| Bodroghalom | ||||
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| Basisdaten | ||||
| Staat: | ||||
| Region: | Nordungarn | |||
| Komitat: | Borsod-Abaúj-Zemplén | |||
| Kleingebiet bis 31.12.2012: | Bodrogköz | |||
| Kreis: | Cigánd | |||
| Koordinaten: | 48° 18′ N, 21° 42′ O | |||
| Höhe: | 95 m | |||
| Fläche: | 26,88 km² | |||
| Einwohner: | 1.142 (1. Jan. 2025) | |||
| Bevölkerungsdichte: | 42 Einwohner je km² | |||
| Telefonvorwahl: | (+36) 47 | |||
| Postleitzahl: | 3987 | |||
| KSH-kód: | 23737 | |||
| Struktur und Verwaltung (Stand: 2024) | ||||
| Gemeindeart: | Gemeinde | |||
| Bürgermeister: | Balázs Varga (parteilos) | |||
| Postanschrift: | Szabadság u. 89. 3987 Bodroghalom | |||
| Website: | ||||
| (Quelle: II. Detailed data of localities In: Detailed Gazetteer of Hungary. Hungarian Central Statistical Office) | ||||
Bodroghalom (bis 1927 Luka) ist eine ungarische Gemeinde im Kreis Cigánd im Komitat Borsod-Abaúj-Zemplén.
Bodroghalom liegt in Nordungarn, 72 Kilometer nordöstlich des Komitatssitzes Miskolc und 14 Kilometer nordwestlich der Kreisstadt Cigánd. Nachbargemeinden sind Alsóberecki, Karos, Tiszakarád und Vajdácska. Die nächste Stadt Sárospatak befindet sich 11 Kilometer nordwestlich.
Im Jahr 1913 gab es in der damaligen Kleingemeinde 191 Häuser und 1318 Einwohner auf einer Fläche von 4689 Katastraljochen. Sie gehörte zu dieser Zeit zum Bezirk Sárospatak im Komitat Zemplén. 1927 wurde der Ort umbenannt von Luka nach Bodroghalom.
Zwischen dem Ort und der Theiß befindet sich ein beim Pflügen aufgefundenes Gräberfeld aus dem 3. Jahrhundert v. Chr., das ist die Frühlatènezeit. Zwischen 1977 und 1978 fanden Rettungsgrabungen statt, bei der 18 Brandgräber freigelegt wurden.
Durch das Pflügen waren einige der Gräber, die in einer Tiefe von 33 bis 248 cm lagen, zerstört worden. Aus den Funden in den Gräbern mit Waffen als Grabbeigaben konnten die Archäologen auf sechs hier begrabene Krieger schließen. Es gab ein Schwert mit reichverzierter Scheide im latènezeitlichen Fischblasenmotiv, einige Lanzenspitzen, sieben Bronzefibeln, elf Eisenfibeln, drei Eisenarmringe, ein Bronzearmring, ein Bronzedrahtring und einige Eisengliedergürtel. Weiters wurden 43 scheibengedrehte und 23 handgeformte Keramikgefäße, darunter eine Urne mit Hufeisenverzierung und Handgriff, sowie ein Napf mit geflochtenem Henkel ausgegraben.
Durch Bodroghalom verläuft die Landstraße Nr. 3806. Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich westlich in Sárospatak.