| Strukturformel | |||||||||||||||||||
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| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Butylmagnesiumchlorid | ||||||||||||||||||
| Summenformel | C4H9ClMg | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 116,87 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||||||||
Butylmagnesiumchlorid ist eine Grignardverbindung.
Butylmagnesiumchlorid wird durch Reaktion von 1-Chlorbutan mit aktivierten Magnesiumspänen in Tetrahydrofuran erhalten.
Butylmagnesiumchlorid kann außerdem durch Reaktion von wasserfreiem Magnesiumchlorid mit Butyllithium hergestellt werden. Dabei entsteht auch Dibutylmagnesium, das mit Butylmagnesiumchlorid in einem Schlenk-Gleichgewicht steht.
Butylmagnesiumchlorid eignet sich als Alkylierungsmittel zum Einführen von Butylgruppen. Als typisches Grignard-Reagenz reagiert es beispielsweise mit Estern wie Butylbenzoat.
Tetrabutylblei kann hergestellt werden, indem Blei(II)-chlorid zunächst mit 1-Chlorbutan und dann mit Brom umgesetzt wird, um Tributylbleibromid zu erhalten. Durch Reaktion mit Butylmagnesiumchlorid kann die vierte Butylgruppe eingeführt werden.