C. W. Adlich

Carl Friedrich Wilhelm Adlich, bekannt als C. W. Adlich (* 30. September 1818 in Lübbersdorf bei Friedland, Großherzogtum Mecklenburg-Strelitz; † 14. Februar 1861 in Berlin), war ein Berliner Fotograf und Kunsthändler. Er gehörte zu den Pionieren des Fotodrucks.

Leben und Wirken

Carl Wilhelm Adlich wurde am 30. September 1818 als Sohn von Friedrich Wilhelm Adlich (auch Adelich) und dessen Ehefrau Maria Elisabeth Dummert in Lübbersdorf geboren.

Der Apotheker C. W. Adlich gründete 1855 ein „photographisches Atelier für klassische Kunst, Architektur und Portrait“ in Berlin in der Leipziger Straße 67. Es bot die „Ausführung von Photographien nach der Natur, wie nach Werken der Malerei, Bildhauerkunst, Architektur und des Kupferstichs“ an. C. W. Adlich lässt sich bis 1860 in Berlin nachweisen. Obwohl das Fotoatelier C. W. Adlich wohl nur von 1855 bis 1860 bestand, hat es eine gewisse Bedeutung in der Porträtfotografie und in der Entwicklung fotografischer Verfahren zum Druck von Bildern (Fotolithografie). Im Laufe der 1850er Jahre wurde die Daguerreotypie allmählich durch verbesserte fotografische Verfahren verdrängt, die ein Negativ erzeugten und Abzüge ermöglichten. Das Atelier Adlich war unter den frühesten Berliner Fotostudios, die diese neuen fotografischen Verfahren anwandten.

Bereits im Jahr 1856 bot Adlich 150 bis 160 Fotografien verschiedener Kupferstiche von Raffael, Antonio da Correggio und Bartolomé Esteban Murillo an, „die im Kunsthandel überall circuliren.“ Er erhielt von dem bekannten Kunstverleger Carl Muquardt aus Brüssel den Auftrag, Fotografien von Stichen von 30 Bildern von Peter Paul Rubens zu liefern. Adlichs Fotografien von Kupferstichen nach Werken von Raffael, Murillo und anderen berühmten Meistern erhielten bei der Photographischen Ausstellung, die Bestandteil der Industrie-Ausstellung in Brüssel im Jahr 1856 war, eine lobende Erwähnung. Adlichs Kunstreproduktionen wurden auch von L. Haase & Co. vertrieben.

Adlich arbeitete in der zweiten Hälfte der 1850er Jahre daran, fotografische Negative durch Einätzung auf Stahlplatten zu fixieren, um die Fotografie mit der Stahlplatte als Druckstock vervielfältigen zu können (Heliogravüre).

C. W. Adlich entwickelte ein „Verfahren, Photographien auf Stein zum Abdruck zu übertragen“, also dafür, eine Fotografie als Lithografie zu reproduzieren.

Adlich fand eine Möglichkeit, fotografische Positive auf Glasplatten mit bis zu 20 Zoll (etwa 50 cm) Durchmesser aufzubringen, so dass man sich die betreffende Fotografie als Transparentbild (Diaphanie) vor das Fenster hängen konnte.

Adlich fertigte auch Porträtfotos von seinerzeit bekannten Musikern, Schauspielern, Wissenschaftlern usw. an, darunter etwa den Schauspieler Theodor Döring und den Komponisten Jean Vogt. Am 13. Oktober 1858 fotografierte Adlich den Sprach- und Literaturwissenschaftler sowie Märchen- und Sagensammler Wilhelm Grimm.

Im September 1858 erschienen in der photographischen Anstalt von C. W. Adlich in Berlin „Stereoskopische Ansichten von berliner und potsdamer Gebäuden, Denkmälern etc. sowol [sic] auf Glas als Papier.“

