Bad Hall

Stadtgemeinde
Bad Hall
WappenÖsterreichkarte
Wappen von Bad Hall
Bad Hall (Österreich)
Bad Hall (Österreich)
Basisdaten
Staat: Osterreich Österreich
Land: Oberösterreich Oberösterreich
Politischer Bezirk: Steyr-Land
Kfz-Kennzeichen: SE
Fläche: 13,36 km²
Koordinaten: 48° 2′ N, 14° 13′ OKoordinaten: 48° 2′ 5″ N, 14° 12′ 32″ O
Höhe: 380 m ü. A.
Einwohner: 5.899 (1. Jän. 2026)
Bevölkerungsdichte: 442 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4540
Vorwahl: 07258
Gemeindekennziffer: 4 15 03
Adresse der Gemeinde-
verwaltung:
Hauptplatz 5
4540 Bad Hall
Website: www.bad-hall.ooe.gv.at
Politik
Bürgermeister: Bernhard Ruf (ÖVP)
Gemeinderat: (Wahljahr: 2021)
(31 Mitglieder)
14
7
5
4
1
14 7 5 4 1 
Insgesamt 31 Sitze
Lage von Bad Hall im Bezirk Steyr-Land
Lage der Gemeinde Bad Hall im Bezirk Steyr-Land (anklickbare Karte)AdlwangAschach an der SteyrBad HallDietachGaflenzGarstenGroßramingLaussaLosensteinMaria NeustiftPfarrkirchenReichramingRohr im KremstalSchiedlbergSierningSteyrSt. Ulrich bei SteyrTernbergWaldneukirchenWeyerWolfernOberösterreich
Lage der Gemeinde Bad Hall im Bezirk Steyr-Land (anklickbare Karte)
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Bad Hall, Foto-Vedute, 1911
Bad Hall, Foto-Vedute, 1911
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Bad Hall ist eine Stadtgemeinde und Kurort mit 5899 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026) in Oberösterreich im Bezirk Steyr-Land im Traunviertel.

Geografie

Bad Hall liegt etwa 30 km südlich der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz und knapp 20 Straßenkilometer westlich von Steyr. Es liegt an der Voralpen Straße (B 122) und nahe der Kremstal Straße (B 139).

Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 6,4 km, von West nach Ost 4 km. 6,8 % der Fläche sind bewaldet, 74,4 % sind landwirtschaftlich genutzt.

Gemeindegliederung

Die Stadtgemeinde umfasst die Katastralgemeinden Bad Hall, Großmengersdorf und Hehenberg. Ortschaften (neben Bad Hall) sind (jeweils Dorf): Furtberg, Haid, Hehenberg sowie Kleinmengersdorf.

Die Gemeinde gehört zum Gerichtsbezirk Steyr.

Nachbargemeinden

Rohr Sierning
Kremsmünster Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt
Pfarrkirchen Adlwang Waldneukirchen

Geschichte

Ortsgeschichte

Schon die Kelten kannten die Salzquelle im Sulzbachtal. Später wurde aus dem Wasser Salz für den Verzehr gewonnen. In der Stiftungsurkunde des Klosters Kremsmünster aus dem Jahre 777 wird von 3 Salzsiedern gesprochen: salinam, que ad Sulzibach est, et tres homines ibi habitantes salem coquentes (‚die Saline, die am Sulzbach liegt, und drei Männer leben dort, die Salz kochen‘). Aus der kleinen mittelalterlichen Handwerkersiedlung hat sich mit der Zeit ein regionales Zentrum entwickelt. Während am Westhang des Sulzbachtales und der Herrschaft des Klosters Kremsmünster ein Pfarrdorf – heute Pfarrkirchen – entstand, bildete sich am Osthang unter den Herzögen von Österreich ein Handels- und Verwaltungsort, der lange den Namen Herzogenhall führte, ein typischer Hall-Name der Salzgewinnung. Dieser Ort erhielt um 1287 das Marktrecht, was ihn zu einem der ältesten Märkte Österreichs macht.

