| Tibetische Bezeichnung |
|---|
| Tibetische Schrift: དཔལ་མགོན་རྫོང |
| Wylie-Transliteration: dpal mgon rdzong |
| Offizielle Transkription der VRCh: Baingoin |
| Andere Schreibweisen: Palgon, Pälgön, Pelgön, Pangon, Pengön etc. |
| Chinesische Bezeichnung |
| Traditionell: 班戈縣 |
| Vereinfacht: 班戈县 |
| Pinyin: Bāngē Xiàn |

Baingoin (tibetisch: དཔལ་མགོན་རྫོང, Umschrift nach Wylie: dpal mgon rdzong, auch: Pelgön) ist ein Kreis des Regierungsbezirks Nagqu im Autonomen Gebiet Tibet der Volksrepublik China.
Auf Gemeindeebene setzt sich der Kreis aus vier Großgemeinden und sechs Gemeinden zusammen. Diese sind:
Baingoin hat eine Fläche von 28.397 km² und 39.309 Einwohner (Stand: Zensus 2020). Der Kreis liegt am Nam Co, dem größten Salzsee Tibets und dem zweitgrößten Salzsee Chinas (nach dem Qinghai-See).
Der Name des Kreises ist eine lautliche Annäherung an „Drangkhog“ – der Drangkhog (tib.: brang khog mtsho / Bāngē Cuò 班戈错) ist ein weiterer Salzsee in Baingoin. Er liegt auf 4.522 m Höhe und hat eine Fläche von 54 km².
Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt −2 °C, die Durchschnittstemperatur im Januar −11,3 °C, im Juli 8,3 °C.
Im Jahr 1990 hatte Baingoin 26.392 Einwohner, davon 26.303 Tibeter (99,7 %) und 81 Han-Chinesen (0,3 %). 2000 war die Bevölkerung auf 32.287 Einwohner angewachsen.
Beim Zensus im Jahr 2000 wurden in Baingoin 32.287 Einwohner gezählt.
| Name des Volkes | Einwohner | Anteil |
|---|---|---|
| Tibeter | 32.133 | 99,52 % |
| Han | 107 | 0,33 % |
| Zhuang | 11 | 0,03 % |
| Mongolen | 9 | 0,03 % |
| Sonstige | 27 | 0,08 % |
Die Viehzucht – Weidewirtschaft, vor allem an den Ufern der Seen – ist der wichtigste Wirtschaftszweig in Baingoin, doch es wird auch Gold gewaschen sowie Borax, Salz und Pottasche gewonnen.
Koordinaten: 31° 21′ N, 90° 10′ O