Ein breites Presse-Echo fand von Anfang Februar bis Mitte März 1858 die von Adlich erfundene Verwendung einer Fotografie als einer Art fälschungssicherem Wasserzeichen im Papier: „Im Altelier des Photographen Adlich zu Berlin, der sich bereits durch vielfache Versuche und neue Erfindungen in der Photographie ausgezeichnet hat, ist gegenwärtig die interessante Probe eines unnachahmbaren Papiers zu Werthzeichen etc. ausgestellt. Das Blatt aus Hanfpapier enthält eine beliebige photographische Zeichnung, die in seinen Stoff übergeht und unverwischbar ist. Die bisherigen Wasserzeichen im Papier hatten den Nachtheil, daß sie sich durch Pressung nachahmen ließen, wogegen das auf die angedeutete Weise photographirte Papier eine Grundlage für den photographischen oder Typendruck hergiebt, die alsdann nicht photographisch nachgemacht werden kann. Namentlich dürfte sich die neue Erfindung für Coupons, Wechsel u. s. w. eignen.“

Nachdem der deutsche Kronprinz Friedrich und die Prinzessin Victoria von Großbritannien am 25. Januar 1858 geheiratet hatten, vertrieb Adlich ein Briefpapier mit einem fotografischen Medaillon der Neuvermählten, verkaufte sein Foto des Brautpaares aber auch massenhaft an Galanteriewaren-Händler, die damit Notizbücher, Portemonnaies, Bürsten usw. verzierten und sozusagen als Fan-Artikel verkauften.

Von 1856 bis 1860 ist das Fotoatelier C. W. Adlich in Berlin in der Leipziger Straße 67 nachweisbar. In das Berliner Adressbuch des Jahres 1859 ist C. W. Adlich mit der Adresse Leipziger Straße 115/116 eingetragen. Dort war er vermutlich nur ein Jahr lang. Im Adressbuch des Vorjahres, also 1859, war unter dieser Adresse die Druckerei und lithographische Anstalt Bösche zu finden, im Handbuch der ausübenden Photographen von 1860 ist in der Leipziger Straße 115/116 ein Fotograf namens Koch vermerkt. Der Fotograf C. W. Adlich wohnt da dem Berliner Adressbuch für das Jahr 1860 zufolge in der Melchiorstraße 29. Im Berliner Adressbuch für 1861 ist kein Adlich mehr zu finden.

Carl Wilhelm Adlich starb am 14. Februar 1861 im Alter von 42 Jahren in Berlin-Rummelsburg. Er hinterließ eine Witwe und zwei Kinder und wurde am 18. Februar auf dem Armen-Friedhof begraben.