Um 1600 war Hall die bedeutendste Hellebardenschmiede Mitteleuropas. Viele Waffen aus der Produktion von Schmiedemeister Pankraz Taller und Peter Schreckseisen finden sich im Grazer Zeughaus.

Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Den Heilwert des Wassers aus der Salzquelle am Sulzbach erkannte man erst mit dem Aufblühen des Heilbäderwesens am Beginn des 19. Jahrhunderts. 1826 wurde die erste kleine Badeanstalt gegründet. 1827 wurde erstmals das Wasser analysiert und ein hoher Jodgehalt festgestellt. 1837 erwirkte der Arzt Josef Starzengruber bei der Landesregierung die erste Badeordnung. Doch erst mit Übernahme der Heilquelle durch das Land Oberösterreich 1855 konnte ein umfangreicher Kurbetrieb aufgebaut werden. Seit 1876 trägt der Ort das Prädikat „Bad“.

Ende des 19. Jahrhunderts erlebte Bad Hall wie viele Kurorte auch einen starken Aufschwung. Dies wurde durch die Eröffnung der Kremstalbahn 1881 – an der aber nur der benachbarte Ort Rohr einen Bahnhof hatte – noch verstärkt. Bad Hall galt nun als „Weltkurort“. Berühmte Personen kamen hierher. Gustav Mahler gab 1880 im Kurpark sein Debüt als Dirigent. Nach Rückschlägen durch Kriege und Weltwirtschaftskrise entstand ab 1948 ein moderner Kurbetrieb.

Bad Hall wurde am 20. August 2001 von der Oberösterreichischen Landesregierung zur Stadt erhoben.

Bevölkerungsentwicklung

Bad Hall: Einwohnerzahlen von 1869 bis 2026
Jahr  Einwohner
1869
  
1.486
1880
  
1.551
1890
  
1.502
1900
  
1.658
1910
  
1.870
1923
  
1.961
1934
  
2.075
1939
  
2.297
1951
  
3.343
1961
  
3.697
1971
  
4.051
1981
  
4.043
1991
  
4.250
2001
  
4.752
2011
  
4.773
2021
  
5.647
2026
  
5.899
Quelle(n): Statistik Austria, Gebietsstand 1.1.2021
Bad Hall, (Adalbert-)Stifter-Park, Gustav-Mahler-Gedenktafel.
Bad Hall, Stifterpark-Widmungstafel (2005)
Bad Hall, Kurpark, Tassilo-Gradiergrotte (2005)
Erdölförderstelle und Bohrturm am Ortsrand von Bad Hall im März 2009

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Schloss Hall
Gradiergrotte im Kurpark Bad Hall
Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Bad Hall
Musik

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Öffentliche Einrichtungen

Das Heilwasser von Bad Hall wirkt therapeutisch vor allem bei Erkrankungen der Gefäße (Herz, Arterien und Venen, Bluthochdruck) sowie der Augen, Atemwege und Gelenke.

Bildung

Caritas Seniorenwohnhaus Schloss Hall

Pflege und Betreuung

Im Schloss Hall betreibt die Caritas Oberösterreich ein Seniorenwohnhaus.

Politik

Rathaus in Bad Hall

Der Gemeinderat hat 31 Mitglieder.

Bürgermeister

Bürgermeister seit 1850 waren:

