Ihre Bedeutung für den Transitverkehr ist eher gering, da Passau und Linz über die Innkreis- und West Autobahn (E56–E552–E55/60) verbunden sind. Der Verlauf ist von besonderer landschaftlicher Schönheit, sowohl im Aschachtal in der Gemeinde Stroheim (Naturschutzgebiet) als auch im ganzen Donautal (Europaschutzgebiet), und bei Schlögen passiert sie den oberen Eingang der Schlögener Schlinge – daher gilt sie als typische Ausflugsroute.
Geschichte
Die Nibelungen Straße ist Teil der österreichischen Nibelungenstraße, die die geplante Streckenführung eines Autobahnprojektes aus den 1930er Jahren darstellt. Diese am Donauufer entlangführende Straße wird seit 1932 als Donaustraße bezeichnet. Nach dem Anschluss Österreichs wurde diese Straße im Zuge der Vereinheitlichung des Straßensystems am 1.April 1940 in eine Landstraße I.Ordnung umgewandelt und als Teil der von Passau über Hartkirchen nach Ottensheim führenden L.I.O.16 eingeordnet.
Im Zuge der Errichtung der Umfahrung Eferding wurden die B129, B130 und B134 aus dem Stadtgebiet herausverlegt. Seit 2016 beginnt die B130 im Gemeindegebiet von Hinzenbach beim Kreisverkehr mit der B129.
Direkt im Anschluss an die Umfahrung Eferding wird seit 2024 die Umfahrung Pupping-Karling errichtet, wodurch der Verkehr auch aus diesen Gebieten verlegt wird. Die neue Trasse ist seit dem 30.Juli 2026 teilweise befahrbar, die endgültige Fertigstellung wird für Oktober 2026 erwartet.
↑Verordnung der oberösterreichischen Landesregierung vom 29.Dezember 1931, betreffend die Neubenennung der wichtigeren öffentlichen Straßen in Oberösterreich, ausgenommen die Bundesstraßen. LGBl. Nr. 15/1932.
Die Nibelungen Straße befand sich wie die anderen ehemaligen Bundesstraßen in der Bundesverwaltung. Seit dem 1.April2002 steht sie unter Landesverwaltung und führt zwar das B in der Nummer weiterhin, nicht aber die Bezeichnung „Bundesstraße“.