Einzelnachweise

  1. ↑ Taufregister der evangelischen Pfarrgemeinde St. Marien in Friedland, Eintrag Nr. 71/1818 für Carl Friedrich Wilhelm Adlich; eingesehen auf ancestry.de am 27. März 2026.
  2. ↑ siehe: Allgemeiner Wohnungs-Anzeiger nebst Adress- und Geschäftshandbuch für Berlin, Band 3, 1858, S. 2, Digitalisat
  3. ↑ Allgemeines Adreßbuch für den deutschen Buchhandel, 1859, Erste Abtheilung, S. 2, Digitalisat
  4. ↑ Anzeiger der Dioskuren für Kunst, Kunstindustrie und Literatur, 1. Jahrgang, Nr. 7, 1. Juli 1856, S. 72, Digitalisat
  5. ↑ Anzeige. In: Die Dioskuren: deutsche Kunstzeitung, Jahrgang II., Nr. 6, 15. März 1857, S. 56, Digitalisat
  6. ↑ Wilhelm Dost unter Mitarbeit von Erich Stenger, Die Daguerreotypie in Berlin 1839–1860. Ein Beitrag zur Geschichte der photographischen Kunst. Verlag R. Bredow, Berlin, 1922, S. 103, Digitalisat: „Allgemeine Uebersicht. Verzeichnis der Daguerreotypisten usw. in Berlin 1839–1860. […] Name und Beruf: 2. Adlich, C. W., Photograph. Früheste Feststellung: 1856. Anschrift und Bemerkungen: Leipziger Str. 67, 1860 noch bestehend.“. Ab 1861 hatte dann Albert Grundner sein Fotoatelier in der Leipziger Str. 67, siehe Sibylle Ruth Schmidtsiefen, Die Fotografenfamilie Albert Grundner: 1854–1904. 50 Jahre Ateliergeschichte im Berlin des 19. Jahrhunderts. Diplomarbeit, Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (FHTW), November 2007, online, S. 21: „Weiterhin konnte nachgewiesen werden, dass Albert Grundner sich ab 1861 unter eigenem Namen im neuen Atelier in der Leipzigerstraße 67 etablierte.“. S.a. S. 29: „Albert Grundner zog in sein neues Atelier in die Leipziger Straße 67, hier firmierte er für die Zeit von 1861 bis zum Sommer 1862.“
  7. ↑ Zur Nachweisbarkeit von C. W. Adlich in Berlin bis 1860 siehe auch: Adler – Albers In: Allgemeiner Wohnungs-Anzeiger nebst Adreß- und Geschäftshandbuch für Berlin, dessen Umgebungen und Charlottenburg, Ausgabe 1860, S. 3, Digitalisat: „Adlich, C. W. Photogr. Melchiorstr. 29“.
  8. ↑ Brian Coe: Das erste Jahrhundert der Photographie. 1800–1900. Gondrom, Bindlach 1986, ISBN 3-8112-0484-X, S. 19/20: „Das Daguerroetypie-Verfahren blieb in Europa bis zur Mitte der 1850er Jahre allgemein in Gebrauch; in den Vereinigten Staaten noch länger.“ S. a.: Institut für Auslandsbeziehungen (Hrsg.), Porträtfotografie in Deutschland 1850–1918, Ausstellungsserie Fotografie in Deutschland von 1850 bis heute, zusammengestellt von Claudia Gabriele Philipp, verantwortlich: Hermann Pollig, Nora Friedrich, Ostfildern bei Stuttgart, 1991, S. 7: „Sämtliche […] Verfahren aus der Frühzeit der Fotografie erlaubten keine direkte Reproduktion durch Abzüge. Entwicklungsgeschichtlich führten sie in eine Sackgasse und verloren ihre Bedeutung für die Bildproduktion im großen und ganzen um 1860.“
  9. ↑ Vermischtes. In: Bonner Zeitung, Sa., 30. August 1856, S. 3/4, Digitalisat
  10. ↑ Vermischtes. In: Bonner Zeitung, Sa., 30. August 1856, S. 3/4, Digitalisat: „In Folge der ausgezeichneten Leistungen des Instituts [C. W. Adlich] ist demselben jetzt von der großen Kunsthandlung Muquardt in Brüssel der Auftrag geworden, die alten Stiche von 30 Rubensschen Bildern für ein Rubens-Album durch die Photographie zu liefern, eine künstlerisch eben so bedeutsame, als für die Berliner Leistungen ehrenvolle Aufgabe.“
  11. ↑ S.a.: Bonner Zeitung, 18. November 1857, S. 3, Digitalisat: „– (Berlin.) Aus Adlich's Atelier für Photographie, dessen Leistungen anerkannt zu den vorzüglichsten und umfassendsten auf diesem Felde gehören, wird demnächst ein Album von Copien berühmter Gemälde classischer Meister hervorgehen. Es soll in zwanglosen Heften erscheinen und jedes derselben vier Blätter enthalten, meist biblische Bilder nach Rafael, Tizian, Correggio, Rubens und Murillo. Das Heft (die beiden ersten werden noch vor Weihnachten ausgegeben) soll ungefähr einen Thaler kosten, das Blatt mithin 7½ Sgr., und jeder Abnehmer einer aus zwölf Heften bestehenden Serie erhält als Prämie eine große Photographie von etwa 15 Zoll Höhe und 10 Zoll Breite, die Copie eines Rafael oder Murillo nach eigener Auswahl. —“
