| Film | |
| Titel | Born to Win, Born to Win – In der Hölle des Dschungels, Born to Fight |
|---|---|
| Originaltitel | Nato per combattere |
| Produktionsland | Italien, Philippinen |
| Originalsprache | Tagalog, Filipino, Italienisch, Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1989 |
| Länge | 94 Minuten / 80 Minuten |
| Altersfreigabe |
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| Stab | |
| Regie | Bruno Mattei |
| Drehbuch | Claudio Fragasso, Rossella Drudi |
| Produktion | Franco Gaudenzi |
| Musik | Al Festa |
| Kamera | Riccardo Grassetti |
| Schnitt | Bruno Mattei |
| Besetzung | |
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| → Synchronisation | |
Born to Win ist ein italienisch-philippinischer Kriegsfilm aus dem Jahr 1989 von Bruno Mattei, der auch für den Filmschnitt verantwortlich war. Das Drehbuch verfassten Claudio Fragasso und Rossella Drudi.
Sam Wood ist ein ehemaliger Vietnamsoldat und Abenteurer. Eines Tages wird er von Maryline Kane darum gebeten, bezüglich der Ereignisse im Vietnamkrieg in einem Interview Rede und Antwort zu stehen. Als Dank winkt ihm ein beträchtlicher Geldbetrag, der dem chronisch armen Ex-Soldaten zugutekäme. Daher sagt er dem Interview zu, obwohl er eigentlich ungern im Mittelpunkt steht oder über den Krieg erzählt. Ein Grund, das Interview abzulehnen, war auch die Voraussetzung, dass er das Interview in Vietnam führen muss. Aufgrund des Krieges und in Erinnerung an seine gefallenen Kameraden hat er das Land nicht in guter Erinnerung.
Als er sicher am vorgesehenen Drehort in Vietnam angelangt, läuft ihm und dem Drehteam ein US-amerikanischer Häftling über den Weg, der offenbar angeschossen wurde. Wenig später wird er vor den Augen der Anwesenden in einem Kugelhagel getötet. Leider wird auch das Filmteam von den Kugeln getroffen und so überleben nur Sam und Maryline, die entkommen konnten und nun auf sich alleine gestellt sind. Maryline offenbart ihm, dass sie den Häftling kenne und sie mit der Hilfe von Sam ihren im Vietnamkrieg verschollenen Vater aus dem Land herausholen wolle. Dieser sitzt angeblich im selben Gefangenenlager ein, in dem auch Sam einst gefangengehalten wurde. Das Interview war lediglich ein Vorwand, Sam für das Rettungskommando zu ködern. Nach anfänglichem Widerstreben, der jungen Frau zu helfen, willigt er doch ein, ihr zu helfen. Daneben nehmen sie die Spur eines US-amerikanischen Unterhändlers auf, der Böses plant.
Gedreht wurde überwiegend auf den Philippinen. Auf VHS erschien der Film am 2. Mai 1991. Die ursprüngliche Version wurde von der FSK als „Nicht freigegeben unter 18 Jahren“ eingestuft. Eine auf 80 Minuten gekürzte Version wurde ab 16 Jahren freigegeben. Im November 1991 wurde die ursprüngliche Fassung von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien auf die Liste der jugendgefährdenden Medien gesetzt (indiziert). 2016 wurde der Film von der Liste gestrichen.
Am 15. September 2021 erschien der Film auf Blu-ray Disc und DVD. In den USA erschien der Film unter dem Titel Born to Fight. In Deutschland erschien er außerdem unter dem Verweistitel Born to Win – In der Hölle des Dschungels.
| Rolle | Darsteller | Synchronsprecher |
|---|---|---|
| Sam Wood | Brent Huff | Holger Schwiers |
| Maryline Kane | Mary Stävin | Christina Hoeltel |
| General Weber | John van Dreelen | Harald Dietl |
| Alex Bross | Romano Puppo | Thomas Rau |
„Handelsübliche Actionware mit Vietnam-Hintergrund.“
Auf Actionfreunde wird der Film als „Crocodile Dundee im Rambo-Modus“ bezeichnet. Die Geschichte wird als „durchaus ordentlich funktionierend“ bezeichnet, „die mit hohem Tempo vorangetrieben wird und im Vergleich zu vielen anderen Mattei-Werken richtiggehend kurzweilig und unterhaltsam daherkommt“. Brent Huff wird schauspielerisch gelobt und dafür, dass er „alle anderen Darsteller im Cast brutalst an die Wand“ ballere. Erwähnt wird der hohe Body Count im Film. Kritisiert wird, dass zum Beispiel Explosionen mehrfach gezeigt werden, nur in unterschiedlichen Perspektiven. Der Film wird als „einer der besten Filme von Bruno Mattei“ bezeichnet und erhält 6 von 10 Punkten.
Im Popcornmeter, der Zuschauerwertung auf Rotten Tomatoes, hat der Film bei mehr als 500 Abstimmungen eine Wertung von 12 %. In der Internet Movie Database hat der Film bei über 300 Stimmabgaben eine Wertung von 5,4 von 10,0 möglichen Sternen (Stand: Oktober 2026).