Biebesheim am Rhein

Wappen Deutschlandkarte
Biebesheim am Rhein
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Biebesheim am Rhein hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 49° 47′ N, 8° 28′ OKoordinaten: 49° 47′ N, 8° 28′ O
Bundesland:Hessen
Regierungsbezirk: Darmstadt
Landkreis: Groß-Gerau
Höhe: 88 m ü. NHN
Fläche: 18,68 km²
Einwohner: 6436 (31. Dez. 2025)
Bevölkerungsdichte: 345 Einwohner je km²
Postleitzahl: 64584
Vorwahl: 06258
Kfz-Kennzeichen: GG
Gemeindeschlüssel: 06 4 33 001
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausplatz 1
64584 Biebesheim
Website: www.biebesheim-am-rhein.de
Bürgermeister: Marcus Rahner (CDU)
Lage der Gemeinde Biebesheim am Rhein im Landkreis Groß-Gerau
KarteGinsheim-GustavsburgBischofsheim (Mainspitze)Rüsselsheim am MainRaunheimKelsterbachTreburNauheimMörfelden-WalldorfRiedstadtGroß-GerauBüttelbornStockstadt am RheinBiebesheim am RheinGernsheimWiesbadenMain-Taunus-KreisFrankfurt am MainRheinland-PfalzLandkreis BergstraßeLandkreis OffenbachDarmstadtLandkreis Darmstadt-Dieburg
Karte

Biebesheim am Rhein ist eine Gemeinde im südhessischen Kreis Groß-Gerau.

Geografie

Geografische Lage

Biebesheim am Rhein liegt im Hessischen Ried, ca. 15 Kilometer südwestlich von Darmstadt, ca. 20 Kilometer nördlich von Worms und ca. 15 Kilometer nordwestlich von Bensheim. Mannheim und Frankfurt am Main sind jeweils ca. 35 Kilometer entfernt und mit der Riedbahn zu erreichen.

Nachbargemeinden

Biebesheim grenzt im Norden an die Gemeinde Stockstadt, im Osten an die Stadt Riedstadt, im Süden an die Stadt Gernsheim sowie im Westen, getrennt durch den Rhein, an die Gemeinden Hamm, Eich und Gimbsheim (alle Landkreis Alzey-Worms).

Gemeindegliederung

Biebesheim besteht nur aus einem Ortsteil und einer Gemarkung (Gmk.-Nr. 60015).

Geschichte

Ortsgeschichte

Einer der beiden Bronzehelme von Biebesheim im Hessischen Landesmuseum Darmstadt
Biebesheim auf einer Karte aus dem Jahr 1738 (links), Karte gewestet

Im Rheinkies eines Altarmes des Flusses wurden 1963 die beiden Bronzehelme von Biebesheim aus der Urnenfelderkultur gefunden. Diese sehr seltenen archäologischen Funde befinden sich heute im Hessischen Landesmuseum Darmstadt.

Die älteste erhaltene Erwähnung von Biebesheim findet sich im 12. Jahrhundert im Lorscher Codex. Der Ort feierte aufgrund zweier Urkunden des Klosters Eberbach im Jahr 2009 seine 800-jährige urkundliche Erstnennung. Die Erwähnung in den historischen Dokumenten fand unter wechselnden Schreibweisen des Ortsnamens statt, so: Bubenesheim (um 1200), Bvbensheim (1276), villa Buebensheim (1297), Bubisheim (1358), Bibenshusen (1423), Byebeßheym (1493), Bibesen (1511) und Bobbesheim (1514). Belegt ist dabei, dass es in der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts adlige und kirchliche Grundbesitzer gab, so die Grafen von Katzenelnbogen, die Herren von Frankenstein, die Klöster Eberbach, Lorsch und Heiligenberg sowie das Domkapitel und das Spital zu Mainz. 1587 werden als Grundbesitzer der Landgraf von Hessen, das Mainzer Domkapitel, das Spital St. Katharina zu Mainz und das Spital zu Hofheim genannt.

Nördlich von Biebesheim liegt die Wüstung Lochheim, deren älteste und erste Nennung als uilla Locheim im Codex Laureshamensis in der Urkunde 187, datierbar zwischen dem 9. Oktober 770 und dem 8. Oktober 771 (drittes Regierungsjahr Karls des Großen) durch die Schenkung einer Wiese dokumentiert wird. 1209 muss die Kirche noch gestanden haben, da den Zisterziensern die Erlaubnis zum Abbruch erteilt wurde. Danach wurde der Ort nicht mehr urkundlich erwähnt.

