| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 49° 59′ N, 6° 23′ O | |
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Eifelkreis Bitburg-Prüm | |
| Verbandsgemeinde: | Bitburger Land | |
| Höhe: | 300 m ü. NHN | |
| Fläche: | 4,48 km² | |
| Einwohner: | 418 (31. Dez. 2025) | |
| Bevölkerungsdichte: | 93 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 54636 | |
| Vorwahl: | 06527 | |
| Kfz-Kennzeichen: | BIT, PRÜ | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 2 32 009 | |
| LOCODE: | DE B5A | |
| Gemeindegliederung: | 3 Ortsteile | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Hubert-Prim-Straße 7 54634 Bitburg | |
| Website: | baustert.de | |
| Ortsbürgermeister: | Johannes Valentin | |
| Lage der Ortsgemeinde Baustert im Eifelkreis Bitburg-Prüm | ||

Baustert ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört seit dem 1. Juli 2014 der Verbandsgemeinde Bitburger Land an.
Die Ortsgemeinde liegt in der Eifel am Rande des Naturparks Südeifel. Sie wird von den Bächen Mühlbach, Watzbach und Eschbach durchflossen.
Zur Gemeinde Baustert gehören neben dem namensgebenden Ort die Ortsteile Baustertgraben und Berghausen sowie die Wohnplätze Auf Kinnscheid und Hofenberg.
Nachbargemeinden sind Hütterscheid im Norden, Feilsdorf im Nordosten, Oberweis und Mülbach im Südosten, Brimingen im Südwesten sowie das bereits zur Verbandsgemeinde Südeifel gehörende Utscheid im Nordwesten.
Baustert wurde im Jahre 893 als Bustatt erstmals urkundlich erwähnt. Aufgrund des Namens vermutet man eine Entstehung des Ortes in karolingischer Zeit. In einer Abgabenliste von 1330 wurde der Ort unter dem Namen Boistert ebenfalls urkundlich erwähnt.
Ebenfalls zum Ort Baustert gehörte das Anwesen Baustert-Waldburg, welches im Mittelalter erbaut wurde. Es befand sich auf der Gemarkung der heutigen Ortsgemeinde Utscheid.
Seit dem späten Mittelalter gehörte der nun luxemburgische Ort teilweise zur Herrschaft Bettingen und teilweise zur Herrschaft Neuerburg. Im Jahr 1794 besetzten französische Revolutionstruppen die Österreichischen Niederlande, zu denen das Herzogtum Luxemburg gehörte, im Oktober 1795 wurde sie annektiert. Von 1795 bis 1814 gehörte Baustert zum Kanton Neuerburg im Arrondissement Bitburg des Departements der Wälder. Baustert wurde Hauptort einer Mairie. Nach der Niederlage Napoleons und der Übernahme der Region durch das Königreich Preußen aufgrund der Vereinbarungen auf dem Wiener Kongress (1815) wurde Baustert Verwaltungssitz der gleichnamigen Bürgermeisterei im Kreis Bitburg des Regierungsbezirks Trier, der 1822 Teil der preußischen Rheinprovinz wurde. Die Bürgermeisterei Baustert und weitere Bürgermeistereien gingen noch im Verlauf des 19. Jahrhunderts in die Bürgermeisterei (ab 1927 Amt) Oberweis auf.
Nach dem Ersten Weltkrieg zeitweise französisch besetzt und nach dem Zweiten Weltkrieg der französischen Besatzungszone zugeordnet, ist der Ort seit 1946 Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz. Bei der Auflösung der Ämter im Rahmen einer Verwaltungsreform kam Baustert 1970 zur Verbandsgemeinde Bitburg-Land, die 2014 in die Verbandsgemeinde Bitburger Land aufging.
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Baustert, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:
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Der Gemeinderat in Baustert besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem. Bis 2014 gehörten dem Gemeinderat zwölf Ratsmitglieder an.
Johannes Valentin wurde am 1. Juli 2024 Ortsbürgermeister von Baustert. Da für die Direktwahl am 9. Juni 2024 kein Wahlvorschlag eingereicht wurde, oblag die Neuwahl des Bürgermeisters gemäß rheinland-pfälzischer Gemeindeordnung dem Rat, der sich auf seiner konstituierenden Sitzung für Johannes Valentin entschied.
Liste der Bürgermeister, seit 1970 Ortsbürgermeister, von Baustert:
| Blasonierung: „Schild mittig geteilt, obere Hälfte in Blau mit goldener Krone, untere Hälfte in Silber mit schwarzem Stern.“ | |
| Wappenbegründung: Die Farben Silber und Blau sowie die goldene Grafenkrone (Adelskrone) stehen für die Zugehörigkeit des Ortes ab dem 12. Jahrhundert zu Luxemburg, während der 6-strahlige Stern auf die ursprüngliche Zugehörigkeit zur Trierer Abtei St. Maximin hindeutet.
Wappenentwurf: Karl E. Becker, Malberg. Der Ortsgemeinderat hatte die Zustimmung für das Wappen am 6. Mai 1977 beschlossen. |
Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Baustert

Im Ort existiert eine Metzgerei, ein Busunternehmen, eine Gaststätte auf dem Golfplatz, ein Landwirtschaftsbetrieb sowie mehrere Ferienwohnungen.
Ein großer Teil der Bevölkerung pendelt nach Bitburg, Trier oder Luxemburg, eine regelmäßige Linienbusverbindung besteht Montag bis Freitag im Zweistundentakt nach Bitburg.
Baustert verfügt über einen Golfplatz vom Platz-Typ „hügelig“. Die 9-Loch-Anlage mit Par 68 wurde 1993 eröffnet.
Schulen und Kindertageseinrichtungen im Umkreis sind:
Die Gemeinde ist durch die Kreisstraßen K 9, K 10 und K 64 erschlossen.