Axel Dieter Becke (* 10. Juni 1953 in Eßlingen am Neckar; † 23. Oktober 2025 in Halifax) war ein deutsch-kanadischer Chemiker und Hochschullehrer. Er war Professor für Chemie an der Dalhousie University in Halifax.
Nach seinem Ingenieur-Studium an der Queen’s University, Kingston (Ontario), das er 1975 abgeschlossen hatte, promovierte er 1981 an der McMaster University in Hamilton (Ontario) in theoretischer Physik. Von 1981 bis 1983 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Dalhousie University, an der er bis zu seiner Emeritierung 2015 lehrte und forschte.
Becke entwickelte auf Basis der Molekülorbitaltheorie das weltweit erste Rasterverfahren, das nicht auf der LCAO-MO-Näherung basiert. Zudem ist er im Bereich der Dichtefunktionaltheorie (DFT) tätig und erforscht die Struktur von Atomen und Molekülen. Zusammen mit J.P. Perdew gelang Becke der Nachweis, dass die DFT im Bereich der Quantenchemie als effektives Hilfsmittel dienen kann. Er entwickelte ein spezielles Computerprogramm mit dem ein hoher Grad an Präzision bei der Berechnung der Struktur von Molekülen erreicht werden kann.
Becke starb am 23. Oktober 2025 im Alter von 72 Jahren in Halifax.
Im Jahr 1991 erhielt er die Medaille der International Academy of Quantum Molecular Science. Im Jahr 2000 wurde Becke die Schrödinger-Medaille der World Association of Theoretically Oriented Chemists (WATOC) verliehen. 2014 erhielt er den American Chemical Society Award in Theoretical Chemistry und 2015 den Gerhard Herzberg Canada Gold Medal for Science and Engineering.
| Personendaten | |
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| NAME | Becke, Axel |
| ALTERNATIVNAMEN | Becke, Axel Dieter (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Chemiker und Professor für Chemie |
| GEBURTSDATUM | 10. Juni 1953 |
| GEBURTSORT | Eßlingen am Neckar |
| STERBEDATUM | 23. Oktober 2025 |
| STERBEORT | Halifax (Nova Scotia) |