Batarmatas (auch: Batarmatass, Betarmatas, Beteghmatas, Bethermatass) ist ein Dorf in der Landgemeinde Dabaga in Niger.
Geographie
Das Dorf befindet sich rund 40 Kilometer nordöstlich des Hauptorts Dabaga der gleichnamigen Landgemeinde, die zum Departement Tchirozérine in der Region Agadez gehört. Zu den Siedlungen in der näheren Umgebung von Batarmatas zählen Tégouma im Nordwesten und Azangalam im Südosten.
Batarmatas liegt im Hochgebirge Aïr am linken Ufer des Trockentals Aoudéras. Westlich der Siedlung erhebt sich der 1100m hohe Berg Tchilamsaouine.
Geschichte
Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit führte 2018 an 18 ausgewählten Orten in der Region Agadez den Obstbau ein, um die Landwirtschaft zu diversifizieren. Im Zuge dessen wurden in Batarmatas 60 Obstbäume gepflanzt, darunter Orangen-, Zitronen- und Granatapfelbäume.
Bevölkerung
Bei der Volkszählung 2012 hatte Batarmatas 332 Einwohner, die in 73 Haushalten lebten. Bei der Volkszählung 2001 betrug die Einwohnerzahl 229 in 42 Haushalten.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Eine kleine Lehmziegel-Moschee im Ortszentrum hat einen rechteckigen Grundriss und zwei Joche. Sie ist 5m breit und an ihrer Qibla-Wand 7m lang. Am nördlichen Ortsrand steht eine etwas größere Lehmziegel-Moschee. Sie weist ebenfalls einen rechteckigen Grundriss und zwei Joche auf. Sie ist 5m breit und an ihrer Qibla-Wand 9m lang. Im Osten außerhalb des Siedlungsgebiets befindet sich eine mit Steinen markierte Freiluft-Moschee. Ihr Areal ist 25m mal 11m groß und der Länge nach in fünf Abschnitte gegliedert.
Wirtschaft und Infrastruktur
Bei Batarmatas wird Bewässerungslandwirtschaft betrieben. Zwischen den Dörfern Batarmatas und Aoudéras erstreckt sich über eine Länge von zehn Kilometern ein alter Dattelpalmenhain. Es gibt eine Schule in der Siedlung.
↑C. Lenormand:Mission de reconnaissance des palmeraies du nord Niger. Project F.E.D. Vallées de l’Aïr – N° 51300 33.40.34. Compte rendu de la Phase I – Massif de l’Aïr (période du 16 Février au 30 Mars). Institut National de Recherches Agronomiques du Niger, Niamey 1986, S.32 (agritrop.cirad.fr[PDF; abgerufen am 4.Oktober 2026]).