Bruno Dreher

Bruno Dreher (* 24. Dezember 1911 in Leinzell; † 22. August 1971 in Schwäbisch Gmünd) war ein deutscher katholischer Theologe.

Leben

Dreher studierte katholische Theologie an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Hier war Mitglied der Theologengesellschaft Guelfia Tübingen. 1940 übernahm er als Nachfolger von Ernst Hofmann, der wegen Widerstands gegen den Nationalsozialismus verhaftet worden war, die Pfarrstelle der Gemeinde St. Erasmus in Wernau (Neckar). Drehers Zeit in Wernau war von seiner Angst geprägt, ebenfalls verhaftet zu werden, weshalb er stets äußerst vorsichtig agierte. 1944 verließ er Wernau, um nach einer Erholungspause eine Pfarrverweserstelle in Dormettingen anzutreten.

1947 wurde Dreher bei Franz Xaver Arnold mit der Dissertation Die Osterpredigt: Eine materialkerygmatische Untersuchung von der Reformation bis zur Gegenwart promoviert. 1955 wurde Dreher Direktor der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart in Stuttgart-Hohenheim. Dieses Amt hatte er bis 1960 inne. 1960 wurde er in Tübingen mit der Schrift Die biblische Unterweisung im katholischen und evangelischen Religionsunterricht: Eine theologisch-kerygmatische Gegenüberstellung habilitiert. 1961 übernahm er eine Lehrtätigkeit an der Pädagogischen Hochschule Würzburg. 1963 wurde er als Professor für Homiletik und Religionspädagogik an die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn berufen. 1968 folgte er einem Ruf an die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Wien. Dort war er bis zu seinem Tod im Jahr 1971 tätig.

Werke (Auswahl)

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Mitgliederverzeichnis der Verbindung Guelfia im Sommersemester 1934 im Universitätsarchiv Tübingen (Signatur: UAT 117/2002, 8)
Personendaten
NAME Dreher, Bruno
KURZBESCHREIBUNG deutscher katholischer Theologe
GEBURTSDATUM 24. Dezember 1911
GEBURTSORT Leinzell
STERBEDATUM 22. August 1971
STERBEORT Schwäbisch Gmünd