Bezirk Szob

Bezirk Szob (grau markiert) im südlichen Teil des Komitats Hont

Der Bezirk Szob (auch Stuhlbezirk Szob, ungarisch Szobi járás) war eine ungarische Verwaltungseinheit im Komitat Hont. Das Komitat war in sechs Bezirke unterteilt. Der Bezirk Szob lag im südlichen Teil des Komitats. Er grenzte im Norden an den Bezirk Bát und den Bezirk Ipolyság, im Osten an das Komitat Nógrad, im Südosten an das Komitat Pest-Pilis-Solt-Kiskun und im Südwesten und im Westen an das Komitat Esztergom. Die Landschaft des Bezirks war in der Mitte geprägt durch den Fluss Ipoly, der im Süden in die Donau mündete. Der westliche Teil war hügelig, und der östliche hügelig bis bergig mit Höhen bis über 800 Meter. Im Süden bildete die Donau die Grenze des Bezirks. Der Bezirk Szob war von der Einwohnerzahl der zweitgrößte des Komitats. Er hatte im Jahr 1913 insgesamt 17.888 Einwohner und der Verwaltungssitz befand sich in der Kleingemeinde Szob, die an der Donau im Süden des Bezirks lag. Der Bezirk wurde nach dem Ersten Weltkrieg bedingt durch den Vertrag von Trianon aufgelöst, fünf Gemeinden wurden der Tschechoslowakei zugeordnet und acht verblieben im Königreich Ungarn.

Übersicht der Orte im Bezirk Szob (Stand 1913)

Ortsname Einwohnerzahl Häuser Fläche (Katastraljoche)
Großgemeinden Nagymaros 4.681 853 5.975
Szokolya 1.842 354 10.976
Bezirksnotariat Garamkövesd Bajta 583 137 1.621
Garamkövesd 1.226 287 3.225
Leléd 553 142 1.464
Bezirksnotariat Ipolyszalka Ipolyszalka 1.590 330 4.615
Letkés 898 179 4.152
Bezirksnotariat Márianosztra Ipolydamásd 604 128 2.020
Kóspallag 643 144 2.220
Márianosztra 1.468 238 3.335
Bezirksnotariat Szob Helemba 1.040 186 2.637
Szob 1.969 310 3.128
Zebegény 791 172 1.660
         
gesamt 17.888 3.460 41.053

Literatur