Die Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen berichtet 1829 über Biebesheim:

„Biebesheim (L. Bez. Dornberg) luth. Pfarrdorf; 3 1⁄4 St. von Dornberg, zwischen dem Rhein und dem Modaubach gelegen, hat 176 Häuser und 1172 Einw., die bis auf 6 Kath. 1 Reform. und 41 Juden alle lutherisch sind, so wie eine schöne neue Kirche. – In diesem Orte, der früher Bubenesheim hieß, war das Kloster Lorsch begütert. Eberhard, Graf von Katzenellenbogen belehnte, 1401, Johann von Wolfskehlen mit diesem Dorfe, und 1473 brachte Philipp, Graf von Katzenellenbogen, die Antheile, die die adeligen Familien von Stockheim und Hohenstein hier besassen, an sich. Die Kirche hatte drei Altäre, welche in ältern Zeiten die Herrn von Wolfskehlen allein vergeben haben mögen. Die Grafen von Katzenellenbogen erhielten durch Kauf 1⁄3 an dem Kirchsatz. Der Wolfskehlen’sche Antheil am Patronat kam an Eberhard von Gemmingen, der ihn 1535 von Hessen lehnbar machte, bis ihn dessen Nachkommen, 1577, ganz an Hessen abtraten. Im Jahr 1689 wurde Biebesheim von den Franzosen zum Theil in Asche gelegt. In der Gemarkung lagen die beiden ausgegangenen Orte Nieder und Oberlochheim.“

Am 1. Dezember 1979 erhielt die Gemeinde offiziell den Namenszusatz am Rhein.

1982 errichtete die Hessische Industriemüll GmbH, heute HIM GmbH, eine Sonderabfallverbrennungsanlage. Am 6. Mai 1986 kam es aufgrund eines leicht brennbaren Gas-Luft-Gemisches zu einer Explosion in der Anlage. Die Schäden beliefen sich dabei auf mindestens eine Million DM.

Verfassung

Amts-System bis 1821

In der frühen Neuzeit waren auf unterster Ebene die Funktionen von Verwaltung und Rechtsprechung im „Amt“ vereinigt. Biebesheim gehörte seit der Frühen Neuzeit bis 1821 zum Amt Dornberg.

Für das Fürstentum Starkenburg wurde 1803 in der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt das „Hofgericht Darmstadt“ eingerichtet. Es war für zivilrechtliche Streitsachen Gericht der zweiten Instanz, für standesherrliche Familienrechtssachen und Kriminalfälle die erste Instanz. Diesem übergeordnet war das Oberappellationsgericht Darmstadt.

1821 wurde im Großherzogtum eine Verwaltungsreform durchgeführt: Die Ämter wurden aufgelöst, für die Verwaltungsaufgaben Landratsbezirke gebildet und für die Rechtsprechung Landgerichte eingerichtet.

Verwaltung ab 1821

Für die übergeordneten Aufgaben der Verwaltung von Biebesheim war ab 1821 der Landratsbezirk Dornberg zuständig. 1832 wurden die Verwaltungseinheiten ein weiteres Mal vergrößert und Kreise geschaffen. Dadurch gelangte Biebesheim in den Kreis Groß-Gerau. Die Provinzen, die Kreise und die Landratsbezirke des Großherzogtums wurden am 31. Juli 1848 abgeschafft und durch Regierungsbezirke ersetzt, was jedoch bereits am 12. Mai 1852 wieder rückgängig gemacht wurde. Dadurch gehörte Biebesheim zwischen 1848 und 1852 zum Regierungsbezirk Darmstadt, bevor wieder der Kreis Groß-Gerau für die übergeordnete Verwaltung zuständig war. Dort verblieb der Ort durch alle weiteren Verwaltungsreformen bis heute.

Rechtsprechung ab 1821

Für Biebesheim war ab 1821 das Landgericht Großgerau, ab 1839 das neu gegründete Landgericht Gernsheim zuständig.

Mit der Reichsjustizreform wurde die unterste Ebene der Justiz mit Wirkung vom 1. Oktober 1879 in „Amtsgericht“ umbenannt. Zuständig für Biebesheim war nun das Amtsgericht Gernsheim. Seit dessen Auflösung 1934 ist das Amtsgericht Groß-Gerau für Biebesheim zuständig.

Materielles Recht

Der erste Regent der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, Georg I., veranlasste am Ende des 16. Jahrhunderts, dass die von seinem Kanzler, Johann Kleinschmidt, zusammengestellte Rechtssammlung Landrecht der Obergrafschaft Katzenelnbogen dort rechtsverbindlich wurde. Sie galt in Biebesheim als Partikularrecht, subsidiär ergänzt um das Gemeine Recht, bis ans Ende des 19. Jahrhunderts. Erst das Bürgerliche Gesetzbuch, das einheitlich im ganzen Deutschen Reich galt, setzte zum 1. Januar 1900 das alte Partikularrecht außer Kraft.

Verwaltungsgeschichte im Überblick

Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten, denen Biebesheim angehört(e):

Bevölkerung

Einwohnerstruktur 2011

Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag, dem 9. Mai 2011, in Biebesheim 6358 Einwohner. Darunter waren 686 (10,8 %) Ausländer, von denen 279 aus dem EU-Ausland, 324 aus anderen europäischen Ländern und 83 aus anderen Staaten kamen. (Bis zum Jahr 2020 erhöhte sich die Ausländerquote auf 19,2 %.) Nach dem Lebensalter waren 1080 Einwohner unter 18 Jahren, 2742 zwischen 18 und 49, 1395 zwischen 50 und 64 und 1143 Einwohner waren älter. Die Einwohner lebten in 2684 Haushalten. Davon waren 761 Singlehaushalte, 848 Paare ohne Kinder und 812 Paare mit Kindern, sowie 221 Alleinerziehende und 42 Wohngemeinschaften. In 540 Haushalten lebten ausschließlich Senioren und in 1851 Haushaltungen lebten keine Senioren.

Einwohnerentwicklung

• 1629:110 Hausgesesse
• 1791:892 Einwohner
• 1800:876 Einwohner
• 1806:1046 Einwohner, 166 Häuser
• 1829:1172 Einwohner, 176 Häuser
• 1867:1592 Einwohner, 261 Häuser
Biebesheim: Einwohnerzahlen von 1791 bis 2020
Jahr  Einwohner
1791
  
892
1800
  
876
1806
  
1.046
1829
  
1.172
1834
  
1.215
1840
  
1.287
1846
  
1.425
1852
  
1.565
1858
  
1.493
1864
  
1.598
1871
  
1.622
1875
  
1.697
1885
  
1.807
1895
  
1.836
1905
  
2.177
1910
  
2.320
1925
  
2.454
1939
  
2.710
1946
  
3.673
1950
  
3.919
1956
  
4.531
1961
  
4.762
1967
  
5.694
1970
  
5.970
1972
  
6.152
1975
  
5.881
1980
  
6.067
1985
  
6.074
1990
  
6.125
1995
  
6.565
2000
  
6.644
2005
  
6.561
2010
  
6.447
2011
  
6.358
2015
  
6.881
2020
  
6.675
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: LAGIS; Gemeinde Biebeshei; 1972:; Hessisches Statistisches Informationssystem; Zensus 2011

Erwerbstätigkeit

Die Gemeinde im Vergleich mit Landkreis, Regierungsbezirk Darmstadt und Hessen:

 JahrGemeindeLandkreisRegierungsbezirkHessen
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte20172.22798.0421.695.5672.524.156
Veränderung zu2000+5,6 %+5,4 %+16,1 %+16,0 %
davon Vollzeit201784,2 %75,9 %72,8 %71,8 %
davon Teilzeit201715,8 %24,1 %27,2 %28,2 %
Ausschließlich geringfügig entlohnte Beschäftigte201728113.048224.267372.991
Veränderung zu2000−17,4 %−9,6 %+9,0 %+8,8 %
BrancheJahrGemeindeLandkreisRegierungsbezirkHessen
Produzierendes Gewerbe200051,5 %43,8 %27,0 %30,6 %
201749,3 %33,2 %20,4 %24,3 %
Handel, Gastgewerbe und Verkehr200020,2 %27,6 %26,4 %25,1 %
201738,3 %27,9 %24,7 %23,8 %
Unternehmensdienstleistungen20005,2 %14,0 %25,1 %20,2 %
20173,9 %19,9 %31,6 %26,1 %
Sonstige Dienstleistungen200022,8 %13,7 %20,1 %22,5 %
20178,2 %18,6 %23,0 %25,4 %
Sonstiges (bzw. ohne Zuordnung)20000,3 %1,0 %1,4 %1,5 %
20170,2 %0,5 %0,3 %0,4 %

Religion

Der erste Beleg für das Vorhandensein einer Kirche stammt aus dem Jahr 1210 als eine ecclesia erwähnt wird. Als Kirchenpatrone werden Nikolaus und Anna und Sebastian und Katharina und Peter und Erasmus für einzelne Altäre genannt. Das Kirchenpatronat hat 1210 das Kloster Eberbach inne. 1356 verkaufen die Herren von Wolfskehlen das Patronat an von Katzenelnbogen. Aber bereits 1361 haben sie es wieder in ihrem Besitz. Im Jahr 1404 werden beide als Patronatherren genannt; zwei Drittel die Herren von Wolfskehlen, ein Drittel die Grafen von Katzenelnbogen.

Die heutige evangelische Kirche wurde wahrscheinlich von den Herren zu Wolfskehlen gestiftet, da ihnen lange Zeit deren Einkünfte und das Recht zur Ernennung der Pfarrer zustand. Nach Einführung der Reformation 1535 wurde die Gemeinde von einem evangelischen Pfarrer übernommen, die Kaplanstelle wurde nicht mehr besetzt. Im Dreißigjährigen Krieg brannte die Kirche am 5. August 1635 bis auf die Grundmauern nieder, als kaiserliche Truppen das Dorf brandschatzten. Erst am 15. Mai 1665 konnte eine neue Kirche geweiht werden. Am gleichen Platz wurde die heute noch erhaltene neue Kirche im evangelischen Barockstil errichtet, die am 7. November 1773 ihrer Bestimmung übergeben werden konnte.

Von 1867 bis 1938 existierte eine jüdische Synagoge. Das Gemeindeleben wurde während der Naziherrschaft ausgelöscht. Die Religionsangehörigen flohen unter anderem nach Südafrika und in die USA:

Die katholische Pfarrgemeinde St. Maria Goretti besteht aus den beiden Ortschaften Biebesheim und Stockstadt am Rhein und entstand nach dem Zweiten Weltkrieg im Wesentlichen aus Heimatvertriebenen und Flüchtlingen. Es wurden die beiden Kirchen „St. Maria Goretti“ und „St. Maria – Königin des Friedens“ erbaut.

Als kirchliche Verwaltungen sind heute für Biebesheim das katholische Dekanat Rüsselsheim des Bistums Mainz und das evangelische Dekanat Ried der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau zuständig.

Historische Religionszugehörigkeit
• 1829:1124 lutheranische (= 95,90 %), einen reformierten (= 0,08 %), 41 jüdische (= 3,50 %) und 6 katholische (= 0,51 %) Einwohner
• 1961:3726 evangelische (= 78,24 %), 959 katholische (= 20,14 %) Einwohner
• 1987:3796 evangelische (= 63,2 %), 1602 katholische (= 26,7 %), 609 sonstige (= 10,1 %) Einwohner
• 2011:2989 evangelische (= 47,0 %), 1185 katholische (= 18,6 %), 2185 sonstige (= 34,4 %) Einwohner

Politik

Gemeindevertretung

Für die Gemeindevertretung der Gemeinde Biebesheim am Rhein erbrachte die Kommunalwahl am 15. März 2026 folgendes amtliche Endergebnis, in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen: in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:

Sitzverteilung in der Gemeindevertretung 2026
     
Insgesamt 31 Sitze
Wahlvorschläge %
2026
Sitze
2026
%
2021
Sitze
2021
%
2016
Sitze
2016
%
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
SPDSozialdemokratische Partei Deutschlands 27,0 8 40,1 12 43,1 14 45,5 14 39,7 12 45,9 14
CDUChristlich Demokratische Union Deutschlands 26,7 8 24,3 8 23,4 7 26,3 8 34,7 11 29,3 9
AfDAlternative für Deutschland 20,1 6 — — — — — — — — — —
GrüneBündnis 90/Die Grünen 14,4 5 20,5 6 16,4 5 20,1 6 13,8 4 14,1 5
FWBFreie Wählergemeinschaft Biebesheim 11,7 4 15,1 5 17,1 5 8,1 3 11,8 4 10,8 3
Gesamt 100,0 31 100,0 31 100,0 31 100,0 31 100,0 31 100,0 31
Wahlbeteiligung in % 54,6 47,6 43,4 45,6 48,1 51,6
Rathaus

Bürgermeister

Nach der hessischen Kommunalverfassung wird der Bürgermeister für eine sechsjährige Amtszeit gewählt, seit dem Jahr 1993 in einer Direktwahl, und ist Vorsitzender des Gemeindevorstands, dem in der Gemeinde Biebesheim am Rhein neben dem Bürgermeister ehrenamtlich ein Erster Beigeordneter und sechs weitere Beigeordnete angehören. Bürgermeister ist seit dem 3. Januar 2024 Marcus Rahner (CDU). Er wurde als Nachfolger von Thomas Schell (SPD), der nach drei Amtszeiten nicht wieder kandidiert hatte, am 17. September 2023 im ersten Wahlgang bei 48,54 Prozent Wahlbeteiligung mit 52,09 Prozent der Stimmen gewählt.

Amtszeiten der Bürgermeister

Wappen

Wappen

Blasonierung: „In Rot ein silbernes Hufeisen.“

Das Wappen wurde der Gemeinde im Jahr 1926 und zuletzt am 16. August 1979 durch den Hessischen Innenminister genehmigt. Gestaltet wurde es durch den Groß-Gerauer Heimatforscher Wilhelm Diehl bzw. den Heraldiker Heinz Ritt.

Grundlage für das Wappen ist ein Gerichtssiegel aus dem Jahr 1546, das vermutlich auf das 1401 bestehende vermutlich größte Gestüt in der gesamten Obergrafschaft Katzenelnbogen zurückgeht.

Flagge

Die Flagge wurde der Gemeinde gemeinsam mit dem Wappen 1979 genehmigt und wird wie folgt beschrieben: Flaggenbeschreibung: „Auf weißer Mittelbahn, begrenz durch zwei Roten Randstreifen, im oberen Drittel aufgelegt das Gemeindewappen.“

Partnerschaften

Sehenswürdigkeiten

Kultur

Wirtschaft und Infrastruktur

Die HIM GmbH
Das Hochregallager von Fresenius Medical Care während der Bauphase

Flächennutzung

Das Gemeindegebiet umfasst eine Gesamtfläche von 1868 Hektar, davon entfallen in ha auf:

Nutzungsart20112015
Gebäude- und Freifläche234260
davonWohnen9092
Gewerbe7595
Betriebsfläche2222
davonAbbauland11
Erholungsfläche2121
davonGrünanlage99
Verkehrsfläche125126
Landwirtschaftsfläche11841171
davonMoor00
Heide00
Waldfläche6060
Wasserfläche184183
Sonstige Nutzung4026

Unternehmen und Gewerbeflächen

Biebesheim am Rhein verfügte 2019 über rund 172 Hektar Gewerbefläche, die sich auf sieben Gebiete verteilten. Die lokale Wirtschaft wird maßgeblich von der Chemie- und Logistikbranche geprägt. Drei der sieben Gewerbegebiete werden exklusiv von einzelnen Großunternehmen genutzt. Im Jahr 2024 waren 2.698 Personen am Arbeitsort beschäftigt – das entspricht einem kräftigen Zuwachs von 24,3 % im Vergleich zu 2014, als noch 2.171 Beschäftigte gezählt wurden. Der Nachwuchs stellt sich in 118 Auszubildenden im Jahr 2024 dar. Demgegenüber stand im selben Jahr eine durchschnittliche Zahl von 155 Arbeitslosen. Der lokale Arbeitsmarkt ist durch Pendlerströme geprägt. Dabei übersteigt die Zahl der Personen, die den Ort zum Arbeiten verlassen, die der Zuzügler leicht. 2.388 Auspendlern standen im Jahr 2024 insgesamt 2.130 Einpendler gegenüber. Im Jahr 2022 waren hier 206 Unternehmen ansässig.

Auf dem 11,5 Hektar großen Gelände „Am Fanggraben“ fertigt die Leonhard Moll Betonwerke GmbH & Co. KG Betonschwellen. Bereits im Jahr 1937 meldete das Unternehmen ein Patent für Bahnschwellen aus vorgespennte Beton (Spannbeton) an und gilt als Erfinder der Technologie, auf der moderne Züge rollen. Neben klassischen Querschwellen stellt Leonhard Moll als einziger Hersteller auch spezielle Längsschwellen sowie Weichenschwellen und Schwellen für den innerstädtischen Nahverkehr (Straßen- und U-Bahnen) her, das Unternehmen gehört zu den führenden europäischen Herstellern und hält allein in Deutschland einen Marktanteil von rund 20 % bei Bahnschwellen.

Die Niederlassung Indaver Deutschland GmbH für Management von Abfallströmen für Kunden aus Industrie, Gewerbe, Handel und Kommunen mit einem Umsatz von 485 Millionen Euro Umsatz und 511 Mitarbeitern und deren Tochterunternehmen HIM GmbH (früher Hessische Industriemüll GmbH) mit einem 73 Millionen Euro Umsatz und 77 Mitarbeiten, sowie die GHC Gerling, Holz & Co. Handels GmbH, teilen sich ein 20 Hektar großes Gebiet. Die industrielle Clusterbildung bündelt Sicherheit und Logistik. Beide Unternehmen fallen aufgrund der Handhabung von Chemikalien und Gasen unter strenge Sicherheitsauflagen (wie die Störfallverordnung). Durch die direkte Nachbarschaft im Norden Biebesheims sind die Sicherheitsradien, Brandschutzkonzepte und vor allem die gemeinsame Nutzung des Schienenanschlusses perfekt aufeinander abgestimmt. Während GHC Gase in Druckbehältern umschlägt, benötigt die HIM den Gleisanschluss für den sicheren Antransport von Industrieabfällen. Das 1904 in Hamburg gegründete Familienunternehmen GHC ist Spezialist für Spezialgase, hochreine Gase und Kältemittel. Die in Biebesheim gelagerten oder abgefüllten Gase kommen unter anderem in der Pharmaindustrie, der Medizin, der Halbleiter-/Elektronikfertigung sowie in großtechnischen Klima- und Kälteanlagen (z. B. für Logistikzentren oder Lebensmittelkühlung) zum Einsatz. Neben dem reinen Handel plant und baut GHC auch komplexe Gasversorgungsanlagen für die Industrie.

Das Gewerbegebiet „Im Galgenfeld“ von Gernsheim ragt auf fast 13 Hektar in die Biebesheimer Gemarkung hinein, rund fünf Hektar dieses Areals sind derzeit als strategische Erweiterungsfläche für den Wissenschafts- und Technologiekonzern Merck KGaA reserviert. In Gernsheim produziert Merck vor allem hochwertige Effektpigmente (z. B. für Autolacke, Kosmetika oder die Geldschein-Sicherheit) sowie hochreine Chemikalien für die Elektronik- und Halbleiterindustrie.

Das Nalco Deutschland Manufacturing GmbH des Unternehmen Ecolab mit circa 130 Mitarbeitern ist ein Anbieter von Lösungen und Dienstleistungen in den Bereichen Wasser, Hygiene und Infektionsprävention zum Schutz von Menschen und lebenswichtigen Ressourcen. Güter und Materialien, die für die Herstellung und Produktion dieser chemischen Stoffe und Nebenprodukte benötigt werden. Orion Bausysteme GmbH mit einem Umsatz von 20 Millionen Euro Umsatz und 100 Mitarbeitern ist ein Unternehmen der Baustoffindustrie für die Konstruktion und Montage von Gebäuden mit Baumaterialien wie Stahl, Holz, Beton und andere.

Das Gewerbeflächen „Südlich der Waldstraße“ mit rund 70 ha und „Brunnenweg/An der Hohen Straße“ mit circa 23 ha bieten einen breiten Branchenmix. Die Schwerpunkte liegen auf Logistik (ca. 25 %), Chemie (20–25 %), Baugewerbe (10–25 %) und Recycling (10–25 %). Das Gewerbegebiete „Biebesheim-Nord“, circa 13 ha, und „Nördlich der Waldstraße“, circa 23 ha, sind fast reinsortig aufgestellt – hier dominiert die Logistikbranche mit jeweils rund 90 %. Mit einem Investitionsvolumen von 44 Millionen Euro wurde ab 2007 von dem Kölner Investor Alpha Industrial das Logistikzentrum der Fresenius Medical Care als weltweites Distributionszentrum für Dialyseprodukte und Dialysedienstleistungen zur Versorgung von Patienten mit Nierenkrankheiten gebaut. Das Hochregallager mit 120 Arbeitsplätzen hat eine Stellkapazität für 55.000 Europaletten. Drei der sieben Gewerbegebiete sind bereits restlos ausgelastet. Insgesamt stehen zwar noch rund 9,5 Hektar freie Flächen sowie zwei Hektar Brachflächen für Neuansiedlungen oder Standorterweiterungen bereit, das entspricht jedoch weniger als 7 % der Gesamtfläche. Mehr als die Hälfte des Leerstands, rund fünf Hektar, liegt im Gebiet „Im Galgenfeld“. Diese Fläche wird von der Firma Merck als strategische Erweiterungsreserve blockiert und steht freien Investoren nicht zur Verfügung. Effektive Vermarktungschancen bestehen somit auf deutlich weniger als den rechnerischen 11,5 Hektar.

Verkehr

Der Biebesheimer Bahnhof

Biebesheim hat einen Bahnhof an der Bahnstrecke Mannheim–Frankfurt am Main (Riedbahn) sowie der Bahnstrecke Darmstadt–Worms. Er wird im Personenverkehr von der RMV-Linie RE 70 der DB Regio Mitte bedient.

Linie Verlauf Takt
RE 70 Main-Neckar-Ried-Express:
Frankfurt (Main) Hbf – Frankfurt-Niederrad – (Frankfurt am Main Stadion – Zeppelinheim –)* Walldorf (Hessen) – Mörfelden – Groß Gerau-Dornberg – (Groß Gerau-Dornheim – Riedstadt-Wolfskehlen –)* Riedstadt-Goddelau – Stockstadt (Rhein) – Biebesheim – Gernsheim – Groß-Rohrheim – Biblis – (Bobstadt –)* Bürstadt – Lampertheim – Mannheim-Waldhof – (Mannheim-Luzenberg – Mannheim-Neckarstadt – Mannheim-Handelshafen –)* Mannheim Hbf
* nur einzelne Züge
Stand: Fahrplanwechsel Dezember 2021
60 min

Darüber hinaus besteht eine Busverbindung in die Nachbarorte und nach Darmstadt.

Persönlichkeiten

Literatur

Commons: Biebesheim am Rhein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Biebesheim – Reiseführer

Anmerkungen und Einzelnachweise

Anmerkungen

  1. ↑ Bis zur Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung waren die Ämter und frühen Gerichte sowohl Gericht als auch Verwaltungsorgan.
  2. ↑ Infolge der Rheinbundakte.
  3. ↑ Trennung zwischen Justiz (Landgericht Großgerau) und Verwaltung.
  4. ↑ Infolge Bismarcks Politik.
  5. ↑ Infolge des Ersten Weltkriegs.
  6. ↑ Im Zuge der Gebietsreform 1938 wurde die Provinz Starkenburg aufgelöst.
  7. ↑ Infolge des Zweiten Weltkriegs.

Einzelnachweise

  1. ↑ Hessisches Statistisches Landesamt: Bevölkerung in Hessen am 31.12.2025 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2022) (Hilfe dazu).
  2. 1 2 3 4 5 6 7 8 Biebesheim, Landkreis Groß-Gerau. Historisches Ortslexikon für Hessen (Stand: 8. Juni 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). Hessisches Institut für Landesgeschichte, abgerufen am 16. Oktober 2018.
  3. 1 2 3 Georg Wilhelm Justin Wagner: Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen: Provinz Starkenburg. Band 1. Carl Wilhelm Leske, Darmstadt Oktober 1829, OCLC 312528080, S. 19 (Google Buch).
  4. ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 366.
  5. ↑ Die Eintheilung des Landes in Landraths- und Landgerichtsbezirke betreffend vom 14. Juli 1821. In: Großherzoglich Hessisches Ministerium des Inneren und der Justiz. (Hrsg.): Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt. 1821 Nr. 33, S. 403 ff. (Online bei der Bayerischen Staatsbibliothek).
  6. ↑ Arthur Benno Schmidt: Die geschichtlichen Grundlagen des bürgerlichen Rechts im Großherzogtum Hessen. Curt von Münchow, Giessen 1893, S. 108f. und beiliegende Karte.
  7. ↑ Michael Rademacher: Land Hessen. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
  8. ↑ Grossherzogliche Centralstelle für die Landesstatistik (Hrsg.): Beiträge zur Statistik des Großherzogtums Hessen. Band 1. Großherzoglicher Staatsverlag, Darmstadt 1862, OCLC 894925483, S. 43 ff. (Google Buch).
  9. 1 2 Verzeichnis der Ämter, Orte, Häuser, Einwohnerzahl. (1806)HStAD Bestand E 8 A Nr. 352/4. In: Archivinformationssystem Hessen (Arcinsys Hessen), Stand: 6. Februar 1806.
  10. ↑ Gesetz über die Aufhebung der Provinzen Starkenburg, Oberhessen und Rheinhessen vom 1. April 1937. In: Der Reichsstatthalter in Hessen Sprengler (Hrsg.): Hessisches Regierungsblatt. 1937 Nr. 8, S. 121 ff. (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 11,2 MB]).
  11. 1 2 Bevölkerung nach Staatsangehörigkeit (Gruppen): Biebesheim am Rhein. In: Zensus 2011. Statistisches Bundesamt, abgerufen im Januar 2024.
  12. 1 2 3 Hessisches Statistisches Informationssystem (Hesis) In: Statistik.Hessen.
  13. 1 2 Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 1,8 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 18 und 72, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 11. Juli 2021.
  14. ↑ Haushalte nach Familien: Biebesheim am Rhein. In: Zensus 2011. Statistisches Bundesamt, abgerufen im Januar 2024.
  15. ↑ Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1791. Im Verlag der Invaliden-Anstalt, Darmstadt 1791, S. 120 (Online in der HathiTrust digital library).
  16. ↑ Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1800. Im Verlag der Invaliden-Anstalt, Darmstadt 1800, S. 120 (Online in der HathiTrust digital library).
  17. ↑ Ph. A. F. Walther: Alphabetisches Verzeichniss der Wohnplätze im Grossherzogtum Hessen. G. Jonghaus, Darmstadt 1869, OCLC 162355422, S. 14 (Google Buch).
  18. ↑ Einwohnerzahlen historische Einwohnerentwicklung (Hauptwohnsitze). Gemeinde Biebesheim am Rhein, abgerufen im April 2019.
  19. ↑ Kommunalwahlen 1972; Maßgebliche Einwohnerzahlen der Gemeinden vom 4. August 1972. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1972 Nr. 33, S. 1424, Punkt 1025 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 5,9 MB]).
  20. ↑ Gemeindedatenblatt: Biebesheim. (PDF; 222 kB) In: Hessisches Gemeindelexikon. HA Hessen Agentur GmbH
  21. ↑ Geschichte der evangelischen Kirche zu Biebesheim abgerufen am 17. Nov. 2012
  22. ↑ Ausgewählte Strukturdaten über die Bevölkerung am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden. (PDF; 1,8 MB) In: Zensus2011. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 58, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 30. August 2021.
  23. ↑ Bevölkerung nach Religionszugehörigkeit: Biebesheim am Rhein. In: Zensus 2011. Statistisches Bundesamt, abgerufen im Januar 2024.
