| Bornweggraben | ||
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| Daten | ||
| Gewässerkennzahl | DE: 5956656 | |
| Lage | Hamburg-Niendorf | |
| Flusssystem | Elbe | |
| Abfluss über | Tarpenbek → Alster → Elbe → Nordsee | |
| Quelle | Südlich des Vogt-Cordes-Damms 53° 36′ 52″ N, 9° 57′ 21″ O | |
| Quellhöhe | 9,1 m | |
| Mündung | Südlich der Groß Borsteler StraßeKoordinaten: 53° 36′ 35″ N, 9° 57′ 55″ O 53° 36′ 35″ N, 9° 57′ 55″ O | |
| Mündungshöhe | 4,4 m | |
| Höhenunterschied | 4,7 m | |
| Sohlgefälle | 4,5 ‰ | |
| Länge | 1,1 km | |
| Rechte Nebenflüsse | Graben vom Mechthildweg | |
| Großstädte | Hamburg | |
| Schiffbarkeit | nein | |
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Der Bornweggraben ist ein ca. 1050 Meter langer Graben in Hamburg-Niendorf. Er gehört zum Gewässersystem der Tarpenbek.
Der Bornweggraben entspringt einem Auslass südlich des Vogt-Cordes-Damms und verläuft zunächst an der Westgrenze des Kleingartenvereins GBV 309 „Horst“ Niendorf von 1917 e. V. in Richtung Papenreye – die ersten ca. 125 Meter offen, danach verrohrt. Nach bis dahin überwiegend südlicher Richtung wendet er sich unter der Papenreye 125 Meter weit nach Osten, danach führt er zwischen den Gebäuden Nr. 12 sowie 14 wieder 80 Meter nach Süden und mündet nach weiteren 20 Metern in einen 40 Meter langen offenen Verlauf in Richtung Südosten.
Noch innerhalb der Verrohrung mündet der (abgesehen von einigen Grundstücksentwässerungen) einzige Zufluss in den Bornweggraben, der nur ca. 115 Meter lange Graben vom Mechthildweg. Dieser entspringt einem Auslass östlich der dortigen Kehre, fließt zunächst in südöstliche Richtung und führt dann in nordöstlicher Richtung in ein Rückhaltebecken, das schließlich über ein Rohr in den Hauptgraben entwässert.
Mit Beginn der erneuten Verrohrung in Höhe eines Sportplatzes wendet sich der Bornweggraben in östliche Richtung bis unmittelbar vor die Bebauung des Bekstücks, wo er nach Süden abknickt und ein letztes Mal für ca. 50 Meter offen verläuft. Die diagonal geführte Grenze zwischen den Grundstücken Bekstück 13 und 15 zeigt dann den Verlauf der neuerlichen Verrohrung an, die unter der Straße in Richtung der Niendorfer Brücke führt und wenige Meter südlich davon am Westufer der Tarpenbek endet.
Während der Bornweggraben an seiner Mündung dauerhaft zumindest geringe Wassermengen schüttet, gehören sein Oberlauf und der gesamte Zufluss zu den trockenfallenden Gewässern Hamburgs, die bei starken Regenfällen allerdings signifikant anschwellen können.