Nordöstlich des Dorfes entspringt der Birkenfelser Graben, ein rechter Zufluss des Seebachs. Der Ort ist westlich, nördlich und östlich vom Forst Birkenfels umgeben. 0,5km südwestlich liegt das Waldgebiet Birkenschlag. Die Kreisstraße AN21 führt nach Borsbach (1,7km nordwestlich) bzw. nach Brünst (2km südöstlich).
Erst 1745 entstand das heutige Dorf Birkenfels durch Zerschlagung des herrschaftlichen Ökonomiegutes in drei Höfe, ein Gütlein, ein Haus, eine Schenke und einen Schafhof. Der Ort unterstand nun dem markgräflichen Vogtamt Lehrberg.
Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Ansbach.
Im Jahr 1799 wurde der Ort folgendermaßen beschrieben: „Weiler mit dem schönen Ruin eines Hohenlohe und von Seckendorfischen Schlosses, im Kammeramte Ansbach, zwey Stunden von Residenz. Es wurde erkauft von Appel von Seckendorf. Die Einwohner pfarren nach Flachslanden.“
Reste einer ehemaligen Burg mit Hügel und ehemaligem Graben, nördlich anschließend Reste von Bruchsteingewölben, eines mit Schießscharte; in den anschließenden Häusern Nr.6 und 7 große tonnengewölbte Kelleranlagen
Manfred Jehle:Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (=Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8.
Georg Muck:Geschichte von Kloster Heilsbronn von der Urzeit bis zur Neuzeit. Band2. Verl. für Kunstreprod. Schmidt, Neustadt an der Aisch 1993, ISBN 3-923006-90-X, S.324 (Volltext[Wikisource]– Erstausgabe: Beck, Nördlingen 1879).
Gottfried Stieber:Birckenfels. In: Historische und topographische Nachricht von dem Fürstenthum Brandenburg-Onolzbach. Johann Jacob Enderes, Schwabach 1761, OCLC231049377, S.253–254 (Digitalisat).
↑E. Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach, S.50f.
↑G. Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn von der Urzeit bis zur Neuzeit, Bd.2, S.324.
12M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd.2, S.840.
12M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd.2, S.998.
↑J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd.1, Sp.393.
↑Staatsarchiv Nürnberg, Regierung von Mittelfranken, Kammer des Inneren, Abgabe 1952, 3850: Formation der Municapial- und Ruralgemeinden im Landgericht Ansbach 1808–17. Zitiert nach M.Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd.2, S.961.
↑M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd.2, S.948.