Brent Wilson

Brent William Wilson (* 8. November 1974 in Hürth) ist ein ehemaliger deutsch-US-amerikanischer Basketballspieler.

Laufbahn

Der in Hürth geborene Wilson spielte Basketball beim CVJM Köln-Süd und beim BSC Köln-Süd. Im August 1991 nahm er mit der deutschen Kadetten-Nationalmannschaft an der Europameister in Griechenland teil und erzielte im Turnierverlauf 3,1 Punkte je Begegnung. In den Vereinigten Staaten war er von 1993 bis 1997 Student an der Abilene Christian University und gehörte der Basketballmannschaft der im Bundesstaat Texas gelegenen Hochschule an.

In der Saison 1997/98 weilte der 1,93 Meter große Aufbau- und Flügelspieler zeitweilig beim Bundesligisten Telekom Baskets Bonn, kam in der höchsten deutschen Spielklasse jedoch nicht zum Einsatz. Zur Saison 1998/99 wechselte Wilson zum TV Tatami Rhöndorf. Er bestritt im Laufe des Spieljahres zwölf Bundesliga-Partien für Rhöndorf, in denen er im Schnitt 1,4 Punkte verbuchte. Wilson erreichte mit der Mannschaft in der Bundesliga-Hauptrunde den dritten Platz und stieß hernach ins Halbfinale um die deutsche Meisterschaft vor. Des Weiteren trat er mit Rhöndorf im europäischen Vereinswettbewerb Korać-Cup an.

In der Saison 1999/2000 stieg er mit dem Oldenburger TB unter Trainer Ivan Vojtko von der 2. Basketball-Bundesliga in die Bundesliga auf, anschließend verließ er die Niedersachsen.

2001 wechselte Wilson zum Regionalligisten ART Düsseldorf, in der Saison 2003/04 stand er in Diensten des Zweitligisten NVV Lions Mönchengladbach und erzielte für die Mannschaft 9 Punkte pro Einsatz. 2004/05 spielte er für Capone Düsseldorf in der Regionalliga, im Spieljahr 2005/06 war er Co-Trainer der Mannschaft. In der Saison 2006/07 spielte er für den Regionalligisten Schwelmer Baskets.

Als Trainer war er ab Sommer 2007 für die Betreuung der Herrenmannschaft des BBC Oberkassel (Regionalliga) zuständig. Wilson zog in die Vereinigten Staaten und wurde im Bundesstaat Kentucky als Geschäftsführer eines Tochterunternehmens eines deutschen Stahlverarbeitungsbetriebs tätig.

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 Brent William Wilson profile, European Championship for Cadets 1991. In: FIBA. Archiviert vom Original am 5. Dezember 2024.
  2. 1 2 Brent Wilson. In: Basketball-Bundesliga. Archiviert vom Original am 4. August 2024.
  3. ↑ 2014-15 Men's Basketball Media Guide. In: Abilene Christian University. Abgerufen am 8. November 2020 (englisch).
  4. ↑ Telekom Baskets Bonn 97/98. 25. März 2004, archiviert vom Original am 25. März 2004.
  5. ↑ Saison 1997/98. In: Telekom Baskets Bonn. Abgerufen am 8. November 2020.
  6. ↑ TV Tatami Rhöndorf 98/99. 11. Mai 2003, archiviert vom Original am 11. Mai 2003.
  7. ↑ Alle Saisons im Überblick. In: Basketball Bundesliga GmbH (Hrsg.): 50 Jahre Basketball Bundesliga. Köln, ISBN 978-3-7307-0242-0, S. 205–209.
  8. ↑ Jörg de Vries: OTB: Bis auf die Halle ist alles in Butter. In: Deutscher Basketball Bund e.V. (Hrsg.): Sonderheft s.Oliver BBL Saison 2000/2001. DSV Deutscher Sportverlag GmbH, Köln 2000, S. 35.
  9. ↑ Herren-Final-Four um den Basketball-Kreispokal in Kaarst: Elephants ganz gelassen. In: Rheinische Post. Abgerufen am 8. November 2020.
  10. ↑ Rankings 2. Bundesliga Herren Nord. In: basketball-net.de. 19. Mai 2004, archiviert vom Original am 19. Mai 2004.
  11. ↑ Ein weiteres Erfolgserlebnis für die Elephants? In: Pressemitteilung BSG Grevenbroich auf lees-corner.de. 30. Oktober 2007, archiviert vom Original am 9. Dezember 2025.
  12. ↑ Brent Wilson. In: eurobasket.com. Abgerufen am 8. November 2020 (englisch).
  13. ↑ Basketball: BBC Oberkassel kämpft mit Rückschlägen. In: Westdeutsche Zeitung. Archiviert vom Original am 9. Dezember 2025.
  14. ↑ Imprint. In: Bilstein Cold Rolled Steel LP. Archiviert vom Original am 9. Dezember 2025 (englisch).
Personendaten
NAME Wilson, Brent
ALTERNATIVNAMEN Wilson, Brent William (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNG deutsch-US-amerikanischer Basketballspieler
GEBURTSDATUM 8. November 1974
GEBURTSORT Hürth