Fridolin August Willburger (* 6. März 1882 in Harmen/Haslach (Rot an der Rot); † 19. Januar 1952 in Urlau/Leutkirch im Allgäu) war ein deutscher katholischer Theologe und Kirchenhistoriker.
Nach dem Schulbesuch und der Reifeprüfung im Konvikt in Ehingen studierte er von 1903 bis 1907 Katholische Theologie an der Eberhard Karls Universität Tübingen. 1908 wurde er zum katholischen Priester geweiht. Zunächst war er von 1908 bis 1910 Vikar in Neckarsulm. Ab 1910 arbeitete er als Repetent am katholischen Wilhelmsstift Tübingen. Außerdem setzte er sein Studium fort und zwar in den Fächern Geschichte und Kirchengeschichte. 1914 promovierte er in Tübingen bei dem Kirchenhistoriker Heinrich Günter. Zu Beginn des Ersten Weltkriegs arbeitete er bis zum September 1915 als Lazarettgeistlicher in Tübingen. Ab 1916 war er Pfarrer in Oberopfingen. Neben seiner pfarramtlichen Tätigkeit und der Schulaufsicht veröffentlichte er mehrere Arbeiten zur Kirchengeschichte in Württemberg. Im Jahre 1931 wurde er Pfarrer in Willerazhofen und 1936 in Urlau. Von 1935 bis 1951 war er Dekan für den katholischen Kirchenbezirk Leutkirch.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Willburger, August |
| ALTERNATIVNAMEN | Willburger, Fridolin August (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher katholischer Theologe und Kirchenhistoriker |
| GEBURTSDATUM | 6. März 1882 |
| GEBURTSORT | Harmen/Haslach (Rot an der Rot) |
| STERBEDATUM | 19. Januar 1952 |
| STERBEORT | Urlau/Leutkirch im Allgäu |