Mechanisierung der Landwirtschaft sowie den damit einhergehenden Verlust an Arbeitsplätzen zurückzuführen.
| Jahr | 1962 | 1968 | 1975 | 1982 | 1990 | 1999 | 2006 | 2014 | 2022 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 384 | 345 | 306 | 271 | 275 | 350 | 344 | 342 | 336 |
| Quellen: Cassini und INSEE | |||||||||
Die Bewohner der Gemeinde lebten jahrhundertelang als Selbstversorger von den Erträgen ihrer Felder und Gärten; daneben wurden auch Viehzucht und ein wenig Weinbau betrieben. Im Ort selbst siedelten Handwerker, Kleinhändler und Dienstleister. Auch heute noch spielt die Landwirtschaft die dominante Rolle im Wirtschaftsleben der Gemeinde. Seit den 1960er Jahren werden einige der leerstehenden Häuser als Ferienwohnungen (gîtes) genutzt.