Axel Frederic Cronstedt

Axel Frederic Cronstedt

Axel Frederic von Cronstedt (* 23. Dezember 1722 in Ströpsta, Gemeinde Nykvarn; † 19. August 1765 in Stockholm) war ein schwedischer Chemiker und Mineraloge.

Leben und Leistungen

Cronstedt schrieb sich 1738 als Student an der Universität Uppsala ein. Anfänglich studierte er auf Wunsch seines Vaters Mathematik, um später eine militärische Laufbahn einschlagen zu können. Johan Gottschalk Wallerius weckte sein Interesse für Mineralogie, der er sich von da an widmete. 1742 begann er als Novize bei der Bergbaubehörde Schwedens, wo er kontinuierlich mit höheren Posten betraut wurde. Mit der Ernennung zum Vorsteher der östlichen und westlichen Bergbaugebiete des Landes hatte er 1758 den Höhepunkt seiner Laufbahn erreicht. Schon 1753 wurde er als Mitglied in die schwedische Wissenschaftsakademie aufgenommen. Cronstedts wertvolle Mineraliensammlung kaufte später der dänische Gutsherr Tönnes Christian Bruun-Neergaard.

1751 gelang ihm die erstmalige reine Darstellung des Elements Nickel. Dies geschah durch Extraktion aus Rotnickelkies. Den Namen Nickel gab er dem Element 1754. Von ihm stammt auch die Untersuchung von Mineralien mit dem Lötrohr, bekannt gemacht und weiterentwickelt durch seinen Schüler Gustaf von Engeström.

Cronstedt prägte 1756 den Begriff Zeolith (siehe Zeolithgruppe).

Porträtmedaille

Ehrungen

Ein 1821 von Josef Johann Steinmann (1779–1833) erstbeschriebenes Mineral erhielt ihm zu Ehren den Namen Cronstedtit.

Ausgewählte Werke

Literatur

Commons: Axel Fredrik Cronstedt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ laut Molls Archiv, 1805, IV
Personendaten
NAME Cronstedt, Axel Frederic
ALTERNATIVNAMEN Cronstedt, Axel Frederic von
KURZBESCHREIBUNG schwedischer Chemiker
GEBURTSDATUM 23. Dezember 1722
GEBURTSORT Ströpsta, Södermanland
STERBEDATUM 19. August 1765
STERBEORT Stockholm