Aulfingen Stadt Geisingen | |
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| Koordinaten: | 47° 53′ N, 8° 40′ O |
| Höhe: | 682 m |
| Fläche: | 12,04 km² |
| Einwohner: | 557 (31. Mai 2024)[Ohne Beleg] |
| Eingemeindung: | 1. Januar 1974 |
| Postleitzahl: | 78187 |
| Vorwahl: | 07708 |
Aulfingen ist ein Ortsteil der Stadt Geisingen im Südwesten des Landkreises Tuttlingen in Baden-Württemberg.
Aulfingen liegt im Aitrachtal und an der Wutachtalbahn mit Ringzughalt.
Die Gesamtfläche der Gemarkung Aulfingen beträgt 1.204 Hektar (Stand: 31. Juli 2011).

Im Jahre 773 wurde Aulfingen erstmals als Auwolvica urkundlich erwähnt. Gräberfunde lassen jedoch daraus schließen, dass eine Besiedlung bereits weitaus früher bestand. Ebenso wurden auf Aulfinger Gemarkung Reste eines römischen Gutshofes gefunden.
Im Jahr 1776 kam die Herrschaft Aulfingen an das Fürstenhaus Fürstenberg, welches noch heute einen großen Teil der Gemarkung besitzt.
Am 1. Januar 1973 wechselte Aulfingen vom durch die Kreisreform aufgelösten Landkreis Donaueschingen zum Landkreis Tuttlingen. Seit dem 1. Januar 1974 ist Aulfingen ein Stadtteil von Geisingen.
Zählte der Ort am 6. Juni 1961 noch 492 Einwohner sind es derzeit 569 (Stand: 31. Dezember 2015) und bildet somit den kleinsten Stadtteil.
Amtierender Ortsvorsteher ist Fabian Setz.
| Blasonierung: „In Blau eine goldene Adlerklaue, besteckt mit zwei oben verbundenen goldenen Lilienstäben.“ | |
Die Aulfinger Kirche St. Nikolaus ist 1437 erstmals als Kapelle bezeugt. Sie wurde 1488 und 1749 umgebaut und im Jahre 1912 im neubarocken Stil gestaltet. Die Orgel wurde 1917 von H. Voit & Söhne aus Durlach erbaut.
1423 wurde erstmals ein Jagdschloss in Aulingen erwähnt. Das heutige Gebäude stammt vermutlich aus dem 18. Jahrhundert. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erwarb die katholische Kirche den linken Gebäudeteil für die Nutzung als Pfarrhaus, während der rechte Teil der Unterbringung der Ortsverwaltung und des Rathauses diente. Seit 2023 befindet sich das gesamte Gebäude im Eigentum der Stadt Geisingen.