  • 1850–1861 Paul Zachl
  • 1861–1864 Josef Hauser
  • 1864–1867 Johann Marchgraber
  • 1867–1870 Josef Zachhuber
  • 1870–1872 Karl Richter
  • 1872–1873 Josef Zachhuber
  • 1873–1885 Franz Muhsner
  • 1885–1888 Josef Fuchs
  • 1888–1896 Josef Baumgartner
  • 1896–1899 Franz Mayrhofer
  • 1899–1905 Mathias G. Rom
  • 1905–1908 Josef Panhuber
  • 1908–1919 Moriz Mitter
  • 1919–1934 Ferdinand Hametner
  • 1934–1938 Franz Pesendorfer
  • 1938–1945 Eduard Pürstinger
  • 1945–1945 Karl Schaubmair
  • 1945–1953 Hans Haager
  • 1953–1955 Johann Barth
  • 1955–1973 Oskar Maier
  • 1973–1979 Karl Wögerer
  • 1979–1993 Herbert Pfanner
  • 1993–1997 Gerhard Appl
  • 1997–2008 Johann Grasl (SPÖ)
  • 2008–2009 Franz Aschauer (SPÖ)
  • 2009–2015 Harald Schöndorfer (ÖVP)
  • seit 2015 Bernhard Ruf (ÖVP)

Wappen

Blasonierung: In Gold auf grünem Schildfuß eine silberne Kapelle mit teilweise eingebautem Flankenturm und Dachreiter, schwarzen Dächern und Fensteröffnungen, beiderseits flankiert von je einem schwarzstämmigen Lindenbaum mit grünen Blättern. Die Gemeindefarben sind Blau-Weiß.

Das Wappenbild zeigt die bereits 1298 urkundlich bekannte, zuletzt 1977–1981 generalrenovierte Margarethenkapelle „am Anger unter den Sieben Linden“, die für das bürgerliche Leben im landesfürstlich privilegierten Ort eine bedeutende Rolle spielte (z. B. Abhaltung der Kirch- und Gerichtstage, Wahlort des Bürgermeisters und der Räte).

Städtepartnerschaften

Persönlichkeiten

Ehrenbürger der Gemeinde

Söhne und Töchter der Gemeinde

Personen mit Bezug zur Gemeinde

Sonstiges

Landesgartenschau Bad Hall 2005
Logo

Galerie

Literatur

Commons: Bad Hall – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Bad Hall – Reiseführer

