| Automeris | ||||||||||||
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Automeris io, oben Weibchen, unten Männchen | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Automeris | ||||||||||||
| Hübner, 1819 |


Automeris ist eine artenreiche Gattung der Schmetterlinge aus der Familie der Pfauenspinner (Saturniidae). Die Raupen besitzen zahlreiche, an einem gemeinsamen Schaft sitzende Brennhaare.
Alle Automeris-Arten, die in den Vereinigten Staaten von Amerika und Kanada vorkommen haben dumpf gefärbte Vorderflügeloberseiten, die den Faltern in Ruhestellung auf Rinde oder ähnlichem eine gute Tarnung geben. Die Oberseiten der Hinterflügel tragen einen auffälligen, mehrfarbigen, runden Augenfleck. Die Männchen haben doppelt gefiederte Fühler, bei den Weibchen sind sie gefiedert.
Die Eier der Falter sind weiß gefärbt und haben eine große Mikropyle, die sich bei befruchteten Eiern einige Zeit nach der Ablage schwarz verfärbt.
Die Raupen sind gedrungener als die der Gattung Hemileuca. Sie sind mit zahlreichen Brennhaaren versehen, die an einem gemeinsamen Schaft sitzen. Nördlich von Mexiko sind die Raupen der meisten Arten grün und haben auffällige Längslinien auf Höhe oder unterhalb der Stigmen. Diese Linien verlaufen vom Thorax bis zum Hinterleibsende, können aber bei manchen Arten am vorletzten Segment enden. Die Raupen von Automeris zephyria und Automeris cecrops haben eine Musterung, die aus diagonalen und seitlichen Linien besteht, die nicht in das oben beschriebene Merkmalsschema passt.
Die Gattung ist neotropisch und subtropisch verbreitet. Sieben Arten der Gattung treten nördlich von Mexiko auf: Automeris io, Automeris zephyria, Automeris louisiana, Automeris cecrops, Automeris iris, Automeris patagoniensis und Automeris randa.
Die Imagines sind nachtaktiv. In Ruhestellung werden ihre Hinterflügel vollständig von den Vorderflügeln verdeckt. Bei Störung werden die Flügel plötzlich entfaltet, sodass die Augenflecken zu sehen sind. Die Weibchen legen ihre Eier in Gelegen ab. Anfangs fressen die Raupen gesellig und wechseln häufig in Prozessionen direkt hintereinander zu neuen Fress- oder Ruheplätzen. Die Verpuppung erfolgt in einem Kokon, meist im Bodenstreu.
Die folgende Artenliste basiert auf dem Global Lepidoptera Names Index des Natural History Museum und wurde um weitere Arten aus der Literatur ergänzt.