Bernd Schildt (* 11. September 1948 in Magdeburg) ist ein deutscher Rechtswissenschaftler.
Er promovierte 1981 (Promotion A) in Halle zur „Spruchtätigkeit der Hallischen Juristenfakultät nach dem Wiener Kongress“ und habilitierte 1988 (Promotion B) mit: „Verfassung und Wirtschaftsrecht der spätfeudalen Landgemeinden im Spiegel thüringischer Dorfordnungen“. Kurz vor „Abwicklung“ der juristischen Fakultät 1990 wurde Schildt noch zum Hochschuldozenten für Rechtsgeschichte und Römisches Recht an der Universität Halle-Wittenberg berufen. Nach kurzer Tätigkeit als Rechtsanwalt erweiterte er 1994 seine Lehrbefugnis um Bürgerliches Recht an der Universität Würzburg mit „Bauer Gemeinde Nachbarschaft. Verfassung und Recht der Landgemeinde Thüringens in der frühen Neuzeit“. Bereits 1993 hatte er Lehrstuhlvertretungen an der Ruhr-Universität-Bochum übernommen, wo er am 1. November 1995 den Lehrstuhl für Rechtsgeschichte und Bürgerliches Recht übernahm.
Ein Schwerpunkt seiner Forschung war die Reichskammergerichtsforschung. Unter anderem entwickelte er Mitte der 1990er Jahre eine Datenbank, mit der Informationen aus 72.000 am Reichskammergericht anhängigen Verfahren zusammengeführt werden. 1999 bis 2001 war er auch Dekan seiner Fakultät, der er bis zur Emeritierung 2014 angehörte.
| Personendaten | |
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| NAME | Schildt, Bernd |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Rechtswissenschaftler |
| GEBURTSDATUM | 11. September 1948 |
| GEBURTSORT | Magdeburg |