Beignon

Beignon
Benion
Beignon (Frankreich)
Beignon (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Bretagne
Département (Nr.) Morbihan (56)
Arrondissement Vannes
Kanton Guer
Gemeindeverband De l’Oust à Brocéliande Communauté
Koordinaten 47° 58′ N, 2° 10′ WKoordinaten: 47° 58′ N, 2° 10′ W
Höhe 52–212 m
Fläche 24,87 km²
Einwohner 1.944 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 78 Einw./km²
Postleitzahl 56380
INSEE-Code
Website https://www.beignon-porte-sud-broceliande.fr/

Kirche Saint-Pierre

Beignon (bretonisch Benion) ist eine französische Gemeinde mit 1.944 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Morbihan in der Region Bretagne.

Geografie

Beignon liegt etwa 40 Kilometer westlich von Rennes im Nordosten des Départements Morbihan an der Grenze zum Département Ille-et-Vilaine. Nachbargemeinden sind Paimpont im Norden, Plélan-le-Grand im Nordosten, Saint-Malo-de-Beignon im Südosten, Guer und Porcaro im Süden sowie Campénéac im Westen.

Geschichte

Über die Frühgeschichte der Gemeinde gibt es kaum Belege. Es gibt keine Überreste aus prähistorischer und gallo-römischer Zeit. Erst 865 wird der Ort in der Urkundensammlung der Abtei Redon unter dem Namen Bicloën erstmals erwähnt. Im Mittelalter war es Sitz eines ausgedehnten Dekanats. Aus diesem Dekanat wurde die Baronnie de Beignon. Historisch gesehen gehört Beignon zur Region Pays de Saint-Malo (bretonisch:Bro-Sant-Maloù). Nach der Französischen Revolution war es Kampfgebiet zwischen Republikanischen Truppen und den Chouans. Politisch wurde Beignon 1790 eine Gemeinde. Von 1793 an gehörte Beignon zum Kanton Campénéac und zum Distrikt Ploërmel. Ab 1801 war es Teil des Arrondissements Vannes und eine Gemeinde im Kanton Guer.

Bevölkerungsentwicklung

Die Einwohnerzahl sank zwischen 1793 und 1806 stark (1793–1806: −24 %). Danach stieg sie kurzfristig an auf über 1500 Personen. Doch schwankte die Anzahl Bewohner zwischen 1846 und 1886 stets in einem Bereich von 1300 bis 1400 Bewohnern. In den Jahren von 1891 bis 1911 folgte eine erste Abwanderungswelle. Diese nahm zwischen 1911 und 1921 dramatische Ausmaße an, weil die Armee bedeutende Teile des Gemeindegebiets für eine Militärbasis enteignete (1911–1921: −45 %). Damals wurden 520 Menschen aus elf Orten und Weilern in der Gemeinde Beignon ausgesiedelt. Zwischen 1921 und dem Bevölkerungstiefststand 1962 sank die Einwohnerschaft nur noch leicht. Nach einem Sprung nach oben in den darauf folgenden sechs Jahren folgte eine Stagnationsphase bis 1990. Seither hat die Einwohnerschaft stark zugenommen (1990–2012: +150 %) und erreicht mittlerweile fast wieder den historischen Bevölkerungshöchststand von 1793.

Jahr196219681975198219901999200620122019
Einwohner580701711611712818141717781962

Sehenswürdigkeiten

Quelle:

Persönlichkeiten

Literatur

Commons: Beignon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ fr.topic-topos.com: Infos zu den Sehenswürdigkeiten der Gemeinde (Memento vom 2. April 2015 im Internet Archive) (französisch)