Barbara Gotthusen, geborene Hecker, (geb. 15. August 1857 in Dormagen, gest. vermutlich 1943) war eine deutsche Arbeiterin und SPD-Politikerin.
Barbara Gotthusen wuchs in einem katholischen Arbeiterhaushalt auf und arbeitete schon früh in einer Fabrik. 1878 heiratete sie den Schlosser Wilhelm Gotthusen in Düsseldorf.
1903 erfolgte ein Umzug nach Hamburg. Dort war ihr Mann bis September 1917 Bezirksleiter des Deutschen Metallarbeiter-Verbandes. Zuvor hatte er die gleiche Position in Kiel inne. 1918 erfolgte ein Umzug nach Harburg.
Gotthusen saß von 1919 bis 1921 für die SPD und dem Wahlkreis 16, der die Regierungsbezirke Hannover, Hildesheim, Lüneburg umfasste, im Preußischen Landtag.
Im Mai 1921 legte sie ihr Amt als Bürgervorsteherin in Harburg nieder. Sie gehörte dem Harburger Bürgervorsteher-Kollegium vermutlich seit März 1919 an. In dem Gremium war sie eine von 48 Abgeordneten, von denen 29 zur SPD gehörten.
Gotthusen hatte sieben Kinder. Ab 1925 lebte sie bei einer Tochter in Hamburg. Das Datum ihres Todes ist unbekannt. Als Todesjahr wird 1943 angegeben.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Gotthusen, Barbara |
| ALTERNATIVNAMEN | Hecker, Barbara (Geburtsname) |
| KURZBESCHREIBUNG | Politikerin (SPD), Preußische Landtagsabgeordnete |
| GEBURTSDATUM | 15. August 1857 |
| GEBURTSORT | Dormagen |
| STERBEDATUM | unsicher: 1943 |