| Bomarien | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Bomarea | ||||||||||||
| Mirb. |
Die Bomarien (Bomarea) sind eine Pflanzengattung in der Familie der Inkaliliengewächse (Alstroemeriaceae) innerhalb der Ordnung der Lilienartigen (Liliales). Die etwa 150 Arten sind in der Neotropis von Mexiko bis Südamerika weitverbreitet.












Bomarea-Arten sind ausdauernde krautige Pflanzen, die meist als klimmende Kletterpflanzen wachsen. Es werden Rhizome gebildet. Die an der gesamten Sprossachse verteilten Laubblätter sind um 180˚ gedreht, kurz gestielt, einfach und vielnervig.
Die Blüten stehen in endständigen, einfachen bis zusammengesetzten doldigen Blütenständen. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch, dreizählig und röhrig bis glockenförmig. Die Blütenhüllblätter sind frei und leuchtend rot, orange oder gelb gefärbt, seltener auch grünlich. Es sind zwei Kreise mit je drei Staubblättern vorhanden. Die Staubbeutel sind gelb oder graublau. Die drei Fruchtblätter sind zu einem unter- oder mittelständigen Fruchtknoten verwachsen.
Die Blütenformel lautet:
Als Früchte werden Kapseln oder Beeren gebildet.
Das Verbreitungszentrum der Gattung Bomarea sind Gebiete in den Anden zwischen Kolumbien und Bolivien. Die meisten Arten wachsen in Wäldern und Gebüschen in mehr oder weniger feuchter Umgebung. Nur einige Arten der Untergattungen Wichuraea und Bomarea s. str. findet man in den trockeneren Tälern der Anden. Keine der Arten wächst in Marsch- und Sumpfgebieten.
Die Gattung Bomarea wurde 1804 durch Charles François Brisseau de Mirbel aufgestellt. Der Gattungsname Bomarea ehrt den französischen Naturforscher Jacques-Christophe Valmont de Bomare (1731–1807), Verfasser des Dictionnaire universel d’histoire naturelle. Als Lectotypus wurde 1995 Bomarea ovata (Cav.) Mirb. festgelegt. Die beiden Gattungen Bomarea und Alstroemeria gehören zur Tribus Alstroemerieae innerhalb der Familie der Alstroemeriaceae. Die Gattungen Bomarea und Alstroemeria unterscheiden sich unter anderem durch ihre Chromosomengrundzahlen; für Bomarea beträgt sie x = 9, für Alstroemeria x = 8.
Die Gattung Bomarea umfasst etwa 150 Arten in vier Untergattungen:
Vollständige Liste der Arten:
Die stärkehaltigen Rhizome von Bomarea acutifolia, Bomarea edulis und Bomarea salsilla werden gegart gegessen.