Ben G. Fodor

Ben G. Fodor (2025)

Ben G. Fodor (* 21. Februar 1953 in Dorog) ist ein aus Ungarn stammender, in Wien lebender Künstler.

Leben

Ben G. Fodor arbeitete im kommunistischen Ungarn nach einem Maschinenbaudiplom an der technischen Hochschule Budapest als Dreher, Hochseematrose und technisch-chemischer Facharbeiter. Nach seiner Flucht nach Österreich 1981 war er zuerst als Transportunternehmer, Buchhändler, dann als Fotograf tätig. Seit 2000 ist er freischaffender Künstler.

Ben Gyula Fodor arbeitet in den Medien Fotografie, Installation, Zeichnung, Performance. Fotografie nutzt er ungegenständlich wie auch gegenständlich. Er inszeniert Serien mit Darstellern (Eat Me) oder mit sich selbst als Performer vor der Kamera (Future Skills). Kombiniert werden von ihm Fotoarbeiten historischer Bauwerke und Monumente mit architektonischen Holzskulpturen und Zeichnungen (Incipit Vita Nova). Oder er kreiert immaterielle Architekturen mittels Bewegung von Lichtquellen bei Langzeitbelichtung (Carmine). Fodors spezielles Interesse gilt der künstlerischen Untersuchung vergangener und aktueller Utopien; der Auseinandersetzung mit dem „Schwebezustand“, der die kreative und bereichernde Seite der Entwurzelung durch Migration darstellt. Und es geht ihm um die Überwindung des konventionellen perspektivischen Sehens und damit um eine neue Räumlichkeit – im Bildraum und darüber hinaus.

Ausstellungen

Einzelausstellungen (Auswahl)

Gruppenausstellungen (Auswahl)

Sammlungen (Auswahl)

Bibliografie (Auswahl)

Commons: Ben G. Fodor – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Carmine - Lens. In: https://parallelvienna.com/. Archiviert vom Original am 20. Juli 2020; abgerufen am 19. Juli 2020 (englisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  2. ↑ Was Utopie ist. Elektro-philosophische Odyssee. In: https://www.belvedere.at/. Abgerufen am 19. Juli 2020.
  3. ↑ Carmine. In: www.marcello-farabegoli.net. Abgerufen am 19. Juli 2020.
  4. ↑ Carmine. In: www.galerierudolfleeb.at. Archiviert vom Original am 20. Juli 2020; abgerufen am 19. Juli 2020 (englisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  5. ↑ Incipit Vita Nova. In: www.kunstsammlung-jena.de. Abgerufen am 19. Juli 2020.
  6. ↑ Total Potemkin. In: http://lauragottlob.altervista.org/indexeng.html. Archiviert vom Original am 19. Juli 2020; abgerufen am 19. Juli 2020 (englisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  7. ↑ Madonna Now. In: https://www.mqw.at/. Abgerufen am 19. Juli 2020.
  8. ↑ Semtükvel. An der Grenze des Sehens. In: https://christinekoeniggalerie.com/. Abgerufen am 19. Juli 2020.
  9. ↑ Nichts außer Zeichnungen Vol 6. In: http://www.galerie-walden.de/. Abgerufen am 19. Juli 2020.
  10. ↑ Moon Museum. In: https://www.bmeia.gv.at/kf-budapest/. Abgerufen am 19. Juli 2020.
  11. ↑ Carmine. In: https://ars.electronica.art/. Abgerufen am 19. Juli 2020 (englisch).
  12. ↑ Fodor’s Wall. In: http://at.tranzit.org/. Abgerufen am 19. Juli 2020 (englisch).
  13. ↑ #Bartók. In: http://at.tranzit.org/. Abgerufen am 19. Juli 2020 (englisch).
  14. ↑ Wie du mir. In: http://archiv.steirischerherbst.at/. Archiviert vom Original am 19. Juli 2020; abgerufen am 19. Juli 2020.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  15. ↑ Attack - Kunst und Krieg in den Zeiten der Medien. In: https://www.ots.at/. Abgerufen am 19. Juli 2020.
  16. ↑ Museum Moderne Kunst Stiftung Ludwig Wien. In: http://at.tranzit.org/. Abgerufen am 19. Juli 2020.
  17. ↑ Wien Museum. In: https://www.wienmuseum.at/. Abgerufen am 28. April 2020.
  18. ↑ Minoriten Galerien. In: https://www.kultum.at/. Abgerufen am 28. April 2020.
  19. ↑ Banca Carige. In: https://www.kultum.at/. Abgerufen am 28. April 2020.
  20. ↑ Verlagswebseite Autor
  21. ↑ Verlagswebseite Autor
Personendaten
NAME Fodor, Ben G.
ALTERNATIVNAMEN Fodor, Ben Gyula
KURZBESCHREIBUNG ungarisch-österreichischer Künstler
GEBURTSDATUM 21. Februar 1953
GEBURTSORT Dorog