| Betty | ||||
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| Studioalbum von Helmet | ||||
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Veröffent- |
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Aufnahme |
1993–1994 | |||
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Alternative Metal, Post‑Hardcore, Noise Rock | ||||
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Titel (Anzahl) |
14 | |||
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41:42 | ||||
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Besetzung |
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Helmet, Richard Todd Ray (T-Ray) | ||||
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Betty ist das dritte Studioalbum der US-amerikanischen Band Helmet, veröffentlicht 1994. Es folgte auf Meantime und zeigt eine Weiterentwicklung des Stils der Band mit stärkeren experimentellen Elementen.
Mit Betty verließ Helmet sich nicht darauf, das bewährte Klangbild von Meantime einfach zu wiederholen. Der Gitarristenwechsel von Peter Mengede zu dem späteren Biohazard-Gitarristen Rob Echeverria brachte neue Impulse. Die Band experimentierte stärker mit Songarrangements und stilistischen Wendungen, darunter ruhigere Passagen, Noise‑Rock Einflüsse, teils ungewöhnliche Instrumentierung.
Die Musik auf Betty verbindet robuste Riffs, Drop‑D‑Gestimmung der Gitarren, prägnantes Schlagzeugspiel (mit trockenem Snare‑Sound) und teils harsche Vocals mit melodischen Einschlägen. Es gibt Songs, die traditionell hart sind, aber auch Stücke mit Atmosphäre, Jazz‑ oder Blueselementen, teilweise fast ambientartig oder mit akustischen Instrumenten.
Gesamtlaufzeit etwa 41:42 Minuten.
In Deutschland erreichte Betty Platz 16 der Albumcharts und hielt sich dort 15 Wochen. In Österreich war die Höchstposition Platz 18 (10 Wochen in den Charts), in der Schweiz Platz 32 (6 Wochen).
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Dirk Siepe schrieb in seiner Rezension für das Magazin Visions: „Wer eine bloße Weiterführung des bewährten Erfolgskonzepts von ’92 erwartet, sieht sich getäuscht. Die wuchtige Rhythmusarbeit dient nicht allein als Katalysator für heftige Kopfbewegungen, sondern ist tragende Basis für wunderschöne Melodiebögen und Experimente in alle Himmelsrichtungen.“ Stephan Gossen lobte Betty als „zeitloses Gute-Laune-Album“ mit starken Songs wie Wilma’s Rainbow, I Know, Street Crab oder Speechless und vergibt 10/10 Punkten.
In der deutschsprachigen Musikszene gilt Betty als Kultalbum und Meilenstein des Alternative Metal. Es wird regelmäßig in Rankings erwähnt (z. B. VISIONS‑Leserpolls) und beeinflusst Bands, die härtere Riffs mit melodischen und experimentellen Elementen verbinden. Zum 30. Jahrestag des Erscheinens veranstaltete die Band Ende 2024 eine Tour mit unter anderem acht Konzerten im deutschsprachigen Raum.