
Augusto Mascagna (* 12. März 1964 in Caprarola, Provinz Viterbo) ist ein italienischer römisch-katholischer Geistlicher und Bischof von Pistoia und Pescia.
Augusto Mascagna besuchte zunächst das Pontificio Seminario Romano Minore. Anschließend studierte er ab 1983 Philosophie und Katholische Theologie an der Päpstlichen Lateranuniversität in Rom. Während seiner Studienzeit war er Alumnus des Päpstlichen Römischen Priesterseminars. Mascagna wurde am 29. Oktober 1988 in der Lateranbasilika durch den Kardinalvikar für das Bistum Rom, Ugo Poletti, zum Diakon geweiht und empfing am 15. April 1989 in der Pfarrkirche San Michele Arcangelo in Caprarola durch den emeritierten Bischof von Civita Castellana, Marcello Rosina, das Sakrament der Priesterweihe für das Bistum Civita Castellana.
Nach der Priesterweihe war Mascagna zunächst als Pfarrvikar an der Kathedrale Santa Maria Maggiore und als Pfarrer der Pfarrei San Benedetto in Civita Castellana tätig. Daneben setzte er seine Studien an der Päpstlichen Lateranuniversität fort und erwarb 1991 ein Lizenziat im Fach Dogmatik mit Schwerpunkt im Bereich der Christologie. Vom 1. November 1990 bis zum 12. September 1999 war er Pfarrer der Pfarrei San Giovanni Decollato in Civita Castellana. Zudem wirkte er von 1989 bis 1999 als Kirchlicher Assistent der Katholischen Aktion im Bistum Civita Castellana. Anschließend war er Pfarrer der Pfarreien Regina Pacis in Anguillara Sabazia (1999–2011) und Santi Vincenzo e Anastasio in Rignano Flaminio (2011–2023). Parallel zu seiner Tätigkeit in der Pfarrseelsorge fungierte er von 1990 bis 2005 als bischöflicher Delegat für die Jugendpastoral im Bistum Civita Castellana und lehrte von 1992 bis 2007 Fundamentaltheologie am Istituto Faleritano di Scienze Religiose und von 2007 bis 2015 Dogmatik am Istituto Superiore di Scienze Religiose A. Trocchi in Nepi. Außerdem gehörte er von 2009 bis 2014 dem Priesterrat des Bistums an. Ab Mai 2023 wirkte Mascagna als Pfarrer der Konkathedrale Santa Maria Assunta in Orte und als Bischofsvikar für die Pastoral. Zudem war er als geistlicher Begleiter am Diözesanzentrum für Berufungspastoral tätig. Ferner war er bischöflicher Delegat für die Familienpastoral und für den Selig- und Heiligsprechungsprozess des Ehrwürdigen Dieners Gottes Pier Luigi Quatrini sowie diözesaner Referent für den Synodalen Weg der römisch-katholischen Kirche in Italien. Darüber hinaus war er ab Mai 2023 erneut Mitglied des Konsultorenkollegiums und des Priesterrats des Bistums, dessen Sekretär er zusätzlich war.
Am 20. April 2026 ernannte ihn Papst Leo XIV. zum Bischof der in persona episcopi vereinigten Bistümer Pistoia und Pescia. Der emeritierte Bischof von Pescia und Pistoia, Fausto Tardelli, spendete ihm am 21. Juni desselben Jahres in der Kathedrale von Pistoia die Bischofsweihe; Mitkonsekratoren waren der Erzbischof von Siena-Colle di Val d’Elsa-Montalcino, Augusto Paolo Kardinal Lojudice, und der Bischof von Civita Castellana, Marco Salvi. Die Amtseinführung in Pescia fand eine Woche später statt. Sein Wahlspruch Surrexit Christus spes mea („Christus, meine Hoffnung, ist auferstanden“) stammt aus der Ostersequenz Victimae paschali laudes.
| Vorgänger | Amt | Nachfolger |
|---|---|---|
| Fausto Tardelli | Bischof von Pistoia seit 2026 | — |
| Fausto Tardelli | Bischof von Pescia seit 2026 | — |
| Personendaten | |
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| NAME | Mascagna, Augusto |
| KURZBESCHREIBUNG | italienischer römisch-katholischer Geistlicher, Bischof von Pistoia und Pescia |
| GEBURTSDATUM | 12. März 1964 |
| GEBURTSORT | Caprarola, Provinz Viterbo |