Arnshaugk

Arnshaugk
Koordinaten: 50° 44′ N, 11° 45′ OKoordinaten: 50° 43′ 46″ N, 11° 44′ 57″ O
Fläche: 23,7 ha
Einwohner: ca. 126 (2011)
Bevölkerungsdichte: 532 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1922
Eingemeindet nach: Neustadt an der Orla
Postleitzahl: 07806
Vorwahl: 036481
Ortsansicht Arnshaugk vom Friedhof aus gesehen
Neues Schloss
Burgkapelle Arnshaugk

Arnshaugk ist eine Ortslage der Kernstadt Neustadt an der Orla im thüringischen Saale-Orla-Kreis.

Geographie

Arnshaugk liegt auf einer Anhöhe im Süden der Stadt Neustadt an der Orla in der Orlasenke. In unmittelbarer Nähe befindet sich nordöstlich das Neubaugebiet Neustadt-Süd. Südöstlich ist über einen Verbindungsweg der Ortsteil Moderwitz zu erreichen. Ebenfalls führt südlich die Bundesstraße 281 vorbei, die hier die Ortsumgehung von Neustadt an der Orla bildet.

Die Gegend um Arnshaugk ist kupiert. Südwestlich befindet sich der Buchnussberg und der im Volksmund so genannte „Totenteich“.

Geschichte

Der Ort geht auf die mittelalterliche Burg Arnshaugk zurück, die um 1000 anstelle einer ähnlichen vorgeschichtlichen Anlage dort entstand. Die urkundliche Ersterwähnung der Siedlung war am 20. März 1252. Als Amtssitz des Amtes Arnshaugk hatte Arnshaugk bis ins ausgehende Mittelalter größere Bedeutung. Es war Verwaltungssitz des oberen Orlagaus. Unterhalb der Burg wurde zwischen 1150 und 1250 die „Neue Stadt“ („nova civitas“) Neustadt gegründet, in welche im Jahre 1802 das Amt Arnshaugk verlegt wurde.

Der Friedhof Arnshaugk befindet sich außerhalb des eigentlichen Ortskerns am Verbindungsweg nach Moderwitz.

Arnshaugk ist durch eine Bushaltestelle am Gasthaus in den Stadtverkehr Neustadt der KomBus eingebunden.

Sehenswürdigkeiten

Literatur

Commons: Arnshaugk – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Gemarkung Arnshaugk, Neustadt an der Orla. In: GEOindex. Abgerufen im Februar 2026.
  2. ↑ Hauptsatzung. (PDF; 222K kB) § 3 und 4. In: Webauftritt. Neustadt an der Orla, abgerufen im Februar 2026.
  3. ↑ Günter Helmrich: Neustadt an der Orla - Geschichte in Bildern. 1. Auflage. Geiger-Verlag, Horb am Neckar 1995, ISBN 3-89570-025-8, S. 7.
  4. ↑ Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0.
  5. ↑ Günter Helmrich: Neustadt an der Orla - Geschichte in Bildern. 1. Auflage. Geiger-Verlag, Horb am Neckar 1995, ISBN 3-89570-025-8, S. 9.
  6. ↑ Kunsthandbuch für Deutschland. Verzeichnis der Behörden, Sammlungen, Lehranstalten und Vereine für Kunst, Kunstgewerbe und Altertumskunde, Fünfte Auflage, Hrsg. Generalverwaltung der Königlichen Museen zu Berlin, Verlag W. Spemann, Berlin 1897 S. 33.
  7. ↑ Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser Teil B (Briefadel) 1937. Zugleich Adelsmatrikel der Deutschen Adelsgenossenschaft. 29. Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1936, S. 399–400.
  8. ↑ Albert Stockert: Gastateliers. In: Das Blatt des Verbandes Bildender Künstler Deutschlands. Berlin, 3/62, S. 19
  9. ↑ Vgl. Christoph Franke et al.: Genealogisches Handbuch des Adels, Adelige Häuser B (Briefadel), Band XXII, Band 115 der Gesamtreihe GHdA, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 1998. ISSN 0435-2408
  10. ↑ Stadt Neustadt an der Orla – Touristinformation (Hrsg.): Der Dohlenpfad – Ein Stadtrundgang der besonderen Art. Stadt Neustadt an der Orla (neustadtanderorla.de [PDF]).