Einzelnachweise

  1. ↑ 4. Teil: Gemeinden – Oberösterreich – 37. Bad Hall. In: Österreichischer Amtskalender online. Jusline (Verlag Österreich), Wien 2002, ZDB-ID 2126440-5.
  2. ↑ Erich Trinks (Bearb.): Urkunden-Buch des Landes ob der Enns. Band 2. Wien 1856, II, S. 2 (archive.org – Saline am Sulzbach in der vorletzten Zeile): „777. Kremsmünster. — Thassilo, Herzog von Baiern, stiftet das Kloster Kremsmünster.“ Zitiert in I. Hausner (Bearb.): Altdeutsches Namenbuch. Die Überlieferung der Ortsnamen in Österreich und Südtirol von den Anfängen bis 1200. Österreichische Akademie der Wissenschaften, Kommission für Mundartforschung, Wien, 1989 ff., S. 486.
  3. ↑ Katharina Ulbrich: Die Waffenschmiede zu Hall. Hellebarden und Spieße aus dem Raum Bad Hall in die ganze Welt. In: EuroJournal Pyhrn-Eisenwurzen. Nr. 1/2 aus Jahrgang 1999/00. Schiffkorn, Puchenau 2000, ZDB-ID 2307456-5, S. 26 ff (ooegeschichte.at [PDF; 135 KB]).
  4. ↑ Zahlen und Fakten. In: bad-hall.ooe.gv.at. Abgerufen am 18. Januar 2025.
  5. ↑ Aus Kurorten und Sommerfrischen. (…) Das neue Badehaus in Bad Hall. In: Der Fremdenverkehr, Nr. 10/1908, 5. Juli 1908, S. 14, Spalte 1 (online bei ANNO).
  6. ↑ Ferdinand Krackowizer, Franz Berger: Biographisches Lexikon des Landes Österreich ob der Enns. Gelehrte, Schriftsteller und Künstler Oberösterreichs seit 1800. Institut für Ostbairische Heimatforschung, Passau/Linz an der Donau 1931, S. 290 (landesbibliothek.at).
  7. ↑ Heimatmuseum. In: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Bad Hall.
  8. 1 2 Katharina Ulbrich: 150 Jahre Kurpark Bad Hall. In: EuroJournal Linz – Mühlviertel – Böhmerwald. Heft 2/2005, XI. Jahrgang. Kultur Plus (Hrsg.), Linz 2005, S. 13 (ooegeschichte.at [PDF; 230 KB]).
  9. ↑ Katharina Ulbrich: Josef Runkel (1817–1899), der Planer des Landschaftsgartens in Bad Hall. In: EuroJournal Linz – Mühlviertel – Böhmerwald. Heft 2/2005, XI. Jahrgang. Kultur Plus (Hrsg.), Linz 2005, S. 14 (ooegeschichte.at [PDF; 300 KB]).
  10. ↑ Elke Dannhäuser (Red.), Peter Elgaß (Hrsg.): Tür und Tor. Der Katalog zur internationalen Ausstellung der Stadtgemeinde Bad Hall und des Forum Hall. Internationale Ausstellung „Tür und Tor“, Handwerk und Kunst in Metall. 10. Mai bis 26. Okt. 2003, Bad Hall Oberösterreich. Hephaistos, Immenstadt-Werdenstein 2003, ISBN 3-931951-20-0.
  11. ↑ Stadtgemeinde Bad Hall, Stadtleben, Wissenswertes. In: bad-hall.ooe.gv.at. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 18. April 2019; abgerufen am 25. Juli 2019.
  12. ↑ Caritas Oberösterreich, Hilfe und Angebote, Seniorenwohnhaus. In: caritas-linz.at. Abgerufen am 25. Juli 2019.
  13. ↑ Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2003 in Bad Hall. (PDF) Land Oberösterreich, 28. September 2003, abgerufen am 7. Januar 2022.
  14. ↑ Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2009 in Bad Hall. (PDF) Land Oberösterreich, 27. September 2009, abgerufen am 7. Januar 2022.
  15. ↑ Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2015 in Bad Hall. (PDF) Land Oberösterreich, 27. September 2015, abgerufen am 7. Januar 2022.
  16. ↑ Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2021 in Bad Hall. (PDF) Land Oberösterreich, 26. September 2021, abgerufen am 7. Januar 2022.
  17. ↑ Geschichte der Gemeinde Bad Hall. Wappen, Bürgermeister und Vereine. Land Oberösterreich, abgerufen am 7. Januar 2022.
  18. ↑ Bad Hall, Bürgermeister. Abgerufen am 15. Dezember 2020.
  19. ↑ Land Oberösterreich, Wappen der Gemeinde Bad Hall. Abgerufen am 23. März 2019.
  20. ↑ Lisa-Maria Auer: Pühringer ist jetzt Ehrenbürger in Bad Hall. In: meinbezirk.at, 11. Juli 2017, abgerufen am 11. Februar 2018.
  21. ↑ Ludwig Richter: Sanatorium des Herrn Dr. Fritz Ritter von Gerstel in Bad Hall, Oberösterreich. In: Der Bautechniker, Jahrgang 1907, Nr. 20/1907 (XXVII. Jahrgang), S. 381–384 (online bei ANNO).
  22. ↑ Herbert Friedl et al.: Kriegsende und Besatzungszeit in Bad Hall. Zeitzeugengespräch im Heimathaus Bad Hall am 3. Februar 1996 (2). In: ooezeitgeschichte.at, abgerufen am 30. April 2018.

