| Film | |
| Titel | Befreite Musik |
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| Produktionsland | Sowjetische Besatzungszone |
| Erscheinungsjahr | 1946 |
| Länge | 17 Minuten |
| Produktionsunternehmen | Demo-Film, Berlin |
| Stab | |
| Regie | Peter Pewas |
| Produktion | Hanno Jahn, Werner Hochbaum, |
| Kamera | Fritz Arno Wagner, Heinz Klinkmüller |
| Schnitt | Walter Wischniewsky |
| Besetzung | |
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Befreite Musik ist ein Kurz-Dokumentarfilm von Peter Pewas von 1945/46 über die Wiedereröffnung der Deutschen Staatsoper in Berlin. Er war der erste deutsche Dokumentarfilm der Nachkriegszeit.
Der Film dokumentiert die Eröffnungsveranstaltung der Deutschen Staatsoper im Berliner Admiralspalast am 23. August 1945. Gezeigt werden Ausschnitte aus den Reden des Oberbürgermeisters Arthur Werner und des Intendanten Ernst Legal, sowie aus dem Festkonzert, mit dem Violinkonzert D-Dur op. 35 von Peter Tschaikowski und Chorszenen aus der Oper Orpheus und Eurydike von Christoph Willibald Gluck.
Der Kommentartext im Film war: „Verwüstet ist das Gesicht dieser Stadt. Eine Landschaft voll tragischer Düsternis – dort, wo einmal der Hauch der Kunst wehte. Ist er erloschen? Für immer erstickt? Oder gibt es einen Atem in den stummen Fragmenten des Entsetzens? Können Saiten erklingen, wo selbst der Stein zerrissen und aufgewühlt ist? Ja! das Leben fließt weiter in seiner Spur über den Schutt der Vergangenheit hinweg.“
Der Regisseur Werner Hochbaum hatte im Frühsommer 1945 die private Filmgesellschaft Demo-Film in Berlin gegründet und mit ihr einige kleinere Produktionen vorbereitet. Krankheitsbedingt konnte er die Aufnahmen zum Eröffnungskonzert der Staatsoper nicht selber leiten und übergab sie an den jungen Regisseur Peter Pewas.
Die Erstaufführung des Films Befreite Musik fand am 26. Januar 1946 in einer Interessentenvorführung der Demo-Film in der Kammer der Kunstschaffenden in der Schlüterstraße 45 statt, zusammen mit dem Trickfilm Dob, der Stallhase über Mitläufer in der NS-Zeit. Diese waren die ersten beiden gezeigten deutschen Filme der Nachkriegszeit.
Der Film wurde wieder 2013 und 2017 im Zeughauskino in Berlin gezeigt.