Karriere
Barry Phillips-Moore trat zum ersten Mal 1956 bei den Australian Championships an, die später als Australian Open ausgetragen wurden, hier verlor er sein Zweitrundenmatch. Im Jahr 1959 reiste er nach Europa, um hier verschiedene Turniere zu spielen. Im Folgejahr stand er zum erstmals in Nizza in einem Einzelfinale.
Im Jahr 1961 erreichte Phillips-Moore bei den Australian Championships das Halbfinale, das er gegen Rod Laver verlor. Im August gewann er in Garmisch-Partenkirchen zum ersten Mal den Einzeltitel bei einem hochklassigen Turnier. Im Folgejahr holte er den Titel im Einzel im Londoner Stadtteil Beckenham.
Er konnte er keine weiteren größeren Erfolge feiern, bis er Anfang 1968 seinen größten Erfolg bei den Australian Open einstellte und erneut das Halbfinale erreichte. Dieses Mal unterlag er dem späteren Turniersieger Bill Bowrey. Kurz danach gewann er den Titel im neuseeländischen Auckland. Im September 1969 verlor er das Finale von Madrid gegen Manuel Orantes.
Sein nächstes Endspiel erreichte Phillips-Moore 1974 im niederländischen Hilversum, wo er gegen Guillermo Vilas aus Argentinien verlor. Im Folgejahr erreichte er in Little Rock gemeinsam mit Marcelo Lara sein einziges Doppelfinale seit Beginn der Open Era, wo sie auch den Titel gewannen. 1980 spielte er seine letzten hochklassigen Turniere, bevor er seine aktive Karriere beendete.
Nach seiner Karriere als aktiver Tennisspieler war Phillips-Moore als Trainer tätig. Er trainierte einige sehr erfolgreiche Spieler wie Paul McNamee, Peter McNamara, Harold Solomon, Eddie Dibbs und Mark Woodforde.