Erzbistum Vilnius

Erzbistum Vilnius
Karte Erzbistum Vilnius
Basisdaten
Staat Litauen
Diözesanbischof Gintaras Grušas
Weihbischof Arūnas Poniškaitis
Emeritierter Diözesanbischof Audrys Kardinal Bačkis
Gründung im 14. Jahrhundert
Fläche 9644 km²
Pfarreien 97 (2023 / AP2024)
Einwohner 832.735 (2023 / AP2024)
Katholiken 659.530 (2023 / AP2024)
Anteil 79,2 %
Diözesanpriester 130 (2023 / AP2024)
Ordenspriester 31 (2023 / AP2024)
Katholiken je Priester 4096
Ordensbrüder 48 (2023 / AP2024)
Ordensschwestern 131 (2023 / AP2024)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Litauisch
Kathedrale St. Stanislaus
Website vilnensis.lt
Suffraganbistümer Kaišiadorys
Panevėžys

Das Erzbistum Vilnius (lateinisch Archidioecesis Vilnensis, litauisch Vilniaus arkivyskupija), bis 1925 Bistum Vilnius ist ein Erzbistum im östlichen Litauen und wichtiger Bestandteil der Römisch-katholischen Kirche in Litauen.

Geschichte

Kathedrale Sankt Stanislaus

Die Gründung der Diözese von Vilnius geht zurück in das 14. Jahrhundert, als Litauen durch die Heirat des Litauerfürsten Jogaila mit Hedwig von Anjou christianisiert wurde.

Nachdem Vilnius ab 1922 von Polen annektiert worden war, sah sich der Heilige Stuhl unter Papst Pius XI. gezwungen, neben der Litauischen Kirchenprovinz mit Sitz in Kaunas auch Vilnius am 28. Oktober 1925 zur Erzdiözese und Metropolie zu erheben. Gleichzeitig wurden die Suffragane Kaišiadorys und Panevėžys durch Abtrennung geschaffen.

Nach der Reorganisation der Kirche Litauens 1991 blieben beide Kirchenprovinzen erhalten. Gleichzeitig wurden die in der Republik Polen befindlichen Territorien der Erzdiözese Vilnius zum Bistum Białystok erhoben.

Persönlichkeiten

Siehe auch

Commons: Erzbistum Vilnius – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien