August Gottfried Langen (* 11. April 1907 in Isselburg; † 2. März 1983 in Saarbrücken) war ein deutscher Germanist, Literaturwissenschaftler und Hochschullehrer.
Nach seiner Reifeprüfung 1926 in Düsseldorf studierte August Langen von 1926 bis 1932 Germanistik, Romanistik, Musikwissenschaft und Philosophie an den Universitäten Köln, Heidelberg und Berlin. 1932 promovierte er an der Universität zu Köln bei Paul Hankamer. Von 1932 bis 1935 war er Mitarbeiter am Deutschen Seminar der Universität zu Köln, bis 1937 erweiterte er sein Studium auf dem Gebiet der Romanistik und legte 1937 das Staatsexamen für den höheren Schuldienst ab. Außerdem trat er 1937 der NSDAP bei. Es folgte bis 1939 das Referendariat im Schuldienst. Von 1940 bis 1948 war er wieder als wissenschaftlicher Assistent an der Universität zu Köln tätig und habilitierte sich dort im Jahre 1942. Nach Lehrstuhlvertretungen an der Universität Münster (1943/44) und der Universität zu Köln (1946 bis 1949) wurde er 1948 dort außerplanmäßiger Professor für Deutsche Philologie und Literaturgeschichte. 1955 übernahm er eine ordentliche Professur an der Universität des Saarlandes, die er bis zu seiner Emeritierung innehatte.
August Langen veröffentlichte vor allem zur jüngeren deutschen Literaturgeschichte seit dem 18. Jahrhundert, auch mit Bezug zur Musikwissenschaft.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Langen, August |
| ALTERNATIVNAMEN | Langen, August Gottfried (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Germanist, Literaturwissenschaftler und Hochschullehrer |
| GEBURTSDATUM | 11. April 1907 |
| GEBURTSORT | Isselburg |
| STERBEDATUM | 2. März 1983 |
| STERBEORT | Saarbrücken |