| Berchemia | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Berchemia | ||||||||||||
| Neck. ex DC. |
Berchemia ist eine Pflanzengattung in der Familie der Kreuzdorngewächse (Rhamnaceae). Die 20 Arten sind zumeist in Südostasien verbreitet.

Berchemia-Arten sind immergrüne oder sommergrüne, aufrecht wachsende oder kletternde Sträucher oder kleine Bäume. Die oberirdischen Pflanzenteile sind kahl. Es können Dornen vorhanden sein.
Die meist wechselständig angeordneten Laubblätter sind gestielt bis fast sitzend. Die einfachen Blattspreiten sind mehr oder weniger ganzrandig. Die Blattnerven sind fast parallel. Die meist haltbaren Nebenblätter sind pfriemlich und an ihrer Basis miteinander verwachsen.
Die Blüten stehen in seitenständigen ährigen, rispigen Blütenständen oder Thyrsen aus gestielten bis ungestielten, wenigblütigen und trugdoldenartigen Zymen zusammen.
Die Blüten können zwittrig oder funktional eingeschlechtig sein. Der Blütenbecher (Hypanthium) ist schalenförmig bis halbkugelartig mit einem fleischigen, den Blütenbecher vollständig ausfüllenden Diskus. Die relativ kleinen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünf- oder sechszählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf oder sechs Kronblätter sind verkehrt-eiförmig. Die Staubblätter überragen die Blütenkrone. Zwei Fruchtblätter sind zu einem oberständigen, zweikammerigen Fruchtknoten verwachsen, der eiförmig und nach oben hin verschmälert ist. Der dicke Diskus umgibt den Fruchtknoten, ist aber nicht mit ihm verwachsen. Der Griffel ist zweiästig.
Die zylindrischen oder eiförmigen Steinfrüchte sind hart. Der holzige Steinkern ist zweifächrig.


Die Gattung Berchemia wurde 1825 durch Noël Martin Joseph de Necker aufgestellt. Typusart ist Berchemia volubilis (L. f.) DC. Der Gattungsname Berchemia ehrt Jacob Pierre Berthoud van Berchem (1763–1832), einen (holländisch-)schweizer Naturforscher und Mineralogen.
Sie gehört zur Tribus Rhamneae innerhalb der Familie Rhamnaceae und umfasst rund zwanzig Arten, davon je eine in Neukaledonien und Nordamerika, alle anderen Arten sind in Südostasien verbreitet.
Zu den Arten zählen: