Oberoestheim
Geschichte
1801 hatte der Ort 42 Haushalte, von denen 31 der Reichsstadt Rothenburg und 11 Brandenburg-Ansbach untertan waren.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Oberoestheim dem Steuerdistrikt Gailnau zugewiesen. Wenig später war es Teil der neu gebildeten Ruralgemeinde Oestheim . Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde diese am 1. Mai 1978 nach Diebach eingemeindet.
Baudenkmäler
In Oberoestheim gibt es sechs Baudenkmäler :
Feuchtwanger Straße 12: Eingeschossiges Wohnstallhaus, frühes 19. Jahrhundert, aufgestockter Stuben- und Tennenteil
Feuchtwanger Straße 35: Scheune mit Halbwalm und Fachwerk, 18. Jahrhundert
Kirchplatz 4: Ehemaliges Schulhaus, zweigeschossiger, verputzter Walmdachbau, 1837; Ummauerung
Kirchplatz 6: Evang.-luth. Pfarrkirche St. Veit , neuromanische Saalkirche, 1835/38; mit Ausstattung; zugehörig Friedhof, mit der Kirche symmetrisch verbundene ummauerte Anlage, 1835/38, mit Grabsteinen
Kirchplatz 8: Pfarrhaus , zweigeschossiger, verputzter Walmdachbau, 1835/38; Ummauerung
Obere Bachgasse 2: Bauernhof; eingeschossiges Wohnstallhaus, Fachwerkgiebel, 17./18. Jahrhundert; zugehörige Fachwerkscheune.
Einwohnerentwicklung
Jahr
00 181800 184000 186100 187100 188500 190000 192500 195000 196100 197000 1987
Einwohner
* 368271 * 415260 301 294 280 351 270 252 241
Häuser
* 8057 60 57 55 57 58 62
Quelle
Literatur
Johann Kaspar Bundschuh : Ober- und Unteröstheim . In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken . Band 4 : Ni–R . Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301 , OCLC 833753101 , Sp. 209–210 ( Digitalisat ).
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Hans Karlmann Ramisch : Landkreis Rothenburg ob der Tauber (= Bayerische Kunstdenkmale . Band 25 ). Deutscher Kunstverlag, München 1967, DNB 457879254 , S. 78– 80 .
Gottfried Stieber : Oestheim . In: Historische und topographische Nachricht von dem Fürstenthum Brandenburg-Onolzbach . Johann Jacob Enderes, Schwabach 1761, OCLC 231049377 , S. 612– 613 ( Digitalisat ).
Fußnoten
1 2 Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.) : Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987 . Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X , OCLC 231287364 , S. 325 ( Digitalisat ).
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↑ Webkarte. ALKIS® -Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas . LDBV , abgerufen am 4. Oktober 2024 .
↑ Topographische Karte 1:25.000. Darstellung mit Schummerung . In: BayernAtlas . LDBV , abgerufen am 30. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie ).
↑ J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken , Bd. 4, Sp. 209.
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↑ Diebach > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie , abgerufen am 27. April 2025 .
↑ Denkmalliste für Diebach (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege
↑ Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 wurden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser und 1885 bis 1987 als Wohngebäude.
↑ Alphabetisches Verzeichniß aller im Rezatkreise nach seiner durch die neueste Organisation erfolgten Constituirung enthaltenen Ortschaften: mit Angabe a. der Steuer-Distrikte, b. Gerichts-Bezirke, c. Rentämter, in welchen sie liegen, dann mehrerer anderer statistischen Notizen . Ansbach 1818, OCLC 1071656043 , S. 70 ( Digitalisat ).
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↑ Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.) : Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950 . Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975 , OCLC 183218794 , Abschnitt II, Sp. 1113 ( Digitalisat ).
1 2 Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.) : Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961 . Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959 , OCLC 230947413 , Abschnitt II, Sp. 816 ( Digitalisat ).
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