Burchard Tappius

Pastor Burchard Tappius mit Büchern;
(Ölgemälde eines unidentifizierten Malers, 17. Jahrhundert; St. Petri-Kirche Burgwedel)

Burchard Tappius (d. i. die latinisierte Form von Tappe) auch: Burchardus Tappius und Burchard Tappe (* 16. Januar 1634 in Liebenhall; † 1698) war ein deutscher evangelischer Geistlicher.

Leben

Burchard Tappius entstammte einer Theologen- und Gelehrtenfamilie. Seine Eltern waren der Pastor und Superintendent Georg (Heinrich) Tappe (Tappius), und die Goslarer Bürgerstochter Anna Dikhud (auch Dickehaut). Er wurde angeblich im Alter von 11 Lebensjahren am 15. Juli 1645 an der Universität Helmstedt immatrikuliert. An der Universität Frankfurt legte er 1654 in lateinischer Sprache seine Dissertatio astrologica exhibens judicium eclipseos solaris ... praesede Johanne Placentino ab.

1659 trat Tappius die Stelle des Pastors in Meinersen an.

Von 1669 bis 1698 wirkte Tappius in der Kirche St. Petrus in Burgwedel. Dort hat sich „das ausgezeichnete Bildnis“ des Pastors erhalten.

Der Name des Pastors findet sich unter anderen an der unter einem Erkanbau an der Nordseite des Turmhelms der St. Petri-Kirche angebrachten Stundenglocke aus dem Jahr 1693.

Familie

Tappius heiratete in erster Ehe die Sophia Lucia Busmann (* April 1637; † 12. Februar 1670). Mit ihr hatte er die Kinder

Mit seiner zweiten Ehefrau Anna Maria Jani aus Goslar (* 1643) hatte er weitere Kinder:

Schriften

Literatur

Commons: Burchard Tappius – Sammlung von Bildern

Anmerkungen

  1. ↑ Möglicherweise ist das Jahr 1645 für die Immatrikulation ein Schreibfehler im Tappenschen Familienbuch

Einzelnachweise

  1. ↑ o. V.: Tappius, Burchard als Personen-Datensatz in der Datenbank der Deutschen Nationalbibliothek [ohne Datum], zuletzt abgerufen am 26. Mai 2020
  2. 1 2 o. V.: Tappius, Burchard in der Datenbank Niedersächsische Personen (Neueingabe erforderlich) der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek – Niedersächsische Landesbibliothek [ohne Datum], zuletzt abgerufen am 26. Mai 2020
  3. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 Tappensches Familienbuch (1889), S. 217; Transkription über die Datenbank des Vereins für Computergenealogie
  4. ↑ Angaben nebst Querverweisen in der bibliographischen Datenbank WorldCat
  5. ↑ Kurt Kaiser: Die deutschen Landkreise. Handbuch für Verwaltung, Wirtschaft und Kultur. In Gemeinschaft mit dem Deutschen Landkreistag begründet von Kurt Brüning ..., Die Landkreise in Niedersachsen. Veröffentlichungen des Niedersächsischen Landesverwaltungsamtes unter Mitwirkung der Wirtschaftswissenschaftlichen Gesellschaft zum Studium Niedersachsens e.V., Bd. 19: Der Landkreis Burgdorf. Regierungsbezirk Lüneburg. Kreisbeschreibung nebst Kreisraumordnungsplan und statistischem Anhang, Bremen-Horn: Walter Dorn, 1961, S. 268; Vorschau über Google-Bücher
  6. ↑ Ulrich von Stackelberg: St. Petri Großburgwedel, Bau- und Kunstgeschichtlicher Führer, Hrsg.: Ev.-luth. St. Petri-Kirchengemeinde, Burgwedel [ohne Datum], S. 14, 16