Anmerkungen

  1. 1 2 Mahler (1860–1911) verbrachte die gesamte Saison 1880 als Kapellmeister in Bad Hall. Zu seinen Aufgaben soll es gehört haben, vor jeder Vorstellung die Noten auf die Pulte zu legen, das Klavier abzustauben und während der Pause das Baby Mitzi Zwerenz (Tochter des Theaterdirektors) in ihrem Kinderwagen rund um das Theater zu fahren. – Siehe: Pertlwieser: Frühgeschichte. S. 113.
  2. ↑ 1909 als (neuer) Teil des Kurparks zu Ehren Stifters benannt. — Siehe: Katharina Ulbrich: Adalbert Stifter in Pfarrkirchen und Bad Hall (Memento vom 15. Mai 2011 im Internet Archive). In: adalbertstifter.at. Abgerufen am 25. Oktober 2010.
  3. ↑ Die auf der Gedenktafel angebrachte Darstellung der Wirkungsstätte Mahlers bezieht sich auf das als Sommertheater zwischen 1. Juni 1870 und dem Ende der Kursaison 1884 genutzte einstöckige, ca. 600 Zuschauer fassende Interimstheater, das in Holz ausgeführt war, ungeeignet zur Beleuchtung durch offenes Licht und daher nur an Nachmittagen bespielt wurde. – Siehe: Pertlwieser: Frühgeschichte. S. 103, 107, 116, sowie:70 Jahre Kuranstalt Bad Hall. (…) Das Kurtheater in Bad Hall. In: Linzer Volksblatt, Festnummer des „Heimatland“, Nr. 24 vom 14. Juni 1925. Illustrierte Beilage zum „Linzer Volksblatt“, 14. Juni 1925, S. 30 (unpaginiert) (online bei ANNO).
  4. ↑ 1912–1914 nach den Plänen von Mauriz Balzarek (1872–1945) errichtet. Gilt als der bedeutendste Jugendstilbau Oberösterreichs. – Aus: Siegfried Haider: Geschichte Oberösterreichs. Geschichte der österreichischen Bundesländer. Verlag für Geschichte und Politik, Wien 1987, ISBN 3-486-54081-5, S. 369.
  5. 1 2 1883–1884 nach Plänen des Wiener Architekten Wurm (d. i.: Alois Maria Wurm, ab 1909: von Arnkreuz; 1843–1920) erbaut, am 31. Mai 1885 unter dem Linzer Direktor Julius Laska (1850–1933) eröffnet. – Siehe: Pertlwieser: Frühgeschichte. S. 116, sowie: Bad Hall, 28. Mai. (…) Ein Hauptinteresse dürfte sich auch dem neuen Theater (…). In: Tages-Post, Nr. 113/1885, 31. Mai 1885, S. 4, oben links (online bei ANNO).
  6. 1 2 Im Hintergrund der Baumgruppe rechts das Kurmittelhaus, das Oktober/November 2009 zugunsten eines Parkplatzes geschleift wurde. – Bad Haller Kurier. Informationen für den Kurbezirk Bad Hall. Heft 11.2009 (Jahrgang CLXVIII), ZDB-ID 2303259-5, OBV, S. 27.
  7. ↑ Der ursprüngliche Villengarten wurde 1866 von Stiftsgärtner Josef Runkel entworfen. – Siehe: Kurpark in Kultur und Sehenswürdigkeiten.
  8. ↑ Während des Zweiten Weltkriegs Reservelazarett Sonnenheim (unter anderem im Dezember 1942 besucht von Sophie Scholl), dann Amerikanisches Lazarett für entwaffnete Soldaten. Später bis 2009: Sonnenpark – Zentrum für psychosoziale Gesundheit.
  9. ↑ Das auf einem Areal von 20.000 m² errichtete Haus (das keinen Heilwasseranschluss besaß) wurde am 1. Jänner 2002 geschlossen und stand zehn Jahre leer. Am 8. April 2015 wurde von der BVA der auf 100 Patienten ausgelegte Neubau Therapiezentrum Justuspark eröffnet. Behandlungsschwerpunkte: Burn-Out sowie medizinisch-psychiatrische Rehabilitation. – Siehe: „Burn-out“ – Eröffnung des Therapiezentrums Justuspark in Bad Hall (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im August 2019. Suche im Internet Archive). In: bva.at, abgerufen am 23. Juni 2016.