  24. ↑ Votemanager: Amtliches Endergebnis der Gemeindewahl am 15. März 2026
  25. ↑ Ergebnis der Gemeindewahl am 14. März 2021. 433001, Biebesheim am Rhein. Hessisches Statistisches Landesamt, abgerufen im April 2021.
  26. ↑ Ergebnis der Gemeindewahl am 6. März 2016. 433001, Biebesheim am Rhein. Hessisches Statistisches Landesamt, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen im April 2016.
  27. ↑ Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011. 433001, Biebesheim am Rhein. Hessisches Statistisches Landesamt, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen im April 2011.
  28. ↑ Ergebnis der Gemeindewahl am 26. März 2006. 433001, Biebesheim am Rhein. Hessisches Statistisches Landesamt, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen im April 2006.
  29. ↑ Gemeindevorstand
  30. 1 2 Marcus Rahner: Lebenslauf
  31. 1 2 Biebesheimer Bürgermeisterdirektwahl: Termin steht: „… hat sich Schell entschlossen, sich für eine vierte Wahlperiode nicht mehr zu bewerben. Letzter Tag seiner Amtszeit ist der 2. Januar 2024.“
  32. ↑ Votemanager: Bürgermeisterwahl Gemeinde Biebesheim am Rhein 2023
  33. ↑ Hessisches Statistisches Landesamt: Direktwahlen in Biebesheim am Rhein (Memento vom 29. Januar 2021 im Internet Archive); Hinweis: für die Ansicht der archivierten Einzelergebnisse ggf. die Endung index.html aus der Webadresse löschen und diese dann neu laden
  34. ↑ FAZ, 30. Juli 2003: Die Zahl der sozialdemokratischen Bürgermeister im Kreis Groß-Gerau hat sich am Dienstag auf acht erhöht: Thomas Rahner ist in die SPD eingetreten. - Der am 16. Mai 1993 gewählte Bürgermeister Walter Vollmer (SPD) hatte die Wahl nicht angenommen und am 12. September 1993 musste neu gewählt werden.
  35. ↑ Spiegel, 28. September 1980: Gift im Gras: „Walter Vollmer, Bürgermeister im südhessischen Biebesheim“ - taz, 5. Oktober 1993: Grüner ganz vorn: „Der unter dem Verdacht der Vorteilsnahme im Amt in U-Haft genommene Ex-Bürgermeister Walter Vollmer (SPD) hatte am 22. Juli in der JVA Preungesheim Suizid begangen.“
  36. ↑ Hans-Albert Becker: Romilly-sur-Andelle - Chronik der Verschwisterung: „Im Februar 1971 reiste dann eine Delegation aus Biebesheim am Rhein mit Bürgermeister Wilhelm Reinhardt nach Romilly sur Andelle.“
  37. ↑ Genehmigung eines Wappens und einer Flagge der Stadt Groß-Gerau vom 22. Januar 1996. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1996 Nr. 6, S. 520, Punkt 158 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 9,8 MB]).
  38. ↑ Karl Ernst Demandt, Otto Renkhoff: Hessisches Ortswappenbuch. C. A. Starke Verlag, Glücksburg/Ostsee 1956, S. 102.
  39. ↑ Auktionshalle. In: Webauftritt. Gemeinde=Biebesheim, abgerufen im Oktober 2019.
  40. ↑ Merkblatt mit allen Infos. FNP, 3. Mai 2016, abgerufen am 4. Dezember 2018.
  41. ↑ Quer durchs Ried rollen. FNP, 16. April 2016, abgerufen am 4. Dezember 2018.
  42. 1 2 Jonas Margraff: Gewerbegebiete im Kreis Groß-Gerau. Gewerbeflächenmonitoring Eröffnungsbilanz 20. Hrsg.: Der Kreisausschuss des Kreises Groß-Gerau – Fachbereich Wirtschaft und Energie. Groß-Gerau 1. Februar 2019, S. 15 – 16.
  43. ↑ IHK Darmstadt (Hrsg.): Gemeindesteckbrief Biebesheim. Darmstadt 1. Juni 2025.
  44. ↑ Leonhard Moll Betonwerke. Leonhard Moll Betonwerke, abgerufen am 14. Juni 2026.
  45. 1 2 3 Standortprofil Biebesheim am Rhein: Wirtschaft und die größten Unternehmen. Die Deutsche Wirtschaft, abgerufen am 15. Juni 2026.
  46. ↑ Andreas Mey: GHC Biebesheim. GHC Zentrale, 30. Januar 2020, abgerufen am 14. Juni 2026.
  47. ↑ Wir sind Electronics. Merck KGaA, abgerufen am 14. Juni 2026.
  48. ↑ Nalco Deutschland Manufacturing GmbH. Ecolab, abgerufen am 15. Juni 2026.
  49. ↑ Stephen Wolf: Zentrales Lager im Herzen Europas. Fresenius Medical Care übernimmt das neu gebaute Logistikzentrum. Hrsg.: Frankfurter Rundschau. Frankfurt am Main 28. Januar 2019.
  50. ↑ Kulturpreisträgerin hat für Frauen viel bewegt. In: Frankfurter Neue Presse. 4. Januar 2018, abgerufen am 19. August 2020.