  12. ↑ Th. Whipson: Über die Ausstellung für Photographie zu Brüssel. In: Photographisches Journal. 7. Bd., 1857, S. 25–28, Photographisches Journal, Band 7, Nr. 4, Februar 1857, S. 27, Digitalisat: „Adlich aus Berlin hat sehr schöne Reproduktionen von Kupferstichen nach Raphael, Murillo und anderen berühmten Meistern eingesendet.“
  13. ↑ Photographisches Journal, Band 5/1856, Nr. 12, S. 95, Digitalisat: „Photographische Ausstellung zu Brüssel. Zu Brüssel wird am 15. August d.J. [1856] eine industrielle Ausstellung eröffnet und selbe erhält eine Section für Photographie.“
  14. ↑ Mittheilungen. Ausstellung zu Brüssel. Preis-Vertheilung. In: Photographisches Journal, 7. Band, Nr. 5, S. 34, Digitalisat
  15. ↑ Ralf-Rüdiger Targiel, Frankfurt (Oder) im Spiegel der Fotografien von L. Haase & Co. / Foto Fricke. Sutton-Verlag, ISBN 978-3-95400-008-1, S. 14. Siehe auch die Anzeige von L. Haase & Co. in: Börsenblatt für den deutschen Buchhandel, 18. März 1857, S. 15, Digitalisat: „[…] L. Haase & Co., General-Agenten des Photographischen Ateliers von C. W. Adlich, Lutze und Witte, Hofphotographen u. A.“
  16. ↑ Vermischtes. In: Bonner Zeitung, 30. August 1856, S. 4, Digitalisat: „Herr Adlich, […], ist gegenwärtig mit Ausführung der Erfindung beschäftigt, die negativen Bilder, statt wie bisher auf Glastafeln, auf Stahlplatten zu fixiren und einzuätzen, und somit die Photographie zum Stahlstich zu verwenden.—“
  17. ↑ Claude Keisch, Marie Ursula Riemann-Reyher (Hrsg.), Adolph Menzel, Briefe, 1856 bis 1880, Deutscher Kunstverlag, 2009, S. 804, Auszugsansicht
  18. ↑ Die Reform. Ein Volksblatt, 17. März 1858, S. 2, Digitalisat: „In den von Herrn Adlich fortgesetzten Versuchen der Benutzung der Photographie zu lithographischem Druck sind bereits sehr hübsche Proben erzielt.“
  19. ↑ Breslauer Zeitung. Morgenblatt, Nr. 57, 4. Februar 1858, S. 262, Digitalisat: „Eine andere sehr zierliche Erfindung [Adlichs] ist die Anwendung der Photographie zur Herstellung positiver Bilder auf Glas, die dann als Diaphanien benutzt werden können. Die Zeichung dieser Glasbilder ist so fein und schön, wie sie auf andere Weise schwerlich erzielt werden kann, und diese hübsche Zimmerzierde wird gewiß sehr beliebt werden. — Die Apparate dieses Ateliers [C. W. Adlich] stellen Bilder von 20 Zoll Durchmesser her.“
  20. ↑ Berliner Musik-Zeitung Echo, 8. Jahrgang, Nr. 3, 1858, So., 24. Januar 1858, S. 22, Digitalisat: „Der Photograph Adlich, bekannt durch seine rühmlichen Leistungen in der Reproduction von alten Stichen und Gemälden, hat seine Meisterschaft auch in der Portraitirung jungst bewiesen; er photographirte bekannte Celebritäten auf das Glücklichste. Aus der Reihe der Portraits heben wir hervor: Frl. Taglioni, Fiorentini, Bottesini, die k. Domsänger und mehrere hochgestellte Beamte. …“
  21. ↑ Jahrbuch der Brüder Grimm-Gesellschaft, Brüder Grimm-Gesellschaft Kassel, 1996, S. 96, Auszugsansicht
  22. ↑ Illustrirte Zeitung: Leipzig, Berlin, Wien, Budapest, New York, Nr. 795, 25. September 1858, S. 206, Digitalisat
  23. ↑ Siehe auch: Zweite Beilage zu den Berlinischen Nachrichten von Staats- und gelehrten Sachen, Nr. 219, 19. September 1858, Digitalisat: „Berlin. Versammlung der polytechnischen Gesellschaft den 16. d. M. [=16. September 1858] […] – Hr. Wackernagel zeigte Stereoskopbilder von großer Vollkommenheit aus dem Atelier von Adlich, Leipzigerstr. 115, vor. Dieselben lieferten den Beweis, daß es Herrn Adlich gelungen ist, diesen Zweig der Photographie auch bei uns heimisch zu machen –“
