| Buran-Programm | |
|---|---|
| Shuttle-Name: | Buran 1.02 (OK-2K / 1.02 / 11F35 K2) |
| Erster Start: | - |
| Letzter Start: | - |
| Länge: | 36 m |
| Höhe: | 16 m |
| Gewicht: | 80 Tonnen |
Die Buran 1.02 (GRAU-Index 11F35 K2) ist eine Raumfähre des sowjetischen Buran-Programms, die äußerlich dem US-amerikanischen Space Shuttle ähnelt. Auf Grund der vorzeitigen Beendigung des Programmes kam es zu keinem Start.
Der Bau von Buran 1.02 wurde 1990 beendet, obwohl auch hier noch einige Systeme fehlten. Der Fertigstellungsgrad der Raumfähre wurde mit etwa 95 % angegeben. Sie hatte außer der Bezeichnung Buran 1.02 keinen offiziellen Namen, wurde aber inoffiziell Ptitschka (russisch Птичка für Vögelchen) oder Buran-2 genannt. Buran 1.02 wurde mit der Mjassischtschew WM-T „Atlant“ nach Baikonur transportiert. Die Orbiter waren noch nicht fertiggestellt, Hitzeschutzkacheln, Seitenleitwerk, Triebwerke, Fahrwerk etc. waren nicht montiert, da sonst das Gewicht für den Transport mit der WM-T zu hoch gewesen wäre. Die Fertigstellung wurde in Baikonur begonnen, bevor das Buranprogramm gestoppt wurde. Als Resultat des Challenger-Unglück wurde mit diesem, dem 2. Orbiter 1.02 als erster der Orbiterflotte, vor den seitlichen Flüssigtreibstoff betriebenen Steuerdüsen am Bug pro Seite 2 Feststofftriebwerke eingebaut. Diese sollten eine sichere Entfernung von der Energjia Rakete ermöglichen, wenn während des Startes bei der Energjia ein Defekt auftritt. Somit wäre das Shuttle bei genügender Höhe befähigt gewesen sich abzukoppeln und eine Notlandung durchzuführen.
Flugplan von 1989:
1991 wurden die Missionen 2K1 und 2K2 praktisch zusammengelegt: