Axel von Criegern (* 1939 in Berlin) ist ein deutscher Kunsthistoriker, Maler und Kunstdidaktiker.
Er entstammt der briefadeligen Familie von Criegern. Seine Eltern waren der Oberstleutnant a. D. Friedrich von Criegern und die Tochter eines Fabrikdirektors Rosemarie Wallenstein. Sein älterer Bruder Christoph von Criegern war zunächst Fregattenkapitän und dann Diplomat. Die Künstlerin Friedrike von Criegern ist seine Großnichte.
Axel von Criegern studierte von 1959 bis 1965 an der Kunstakademie Stuttgart bei Rudolf Daudert (1903–1988), Christoff Schellenberger und Gunter Böhmer und an der Technischen Hochschule Stuttgart Kunstgeschichte und Politik. Von 1965 bis 1970 vervollständigte er seine Studien in Kunstgeschichte, Archäologie, Politikwissenschaft an der Universität Tübingen. Er schloss diese mit der Dissertation Ikonographische Studien zu den Fröhlichen Gesellschaften Jan Steens unter dem Doktorvater Günter Bandmann ab. Von Criegern unterteilt sein berufliches Leben in erstens „Die Vor-Steen-Zeit“, zweitens die „Wissenschaftliche und didaktische Steen-Zeit“ und drittens die „Wissenschaftlich-künstlerische Steen-Zeit“ ein. Seit 1972 bekleidete von Criegern Professuren in Reutlingen, Valparaiso (USA) und Karlsruhe und von 1989 bis 2004 an der Universität Gießen. Von Criegern verfasste zahlreiche Publikationen zur Kunstpädagogik. Seit 1972 ist von Criegern Mitglied im Künstlerbund Tübingen.
Axel von Criegern hatte 1964 in Öhringen Gudrun von der Weppen, ihr Vater war Güterdirektor, geheiratet, sie haben die Tochter Anette und den Sohn Marc.
| Personendaten | |
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| NAME | Criegern, Axel von |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Kunsthistoriker |
| GEBURTSDATUM | 1939 |
| GEBURTSORT | Berlin |