Birgit Horota

Birgit Horota-Müller (* 1936 in Frankfurt (Oder); † 2021 in Berlin) war eine deutsche Bildhauerin und Grafikerin.

Leben

Birgit Horota besuchte in Frankfurt/Oder die Schule und legte 1955 das Abitur ab. Im Anschluss studierte sie an der Hochschule für Bildende und Angewandte Kunst in Berlin-Weißensee die Fachrichtung Bildhauerei bei Heinrich Drake. 1960 schloss sie das Studium mit Diplom ab und war anschließend als freischaffende Bildhauerin in Berlin tätig. Sie war verheiratet mit dem Bildhauer Stephan Horota.

1963 trat sie dem Verband Bildender Künstler der DDR bei, Voraussetzung für die freiberufliche Tätigkeit als Künstlerin und unumgänglich für Ausstellungen und staatliche Aufträge, die im Stil des sozialistischen Realismus auszuführen waren. So erhielt sie etwa 1973 einen Auftrag des Magistrats von Großberlin über „3 heitere figürliche Kleinplastiken in Bronze“.

1983 bis 1996 war sie als Pädagogische Mitarbeiterin im Haus der Kinder in Berlin-Lichtenberg tätig. Sie war Mitglied im Grafikverein Inventor und dem Graphik-Collegium Berlin, zu dessen Gründungsmitgliedern sie 2015 gehörte.

Ab 1998 beschäftigte sie sich intensiver mit Handzeichnungen, Druckgrafiken und Radierungen. Als Motive wählte sie vor allem Tiere, Menschen und Landschaften. Diese Arbeiten signierte sie nun mit Birgit Horota-Müller.

Ausstellungen (unvollständig)

Teilnahme an zentralen und wichtigen regionalen Ausstellungen in der DDR

Ausstellungen seit der deutschen Wiedervereinigung

Werke (Auswahl)

Aus der Geschichte des Bezirks Prenzlauer Berg von Berlin, 1970–1971
Bär, 1965–1966
Entenpaar, 1963

Literatur

Commons: Birgit Horota – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 4 Graphik-Collegium Berlin e.V. Verein zur Förderung von Kunst und Kultur, insbesondere der zeitgenössischen Druckgraphik: Birgit Horota-Müller. Abgerufen am 7. September 2022
  2. 1 2 tic Kultur- und Tourismusmarketing Berlin-Pankow: Bildhauerinnen in der DDR - Kunst von Frauen im öffentlichen Raum. Abgerufen am 7. September 2022
  3. ↑ Bildatlas Kunst in der DDR: S. 599 Abgerufen am 7. September 2022
  4. ↑ Website Graphic-Collegium, abgerufen am 30. Juli 2024.
  5. ↑ artfacts: Birgit Horota. Abgerufen am 7. September 2022.
  6. ↑ Volkhard Böhm: Künstlerische Zeitspuren – 100 Jahre Lichtenberg in Groß-Berlin. Abgerufen am 7. September 2022.
  7. ↑ Bezirksamt Lichtenberg von Berlin: Museum Lichtenberg mit Sonderausstellungen zum Jubiläum 100 Jahre Groß-Berlin, Pressemitteilung vom 18. August 2020. Abgerufen am 7. September 2022.
  8. ↑ Stefan Friedemann: Atelierszenen, Kulturring in Berlin. Abgerufen am 7. September 2022.
  9. ↑ Volkhard Böhm: Eröffnung: Unter Druck – Neue Radierungen des Graphik-Collegiums Berlin-Lichtenberg. Rede zur Ausstellungseröffnung vom 15. Januar 2015. Abgerufen am 7. September 2022.
  10. ↑ BiB Bildhauerei in Berlin, HTW Berlin: Turnübung. Abgerufen am 7. September 2022.
  11. ↑ Bezirksamt Pankow von Berlin: Skulpturensammlung. Übersicht der im Volkspark Friedrichshain aufgestellten Skulpturen. Abgerufen am 7. September 2022.
  12. ↑ Kerstin Gehrke: Berlin-Treptow: Bronzeskulptur gestohlen: Kunst-Dieb zu Geldstrafe verurteilt. In: tagesspiegel.de vom 16. Januar 2019. Abgerufen am 7. September 2022
  13. ↑ Stadtmuseum Berlin: Sammlung Online. Abgerufen am 7. September 2022.
  14. ↑ BiB Bildhauerei in Berlin, HTW Berlin: Aus der Geschichte des Bezirks Prenzlauer Berg von Berlin. Abgerufen am 7. September 2022.
  15. 1 2 Stefanie Endlich, Bernd Wurlitzer: Skulpturen und Denkmäler in Berlin. Stapp, Berlin 1990, ISBN 3-87776-034-1, S. 325.
  16. ↑ Kleine Anfrage 0024/VII über Skulpturen im öffentlichen Raum vom 26. Januar 2012. Abgerufen am 7. September 2022.
  17. ↑ Plastiken. Stadt Schwedt/Oder, abgerufen am 2. Juni 2025 (Bild 67/80).
  18. ↑ BiB Bildhauerei in Berlin, HTW Berlin: Bär. Abgerufen am 7. September 2022.
Personendaten
NAME Horota, Birgit
ALTERNATIVNAMEN Horota-Müller, Birgit
KURZBESCHREIBUNG deutsche Bildhauerin und Grafikerin
GEBURTSDATUM 1936
GEBURTSORT Frankfurt (Oder)
STERBEDATUM 2021
STERBEORT Berlin