  24. ↑ Nahezu gleichlautend in: Aschaffenburger Zeitung, 08. Februar 1858, Digitalisat; Wiener Neuigkeits-Blatt, 8. Jahrgang, Nr. 32, 10. Februar 1858, S. 124, Digitalisat; Fürther Tagblatt. General-Anzeiger für Fürth und Umgegend, 11. Februar 1858, S. 2, Digitalisat; Ansbacher Morgenblatt, 13. Februar 1858, S. 2, Digitalisat; Nordböhmischer Gebirgsbote, Nr. 7, 13. Februar 1858, S. 55, Digitalisat; Zweibrücker Wochenblatt, 02. März 1858, S. 2, Digitalisat; Die Reform. Ein Volksblatt, 17. März 1858, S. 2, Digitalisat
  25. ↑ Deutschland. Preußen. In: Posener Zeitung. 1858, Nr. 37, 12. Februar 1858, S. 1, Digitalisat: „— Ein ungeheures Geschäft wird gegenwärtig hier mit Briefbogen gemacht, welche aus dem photographischen Atelier von Adlich, Leipzigerstr. Nr. 67, hervorgehen und mit den Bildnissen der hohen Neuvermählten in Medaillonformat geschmückt sind. Die große Zahl der hier anwesenden Fremden bedient sich namentlich dieser Briefbogen und darum wandern ansehnlich Packete täglich in die Hotels. Diese Briefbogen werden deshalb so stark gekauft, weil man das hohe Paar wirklich sehr ähnlich darauf erblickt. Aber nicht nur von Papierhändlern hat Adlich bedeutende Aufträge, sondern auch von Galanteriewaarenarbeitern, denn alle Welt will jetzt nur Bürsten, Notizbücher, Portemonnaies etc. mit den Porträts des fürstlichen Paares kaufen. Für diese Zwecke liefert Adlich die Bildnisse von beliebiger Größe und anerkennenswerther Schönheit. Sein Atelier ist darum auch gegenwärtig von hohen Personen stark besucht.“
  26. ↑ Sibylle Einholz et al., Datenbank Berliner Fotografenatliers des 19. Jahrhunderts, Studiengang Museumskunde an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW), Ateliers, A, Atelier-Nr. 1149, online
  27. ↑ Allgemeiner Wohnungs-Anzeiger nebst Adreß- und Geschäftshandbuch für Berlin, dessen Umgebungen und Charlottenburg, Ausgabe 1859, Adlich–Alberti, S. 3, Digitalisat: „Adlich, C. W., Photograph, Leipzigerstraße 115. 116.“
  28. ↑ Allgemeiner Wohnungs-Anzeiger nebst Adress- und Geschäftshandbuch für Berlin, Band 3, 1858, Digitalisat: „Bösche, T., lithographisches Atelier, Buch-, Stein-, Kunst- und Kupferdruckerei, Leipzigerstr. 115–116. | Bösche, C., Steindruckereibesitzer, Leipzigerstr. 115–116“
  29. ↑ Allgemeines Adress-Handbuch ausübender Photographen von Deutschland, den österr. Kaiserstaaten, der Schweiz und den Hauptstädten der angrenzenden Länder, Bandzählung 1. (1860), S. 12, Digitalisat: „Koch, Leipzigerstr. 115/116“
  30. ↑ Adler – Albers In: Allgemeiner Wohnungs-Anzeiger nebst Adreß- und Geschäftshandbuch für Berlin, dessen Umgebungen und Charlottenburg, Ausgabe 1860, S. 3, Digitalisat: „Adlich, C. W. Photogr. Melchiorstr. 29“. (Unter derselben Adresse, Melchiorstr. 29, erschien im Berliner Adressbuch von 1858, also zwei Jahre zuvor, ein Photograph namens Opdenhoff, siehe: Allgemeiner Wohnungsanzeiger nebst Adreß- und Geschäftshandbuch für Berlin, dessen Umgebung und Charlottenburg auf das Jahr 1858, 3. Jahrgang, Berlin, 1858, Druck und Verlag von A. W. Hann, S. 335, Digitalisat: „Opdenhoff, Photograph, Melchiorstr. 29“)
  31. ↑ siehe: Allgemeiner Wohnungs-Anzeiger nebst Adreß- und Geschäftshandbuch für Berlin, dessen Umgebungen und Charlottenburg, Ausgabe 1861, S. 3, Digitalisat
  32. ↑ Arbeitshaus Rummelsburg-Gemeinde in Berlin-Rummelsburg: „Bei der Arbeitshaus-Kirche Gestorbene“, Eintrag Nr. 26/1861; eingesehen auf ancestry.de am 27. März 2026.
Personendaten
NAME Adlich, C. W.
ALTERNATIVNAMEN Adlich, Carl Friedrich Wilhelm (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNG deutscher Fotograf und Kunsthändler, Pionier des Fotodrucks
GEBURTSDATUM 30. September 1818
GEBURTSORT Lübbersdorf
STERBEDATUM 14. Februar 1861
STERBEORT Berlin-Rummelsburg