| Bürenberg | ||
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| Höhe | 716,1 Vorlage:Höhe/unbekannter Bezug | |
| Lage | Nordrhein-Westfalen, Deutschland | |
| Gebirge | Rothaargebirge | |
| Dominanz | 0,87 km → Bärenberg | |
| Schartenhöhe | 15,5 m ↓ zum Bärenberg | |
| Koordinaten | 51° 10′ 0″ N, 8° 31′ 58″ O | |
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Der Bürenberg ist ein 716,1 m ü. NHN hoher Berg im Rothaargebirge im Hochsauerlandkreis in Nordrhein-Westfalen.
Der Bürenberg wird dem Astenberg-Naturraum zugerechnet und liegt zwischen der Ortschaft Mollseifen und der Stadt Winterberg im Hochsauerlandkreis in Nordrhein-Westfalen. Der Bürenberg hat ein von Südwest nach Nordost in verlaufendes Gipfelplateau über das der Astenweg verläuft. Der Berg weist eine Schartenhöhe von etwa 16 m und eine Dominanz von 0,8 km auf.
Der Kamm, auf dem der Gipfel des Bürenberges liegt, stellt eine Wasserscheide zwischen Sonneborn und Berkmecke dar. An der Südwestflanke fließen die Gewässer orographisch linksseitig in die Berkmecke, wie etwa der Brechengrund, dessen Quelle etwa 0,4 km in südwestlicher Richtung vom Gipfel entfernt entspringt und der Strachengrund etwas weiter westlich. An der Nordostflanke liegt etwa 500 m nordwestlich vom Gipfel entfernt die Quelle der Angstbecke. Nordöstlich in 500 m Entfernung vom Gipfel entspringt die Haumecke und an der Südflanke die Große Haumecke. Diese Bäche münden alle orographisch rechtsseitig in die Sonneborn, die der längste Quellbach des Ederzuflusses Nuhne ist.
Der Wald an der Südflanke des Bürenberges ist fast vollständig dem Borkenkäfer zum Opfer gefallen. Im Gipfelbereich ist noch etwas Nadelwald zu finden während die gesamte der Nordflanke mit dichtem Laubwald bewachsen ist. Die Nordflanke des Berges liegt im 227 ha großen Naturschutzgebiet Günninghauser Mark. Das Naturschutzgebiet (NSG) liegt südlich von Winterberg und wurde 2008 mit dem Landschaftsplan Winterberg durch den Hochsauerlandkreis als NSG ausgewiesen. Das NSG wurde zur Erhaltung und Entwicklung eines Waldes und Grünlandbereiche als Lebensraum gefährdeter Tier- und Pflanzenarten ausgewiesen. Mit dem Verlauf des Brechengrundes reicht aus südwestlicher Richtung ein Ausläufer des 75,04 ha großen Naturschutzgebiet Berkmecke – Talsystem (HSK-411) relativ weit die Südflanke des Berges hinauf. Das NSG besteht aus dem Talbereich der Berkmecke und anderen Nebentälern. Das NSG-Gebiet ist seit 2000 Teil des 2249 ha großen FFH-Gebietes Hallenberger Wald (DE 4817-301).