Brusow

Brusow
Stadt Kröpelin
Koordinaten: 54° 4′ N, 11° 49′ OKoordinaten: 54° 4′ 3″ N, 11° 49′ 15″ O
Eingemeindung: 1. Juli 1950
Postleitzahl: 18236
Vorwahl: 038292
Brusow (Mecklenburg-Vorpommern)
Brusow (Mecklenburg-Vorpommern)
Lage von Brusow in Mecklenburg-Vorpommern
Gerichtslinde in Brusow, Naturdenkmal

Brusow ist ein Ortsteil der Stadt Kröpelin im Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern. Er hat mehr als 220 Einwohner.

Geografie und Verkehrsanbindung

Brusow liegt östlich des Kernortes Kröpelin. Westlich verläuft die Landesstraße L 11 und nördlich die B 105. Von der B 105 führt eine mit Feldsteinen gepflasterte Ahornallee, die unter Denkmalschutz steht, bis zum Ortskern. Im Jahr 2000 wurde ein neuer Radweg fertiggestellt, der entlang der Landesstraße Kröpelin-Bützow verläuft.

Geschichte

Der Name des Ortes verweist auf eine slawische Bezeichnung, die „Steinland“ bedeutet. Möglicherweise bezieht er sich auf die zahlreichen Felsen verschiedener Größe, die sich früher auf der Feldmark befanden. Brusow gehörte seit 1192 zur erweiterten Besitzausstattung des Klosters Doberan. Bis 1270 besaßen die von Preen dort umfangreichen Hufenbesitz. Auf dem Gebiet Brusows fanden um 1280 Gerichtsverhandlungen des Klosters Doberan unter freiem Himmel statt, woran gegenwärtig noch Linden und Eichen erinnern. Nach der Auflösung des Klosters 1552 ging dessen Besitz zum herzoglichen Domanium, woraus später das Amt Doberan entstand. Am 1. Juli 1950 wurde Brusow in die Stadt Kröpelin eingemeindet.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 4 Brusow. In: stadt-kroepelin.de. Abgerufen am 1. Oktober 2026.
  2. ↑ Denkmalliste des Landkreises Rostock. Stand: 10.02.2021. In: landkreis-rostock.de. Abgerufen am 1. Oktober 2026.
  3. ↑ Peter Donat: Mittelalterliche Rittersitze im westlichen Mecklenburg. In: Bodendenkmalpflege in Mecklenburg-Vorpommern. Jg. 2001, Band 49. Lübstorf 2002, S. 189.
  4. ↑ Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern. Band 1. Statistisches Bundesamt. Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7, S. 114.