| Município de Barra dos Coqueiros Barra dos Coqueiros | |||
|---|---|---|---|
Brücke Ponte Aracaju–Barra dos Coqueiros bei Nacht | |||
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| Koordinaten | 10° 55′ S, 37° 2′ W | ||
| Symbole | |||
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| Gründung | 25. November 1953 | ||
| Basisdaten | |||
| Staat | Brasilien | ||
| Bundesstaat | Sergipe | ||
| ISO 3166-2 | BR-SE | ||
| Metropolregion | Aracaju | ||
| Höhe | 5 m | ||
| Klima | tropisch, feucht bis subfeucht | ||
| Fläche | 92,3 km² | ||
| Einwohner | 45.175 (2025) | ||
| Dichte | 489,6 Ew./km² | ||
| Zeitzone | UTC−3 | ||
| Website | www.barradoscoqueiros.se.gov.br (brasilianisches Portugiesisch) | ||
| Politik | |||
| Stadtpräfekt | Airton Martins (seit 2025) | ||
| Partei | PSD | ||
| Kultur | |||
| Schutzpatron | Santa Luzia | ||
| Stadtfest | 25. November | ||
| Wirtschaft | |||
| BIP | 341.303.355 Tsd. R$ 59.719 R$ pro Kopf (2024) | ||
| HDI | 0,649 (2010) | ||
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| Spitznamen: Ilha de Santa Luzia, Ilha dos Coqueiros | |||
Barra dos Coqueiros ist eine brasilianische Gemeinde im Bundesstaat Sergipe im Nordosten des Landes. Geografisch befindet sie sich auf der Halbinsel Santa Luzia an der Küste zum Atlantik. Sie hat eine vom brasilianischen Institut für Geografie und Statistik (IBGE) geschätzte Einwohnerzahl von 45.175 (2025).
Die Stadt Barra dos Coqueiros liegt am linken Ufer des Río Sergipe, direkt gegenüber der Stadt Aracaju, von der sie weniger als einen Kilometer entfernt und mit einer Brücke verbunden ist. Die Höhe über dem Meeresspiegel beträgt 5 Meter. Die Gemeinde hat ein feuchtwarmes Klima mit Durchschnittstemperaturen zwischen 20 und 30 °C. Die Gemeinde verfügt über mehr als ein Dutzend Strände.
In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts wurde die Küste von Sergipe häufig von normannischen Händlern angelaufen, die Brasilholz verkauften. Portugal setzte der Piraterie durch die Eroberung der Gebiete zwischen Bahia und Pernambuco unter Cristóvão de Barros ein Ende. Auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde befand sich möglicherweise 1589 der Regierungssitz des Kapitanats Sergipe. Der Bezirk Barra dos Coqueiros wurde durch Gemeindegesetz Nr. 84 vom 27. Januar 1903 gegründet und der Gemeinde Aracaju unterstellt. 1953 wurde Barra dos Coqueiros schließlich zu einer eigenständigen Gemeinde und von Aracaju getrennt. Seitdem hat die Gemeinde ein rasantes Bevölkerungswachstum erfahren.
| Einwohnerentwicklung | ||
|---|---|---|
| Jahr | Einw. | ±% |
| 1960 | 4.447 | |
| 1970 | 5.568 | +25,2 % |
| 1980 | 7.952 | +42,8 % |
| 1991 | 12.727 | +60,0 % |
| 2000 | 17.807 | +39,9 % |
| 2010 | 24.976 | +40,3 % |
| 2022 | 41.511 | +66,2 % |
| Volkszählungen | ||
Die Einwohnerzahl der Stadt wurde 2025 auf 45.175 Personen geschätzt. Laut der Volkszählung von 2022 leben mehr als 99 Prozentl der Einwohner in urbanisierten Gebieten. 24 % der Einwohner sind europäischer Abstammung (Weiße), knapp 60 % sind Farbige und 16,4 % sind Afrobrasilianer.
In dieser Gemeinde befindet sich der wichtigste Hafen von Sergipe, das Seehafenterminal Inácio Barbosa. Neben Öl und Gas, werden auch Dünger, Agrarprodukte und Erze verschifft. Von dort werden Waren auf dem Seeweg in den Rest des Landes und ins Ausland verschifft. Darüber hinaus zählt die Gemeinde zu den wirtschaftlich einkommensstärksten in Sergipe, da Petrobras hier tätig ist und der lokalen Verwaltung Lizenzgebühren zuführt. Von Bedeutung für die lokale Wirtschaft ist außerdem noch die Fischerei (hauptsächlich Thunfisch, Krustentiere und Makrele).
Ende 2010 wurde ein Dekret von Präsident Luiz Inácio Lula da Silva unterzeichnet, mit dem in der Gemeinde Barra dos Coqueiros eine Exportverarbeitungszone (EPZ) eingerichtet wurde, welche Steuervergünstigungen erhielt, um den Export zu begünstigen.
Itabaiana gehört zum römisch-katholischen Erzbistum Aracaju. Daneben gibt es in der Gemeinde auch eine nennenswerte Anzahl an Protestanten und Spiritisten.
Der Fußballklub Associação Desportiva Barra wurde 2014 gegründet und nahm bisher mehrmals an der Staatsmeisterschaft von Sergipe teil, die erstmals 2025 gewonnen werden konnte.